Gartenteich

Gartenteich: das Biotop vor der Haustür

Ist der Frühling angebrochen, steht auch die neue Gartensaison in den Startlöchern. Für Gartenteich Besitzer gibt es nun einiges zu tun, um den Gartenteich schön und gesund zu halten. Tipps zur Pflege und Bepflanzung für den Teich gibt es bei talocasa.

Generell gilt: Ob Pflanzen abschneiden, Blätter aus dem Wasser fischen oder Algen bekämpfen – je größer der Gartenteich, desto weniger Pflege ist nötig. Denn mit der Zeit stellt sich ein natürliches Gleichgewicht zwischen Wachstum und Abbau der Pflanzen im Gartenteich ein.

Im Frühling muss der Gartenteich von Grund auf gereinigt werden. In manchen Fällen lohnt es sich auch, bei Verlandung den Teichschlamm abzusaugen oder das Teichwasser ganz auszutauschen.

Den Gartenteich bepflanzen

Bis Ende Mai ist dann die Zeit, den Gartenteich zu bepflanzen. Dabei sollten Sie darauf achten, noch etwa ein Drittel der Wasserfläche frei zu lassen. Sie können die Pflanzen entweder direkt in den Teichboden setzen oder diese in spezielle Kunststoffkörbe in den Gartenteich setzen. Die Gitterkörbe halten besonders gut wuchernde Pflanzen im Zaum.

Seerosen dürfen natürlich in keinem Gartenteich fehlen. Für jede Größe gibt es die passende Sorte. Seerosen sollten an der tiefsten Stelle gepflanzt werden; dort gedeihen die Pflanzen am besten. Nachbarn und Freunde werden die Blütenpracht neidvoll in Garten und Haus bewerten.

Unterwasserpflanzen sorgen für den richtigen Sauerstoffgehalt im Gartenteich und bieten den Teichbewohnern Verstecke. Außerdem hemmen sie das Wachstum der Algen, da sie die Nährstoffe im Wasser filtern. Freischwimmende Pflanzen wie Froschbiss erfüllen den gleichen Zweck und entfalten dabei noch ihre wunderschönen Blüten.

Leben im Gartenteich

Damit sich auch Wildtiere in Ihrem Gartenteich wohl fühlen, muss dieser mindestens 70 Zentimeter tief sein und Zonen unterschiedlicher Wassertiefe enthalten. Denn so können verschiedene Pflanzenarten im Gartenteich wachsen, zwischen denen sich die Tiere verstecken können.

Am Ufer spenden Pflanzen mit großen Blättern den Fröschen und Kröten Schatten und dienen als Ruhezonen. Abgestorbenes Holz bietet den Tieren ebenfalls Schutz und beherbergt viele Krabbeltiere, die für Frösche ein Gaumenschmaus sind.

Algen bekämpfen

Färbt sich das Wasser im Gartenteich grün, hält sich die Freude bekanntlich in Grenzen: Algen. Besonders bei Gartenteichen mit einer spärlichen Bepflanzung müssen Sie auf Algen achten. Leben viele Fische in ihrem Teich, wirken deren Ausscheidungen dazu wie ein natürlicher Dünger.

Denn Algen lieben Sonnenstrahlen, Nährstoffe und Wasser mit einem hohen Kalkanteil. Ergo helfen gegen die unerwünschten Teichbewohner große Schwimmblattpflanzen, wie beispielsweise Seerosen. Denn deren Blätter sorgen für einen größeren Schattenwurf und entziehen dem Wasser zusätzlich Nährstoffe. Schnecken und Moderlieschen weiden zudem aktiv Algen ab.