Zwangsversteigerungen

Immobilien: Zahl der Zwangsversteigerungen geht zurück!

Zwangsversteigerungen sind ein beliebter Treffpunkt für Schnäppchenjäger und welche, die es werden wollen. Allerdings nehmen die Zwangsversteigerungen bei Immobilien weiter ab. Das Interesse ist dennoch ungebrochen groß. Meistens betrifft es Immobilien in Ballungszentren, welche Investoren vermieten oder verkaufen wollen.

Erst vor Kurzem haben wir im Magazin einen Beitrag zum Thema Zwangsversteigerungen verfasst. Ein Teil des Berichts widmete sich der Tatsache, dass die Anzahl von Zwangsversteigerungen bei Immobilien abnimmt. Dieser Trend scheint sich in einigen Regionen und deutschlandweit fortzusetzen. Bei Zwangsversteigerungen (bezogen auf Immobilien) in Sachsen ist die Zahl der Zwangsversteigerungen geringer ausgefallen gegenüber dem Vorjahr. Ausgangspunkt ist das 1. Halbjahr 2016 und der direkte Vergleich zum Vorjahr.

Immobilien in Ballungsgebieten sind bei Zwangsversteigerungen gefragt

Um fast 20 Prozent (19,9 Prozent) ist die Zahl der Zwangsversteigerungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Diese Information geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur „dpa“ hervor. Es handelt sich dabei um Recherchen vom Ratinger Verlag Argetra. Offenbar ist immer dann richtig viel los, wenn eine Immobilie in einem Ballungsgebiet unter den Hammer kommt. Meistens sind die Auktionsräumlichkeiten immer gut gefüllt, da häufig Immobilien in Ballungsgebieten an Wert gewinnen und der Bieter sich einen Zuschlag erhofft. Investoren nutzen dann gerne ihre Chance, eine Immobilie gezielt zu Geld zu machen. Häufig werden dann auch Immobilien im schlechteren Zustand saniert, um sie dann gewinnbringend zu vermieten. Besonders in Städten wie Köln, Hamburg, Berlin, München und Stuttgart bestimmt keine schlechte Investition…

Zahl der Zwangsversteigerungen nimmt auch deutschlandweit ab

Die Experten gehen ebenfalls davon aus, dass die Zahl der Zwangsversteigerungen auch für das Gesamtjahr 2016 niedriger sein wird als im Jahr zuvor. Die meisten Zwangsversteigerungen in Sachsen gab es in Chemnitz. Danach folgen Leipzig und Zwickau. Insgesamt wurden in ganz Deutschland 17.000 Gerichtstermine angesetzt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind es 3500 Termine weniger. Häufig sind Gründe für eine Zwangsversteigerung finanzielle Notlagen, welche unterschiedliche Ursachen haben. Ein Verlust des sicher geglaubten Arbeitsplatzes, kann zum Beispiel solch ein Grund sein.