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Auswandern: Was passiert mit der eigenen Immobilie?

Über 100 000 Deutsche suchen jährlich ihr Glück im Ausland. Insbesondere der Ruhestand bietet die besten Voraussetzungen zum Auswandern, die viele Rentner nutzen. So stellen sich natürlich viele Fragen: Bekomme ich weiterhin meine Rente? Und vor allem: Was passiert mit meiner Immobilie? Besitz ist schön, aber er verpflichtet.

Entscheidet man sich dazu, seine Immobilie zu verkaufen, kann dies den Auszug hinauszögern. Deshalb sollte man sich möglichst früh mit allem auseinandersetzen und sich entscheiden, was mit der Immobilie passieren soll.

Auf Zeit oder für immer auswandern?

Bevor man sich entscheidet, ob man die eigene Immobilie verkaufen möchte, sollte man sich die Frage stellen, ob man denn überhaupt für immer auswandert. Denn nicht in jedem Land ist ein dauerhafter Aufenthalt als Rentner überhaupt möglich. Häufig ist bereits die Einreise an bestimmte Bedingungen geknüpft. Und je länger der Aufenthalt dauert und je weiter entfernt der Wohnort ist, desto schwieriger gestalten sich Kontakte zu Familie und Freunden. Es empfiehlt sich also, für einige Monate eine Testphase im Wunschland zu starten.

Was bewegt Menschen zum Auswandern?

In den meisten Fällen sind es ganz einfache Gründe, die dafür sprechen, auszuwandern. Hier die beliebtesten:

  • Klimatische Verhältnisse: besseres Wetter, vielfältige Natur. Insbesondere ältere Menschen profitieren von der Wärme, da viele typische Altersbeschwerden, wie Rheuma, durch das Klima abgemildert werden können.
  • Niedrigere Lebenshaltungskosten: In vielen Ländern sind die Lebenshaltungskosten wesentlich niedriger als in Deutschland. So hat man bei gleichbleibender Rente mehr Kaufkraft. Auch niedrigere Steuern sind für viele Auswanderer ein netter Nebeneffekt.
  • Beziehung: Insbesondere längere Auslandsaufenthalte wie Praktikum, Studium oder sogar Urlaub führen dazu, dass man den passenden Partner im Ausland findet. Ein Umzug aus Beziehungsgründen wird immer mehr zur Regel.
  • Berufliche Veränderung: Es ist insbesondere mit steigender Globalisierung nicht ungewöhnlich, dass man ein Jobangebot aus dem Ausland bekommt. Manchmal hat man in bestimmten Branchen im Ausland sowieso größere Chancen.

Was passiert mit der Immobilie?

Es gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten, wie es mit der Immobilie weitergehen kann. Man kann die Immobilie verkaufen, vermieten oder verschenken. Das hängt insbesondere davon ab, ob man nur auf Zeit oder für immer auswandert:

1. Möglichkeit: Die Immobilie verkaufen

Es ist sinnvoll, sowohl die Immobilie als auch die gesamten Möbel zu verkaufen, wenn man sich sicher ist, nicht mehr zurückkehren zu wollen. Mit dem erzielten Geld kann man sich dann etwas Neues im Ausland suchen. Außerdem spart man dabei auch erhebliche Kosten für den Transport. Es gibt die Möglichkeit, mit einer Bank, mit einem Makler oder selbst zu verkaufen. Der Vorteil eines Maklers ist natürlich, dass dieser viele Kontakte hat und so meist auch schneller verkaufen kann. Insbesondere dann, wenn man gerade selbst auf den Umzug konzentriert ist, kann der Makler einem die Suche abnehmen. Ein weiterer Vorteil: Es ist auch wahrscheinlich, dass Ihnen der Makler bei der Suche nach einem neuen Objekt im Ausland helfen kann.

2. Möglichkeit: Vermieten oder ungenutzt lassen

Desweiteren gibt es die Möglichkeit, seine Immobilie zu vermieten oder ungenutzt zu lassen. Das macht viel Sinn, wenn man sich eine Möglichkeit offen lassen möchte, zurückzukehren. Möchte man vermieten, sollte eine Hausverwaltung zur Betreuung beauftragt werden. Diese kümmert sich um ordnungsgemäße Abläufe. Möchte man dann irgendwann zurückkehren und wieder in das Haus einziehen, gibt es die Möglichkeit der Kündigung wegen Eigenbedarfs. Leerstand ist natürlich auch eine Möglichkeit, aber über einen längeren Zeitraum nicht empfehlenswert.

3. Möglichkeit: Verschenken

Oft hängen Eigentümer jedoch an ihrer Immobilie oder möchten nicht an Fremde vermieten bzw. verkaufen. Da bleibt noch die Möglichkeit, die Immobilie an seine Kinder oder andere Verwandte zu verschenken.

Auswandern: Was passiert mit der in Deutschland erworbenen Rente?

Eine weitere Frage, die viele Rentner interessiert: Was passiert mit der in Deutschland erworbenen Rente? Die deutsche Rente kann grundsätzlich in über 150 Ländern ausgezahlt werden. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass auch eine bewilligte Rente bei dauerhafter Auswanderung angepasst werden kann. Beachten Sie die folgenden Punkte:

  • Informieren Sie die Rentenversicherung über Ihre Pläne bevor Sie auswandern.
  • Je nach Land können für die Überweisung der Rente Bearbeitungsgebühren anfallen. Diese muss der Rentenempfänger selbst übernehmen.
  • Es kann bei einer Erwerbsminderungsrente oder bei Zahlungen nach dem Fremdenrentengesetz zu Einschränkungen kommen.

Lassen Sie sich vorher unbedingt von der deutschen Rentenversicherung beraten.

Und was ist mit der Krankenversicherung?

Auch abseits der Rente gibt es Dinge, die beachtet werden sollten. Insbesondere bei der Kranken- und Pflegeversicherung lauern Fallstricke. Wer im europäischen Ausland seine deutsche Rente erhält, unterliegt zwar der deutschen Krankenversicherung, die Leistungen beziehen sich allerdings auf die Vorschriften des neuen Wohnlandes. Und hier kann der Leistungskatalog gegenüber Deutschland deutlich eingeschränkt sein. Außerhalb Europas büßt man den deutschen Krankenversicherungsschutz sogar vollständig ein. Dann bleibt nur, sich vor Ort neu zu versichern, was im Alter eine ziemlich teure Angelegenheit ist, oder eine langfristige Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Letzteres ist allerdings nur für bis zu fünf Jahre möglich.

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