Energiepass Geldscheine und Bleistieft

Verkaufen ohne Energiepass? Dann droht Strafe

„Wozu einen Energieausweis“, kritisiert manch ein Eigentümer, „das Geld spare ich lieber. Denn meine Immobilie ist so begehrt, die werde ich auch ohne Energiepass verkaufen.“ Doch diese Einstellung ist falsch und kann dem Eigentümer richtig teuer kommen. Eigentümer, die eine Immobilie ohne Energieausweis bzw. mit fehlerhaften oder falschen Angaben inserieren und veräußern wollen, droht ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro.

Der Gesetzgeber schreibt eindeutig vor, dass alle Eigentümer, die eine Wohnimmobilie verkaufen oder vermieten wollen, einen gültigen Energieausweis für ihre Immobilie benötigen. In diesem Energiepass sind je nach Typ die Angaben zum Energieverbrauch bzw. zum Energiebedarf aufgelistet. Es gibt zwei verschiedene Ausweistypen, den Bedarfsausweis und den Verbrachsausweis.

Ausgenommen von der Pflicht zur Vorlage eines Energieausweises sind kleine Gebäude unter 50m² Nutzfläche und Baudenkmäler.

Zwei verschiedene Energiepässe

Es gibt zwei verschiedene Energieausweistypen.

  1. Der Bedarfsausweis wird für Neubauten ausgestellt und ist etwas umfassender angelegt, denn er benennt Gebäudeeigenschaften wie beispielsweise die Dämmqualität oder den technischen Zustand der Heizanlage. Dieser von Experten erstellte Ausweis kostet zwischen 150 und 1.000 Euro. Der Preis ist abhängig von der Komplexität des Objektes, vom Bundesland, dem Anbieter und dessen Aufwand.
  2. Der Verbrauchsausweis ist hingegen günstiger und dokumentiert den durchschnittlichen Energieverbrauch eines Hauses auf. Dieser wird anhand der drei letzten Heizkostenabrechnungen ermittelt. Solch ein Ausweis ist als Online-Energiepass beispielsweise über HAUSGOLD bereits für 15 Euro zu bekommen.

Beide Ausweise haben eine Gültigkeit von maximal zehn Jahren. Wenn Modernisierung oder energetisch wirksame Umbauten und Renovierungen durchgeführt werden, müssen sie allerdings angepasst werden.

Kosten für Energiepass trägt der Eigentümer

Ausgestellt werden die Energieausweise beispielsweise von Bauingenieuren, Architekten und diversen Handwerkern wie Heizungsinstallateuren oder Schornsteinfegern. Sie geben auch Auskunft, welchen Ausweistyp Eigentümer für ihre Immobilie brauchen. Außerdem stellen oft auch lokale Energieversorger Ausweise aus. Die Kosten für einen Energieausweis lassen sich nicht auf Mieter übertragen, sondern sind ausschließlich vom Eigentümer zu tragen.

Alle Ausgaben auf einen Blick

Bereits in einer Immobilienanzeige müssen zusätzlich zu den Standardangaben wie Baujahr des Objektes, Größe, Ausstattung und Zustand auch Informationen zur Art des Energieausweises, zum jährlichen Energiebedarf oder -verbrauch sowie zum eingesetzten Energieträger gemacht werden. Der Energiepass gibt den Energiebedarf einer Immobilie anhand einer Farbskala in Kilowattstanden pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr an. An der Spitze mit der Farbe Grün und der Bezeichnung A+ steht beispielsweise ein Effizienzhaus, das weniger als 30 Kilowattstunden verbraucht. Der deutsche Wohnungsbestand werde, so der Verband Wohneigentum Nordrhein-Westfalen e.V., durchschnittlich in den Kategorien D und E eingeordnet, was einem Bedarf von unter 130 bzw. 180 Kilowattstunden entspreche. Schlusslichter sind Häuser mit den Klassen G und H, die in der Regel über keine Dämmung etc. verfügen und nicht energetisch modernisiert wurden. Eine mit G oder H klassifizierte Immobilie zu verkaufen oder zu vermieten, kann sehr schwer werden.

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Kein Energiepass notwendig

Keinen Energieausweis braucht, wer selbst in einem eigenen Haus wohnt, für das die Baugenehmigung vor dem 1. Oktober 2007 beantragt wurde, und dieses nicht verkaufen oder vermieten will. Auch sehr kleine Gebäude mit Nutzflächen unter 50 Quadratmetern verlangen keinen Ausweis. Vermieter einer Immobilie, bei der das Mietverhältnis schon bei Einführung der Energieausweis-Pflicht bestand, brauchen erst dann einen Energieausweis, wenn das Mietverhältnis endet und die Immobilie zur Neuvermietung oder zum Verkauf inseriert werden soll.

Kontrollen sind möglich

Ab dem 1. Mai 2015 können Verstöße gegen die Ausweispflichten richtig teuer werden. Sie gelten als Ordnungswidrigkeit und können mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 15.000 Euro geahndet werden. Umwelt- und Mieterschützer kritisieren allerdings, dass Behörden die Einhaltung der Informationspflichten viel zu wenig kontrollieren.

Vorteile des Online Energieausweises

Wenn für eine Immobilie ein Verbrauchsausweis ausreichend ist, dann bietet speziell der HAUSGOLD Online-Ausweis fünf gute Vorteile:

  1. Guter Preis

Der Online-Ausweis kostet nur 15 Euro.

  1. Schnelle Verfügbarkeit

Innerhalb eines Werktages geht der Energieausweis in den Versand. Bei einer E-Mail-Bestellung bedeutet das, dass der Besteller seinen Energiepass innerhalb von 24 Stunden erhält (werktags). Der Versand per Post dauert in der Regel ein bis zwei Werktage.

  1. Sichere Bezahlung

Professionelle Partner, wie Paypal und Sofortüberweisung, belegen einen zuverlässigen Service rund um den Energieausweis online.

  1. 100 % rechtsgültig

Der Online Energieausweis ist genauso gültig wie ein „vor Ort“ erstellter Energiepass.

  1. Einfache Erstellung

Der Online Energieausweis ist schnell erstellt, weil das Formular eine klare, übersichtliche und ausführliche Gliederung hat.

Lohnen sich energetische Modernisierungen?

Je älter eine Immobilie ist, desto aufwändiger wird ihre Modernisierung oder die Renovierung. Vom Dach bis zum Keller gibt es viele Möglichkeiten, ein Haus auf den neuesten Stand zu bringen. Solarpaneele oder Flachdachisolierung gehören zu den energetischen Modernisierungen, für die der Bund, das Land, die Gemeinde oder sogar die Energieversorger mehrere Tausend Euro Zuschüsse anbieten. Sie müssen nicht zurückgezahlt werden. Bevor Eigentümer aktiv werden, sollten Sie sich intensiv mit dem Thema beschäftigen. Achten Sie auf eine kosteneffiziente energetische Sanierungen und stimmen Sie sie individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Gebäudes ab. Wer jedoch seine Immobilie strategisch sinnvoll modernisiert, spart nicht nur bei den laufenden Kosten, sondern trägt auch zum Klimaschutz bei. Eigentümer sollten außerdem daran denken, dass bei einer Immobilie der erste Eindruck sehr entscheidend ist. Leuchtet die Effizienzklasse im Energiepass rot, wirkt dies auf potenzielle Käufer oder Mieter mit Sicherheit abschreckend.

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