Geldanlage Haus

Hauskauf: Immobilie als Geldanlage nutzen

Eigentum in Form von Wohnimmobilien ist an vielen Orten in Deutschland recht teuer geworden. Als Geldanlage zum Kauf locken allerdings günstige Kredite. Beim Hauskauf sollten allerdings ein paar Grundregeln beachtet werden.

Die Hauptstadt ist ein teurer Ort für Immobilien geworden. Alt- und Neu-Berliner geben immer wieder die Frage auf, ob ein Leben in der Großstadt in den nächsten Jahrzehnten weiterhin ohne große Abstriche möglich ist. Sechs bis neun Euro pro Quadratmeter weist der Mietspiegel 2015 als ortsübliche Vergleichsmiete aus. Die Jahre 2010 bis 2014 haben dabei eine tragende Rolle gespielt. Die Angebotsmieten aus 2016 fallen meist höher aus.

Immobilienmarkt für Käufer ebenfalls angespannt

Auch wenn es um den Kauf von Wohneigentum geht, ist die Lage durchaus angespannt, da gerade in Metropolen wie Berlin die Konkurrenz an Käufern wahrscheinlich immer größer wird und die Preise für Immobilien steigen werden. Profitieren kann man mit einer Immobilie als Geldanlage, da die Mieten wahrscheinlich in den kommenden Jahren auch deutlich steigen werden. In den meisten Fällen müssen sich zukünftige Eigentümer für den Kauf einer Immobilie einen Kredit aufnehmen. Vorerst sollte aber immer überprüft werden, welche Größenordnung von Immobilie das Portemonnaie hergibt. Je kleiner der Kredit im Vergleich zum Preis der Immobilie ist, desto kleiner sind die Zinsen und der Kredit kann somit schnell zurückgezahlt werden.

Schuldenfrei zum Rentenbeginn

Man sollte mit Sicht auf die Zukunft genau überprüfen, welche Immobilie zum Budget passt. Eine Vorgabe sollte sein, zum Rentenbeginn wieder schuldenfrei zu sein. Häufig haben ältere Menschen ihre Immobilie noch nicht vollständig abbezahlt, heißt es in einer Pressemitteilung der „Deutsche Leibrenten AG“. Eine Immobilienverrentung ist daher eine Möglichkeit, um sich von Schulden beim Eigenheim zu befreien. Die Wohnung oder das Haus, werden zu Lebzeiten veräußert. Ein notariell zugesichertes, mietfreies Wohnrecht und eine monatliche Rentenzahlung erhalten die Eigentümer. Es gibt allerdings auch Nachteile, wie „immowelt.de“ berichtet. Gemessen am Immobilienwert kann die Zusatzrente recht gering ausfallen.