Das Kompakthaus – Wie Luxus und wenig Platz vereint werden

Oft werden viele Einfamilienhäuser nur von ein bis zwei Personen bewohnt. Eventuell planen die Bewohner dauerhaft unter sich zu bleiben oder die Kinder sind schon lange ausgezogen. Doch ziehen die Eigentümer nüchtern Bilanz, dann erkennen sie: Viele Räume werden eigentlich gar nicht mehr genutzt. Auch die Unterhaltungskosten eines Hauses werden unnötig in die Höhe getrieben. Deshalb bietet sich ein Kompakthaus gerade für Ältere, kinderlose Paare oder Singles als ideale Lösung an.

Der Clou: Das Kompakthaus soll die räumlichen Bedürfnisse der Bewohner erfüllen, ohne dabei auf Komfort oder Luxus verzichten zu müssen. Denn kompakt bauen heißt nicht gleich beengt leben.

Was ist ein Kompakthaus?

Auf der Suche nach Möglichkeiten für einen Hausbau- oder kauf kommt man an dem Begriff Kompakthaus nicht mehr vorbei. Das Kompakthaus bildet neben Minihäusern oder sogenannten Passivhäusern einen der Bautrends der letzten Jahre. Der Besondere an den Kompakthäusern: sie sind klein, dennoch praktisch und komfortabel.

Ein Kompakthaus ist wie ein Fertighaus. In der Regel fällt die Größe allerdings kleiner und günstiger aus. Laut einer Branchenumfrage des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF) in Bad Honnef sind 50 Prozent der Bauherren eines Kompakthauses entweder Singles oder Paare. Des Weiteren handele es sich bei den allermeisten Paaren um diejenigen, die langfristig zu zweit leben wollen. Ein Nachwuchs ist nicht mehr geplant oder dieser ist schon längst ausgezogen. Daher wird ein Kompakthaus in der Regel für ein bis zwei Personen konzipiert. Das soll aber nicht heißen, dass andere Varianten unmöglich sind. Es kann zum Beispiel durchaus attraktiv (und aufregend) sein, mit seiner gesamten Familie in ein Kompakthaus einzuziehen.

So sieht ein Kompakthaus von innen aus

Kompakthäuser sind in Grundriss und Architektur speziell an die bewohnerspezifischen Bedürfnisse angepasst, so Sprecher des BDF Christoph Windscheif. Allen gleich ist jedoch die Zentralität des Wohnzimmers. Typischerweise ist dies der größte und zentrale Aufenthaltsort eines jeden Kompakthauses. Im Erdgeschoss lädt dieser zum Essen, Kochen und Wohnen in einem ein. Neben dem geräumigen Aufenthaltsraum findet man ein eher bescheiden geschnittenes Schlafzimmer (in der Regel 10 bis 15 Quadratmeter) und Bad. Üblicherweise befinden sich diese Räumlichkeiten im ersten Stock. Das Bad trumpft mit freistehender Wanne und luxuriöser Dusche. Durchschnittlich planen die Architekten acht Quadratmeter für das stille Örtchen ein.

Je nach Wunsch der Bewohner können einzelne Räume oder Abschnitte hinzugefügt werden. So kann selbst der langersehnte Traum der Technik-Werkstatt oder des Malzimmers in einem Kompakthaus realisiert werden. Die Module eignen sich laut Christoph Windscheif auch, um Restgrundstücke wie den großen Garten der Eltern zu bewohnen. Alternativ können sie sogar als Anbau an ein bestehendes Gebäude gesetzt werden.

Kompakthäuser werden effizient konzipiert. Das bedeutet, dass zwei Bewohner schon auf einer Fläche von 50 Quadratmetern zurechtkommen müssen. Aber keine Sorge! Bei dieser Option handelt es sich lediglich um ein kleines Kompakthaus. Die Mini-Variante der Mini-Variante also.

Warum sollte ich mir ein Kompakthaus kaufen?

Die Argumente für den Bau eines Kompakthauses sind vielseitig. Zum einen wird Wohnraum in den begehrten Ballungsgebieten großer Städte immer kleiner. Bezahlbare Immobilien findet man kaum mehr. Selbst wenn man nach langer Suche doch endlich mal ein Wunschobjekt entdeckt, bekommt diese ein anderer. Ein individuell auf die Bedürfnisse abgeschnittenes Kompakthaus, kann hier Abhilfe schaffen. Zum anderen glänzen Kompakthäuser durch geringe finanzielle Aufwendungen. Für die Herstellung von Kompakthäusern wird nämlich wenig Baumaterial benötigt. Mit einer guten Planung ist so ein Kompakthaus schnell hochgezogen. Da insgesamt weniger Wandfläche vorhanden ist, können beispielsweise Malerarbeiten schneller und günstiger vollzogen werden. Die Baukosten bleiben also gering. Darüber hinaus ist auch die Instandhaltung günstiger. Durch eine limitierte Wohnfläche ist eine Instandhaltung des Daches oder Renovierung des Bodens vergleichsweise günstig. Was außerdem nicht unterschätzt werden sollte: Die Reinigung von Fenstern und Böden ist mit weniger Aufwand verbunden als sonst.

Die letzten Schritte vor dem Einzug

Sind Sie auf den Geschmack gekommen und wollen jetzt auch in ein Kompakthaus einziehen? Bevor man sich den Traum von einem Kompakthaus erfüllt, müssen vorab einige Schritte geklärt werden. Was passiert zum Beispiel mit der Wohnung oder dem Haus, welches Sie momentan bewohnen? Vermieten, verkaufen, vererben – es gibt viele Möglichkeiten eine Immobilie zu veräußern. Alle drei haben ihre Vor- und Nachteile. Machen Sie sich dennoch bewusst, welche Alternative am besten zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.

Vor allem ein Immobilienverkauf ist ein komplexes Vorhaben. Daher ist es wichtig, Fehler durch systematisches Vorgehen und eine gute Planung zu vermeiden.

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