Immobilien gefragt wie nie

Immobilien sind derzeit so gefragt wie selten zuvor. Angesichts des herrschenden Anlage-Notstandes sehen viele Investoren im Erwerb eines Objektes eine der wenigen noch Wohnen in der Stadtbestehenden Möglichkeiten, eine nachhaltig positive Rendite zu erzielen. Auch wachsende Unsicherheit treibt den Immobilienkauf, denn Wohn- oder Hauseigentum steht nach wie vor für Wertbeständigkeit, Inflationsschutz und eine gute Form der Altersvorsorge. Angesichts von Zinsen nahe Null bewegen sich die Finanzierungskosten überdies auf historisch niedrigem Niveau. Kaum je zuvor war die Finanzierung eines Haus- oder Wohnungskaufs so günstig.

Es überrascht daher nicht, wenn die Nachfrage nach Immobilien vielfach größer ist als das Angebot. Für einen Makler sollte daher die Vermarktung von Objekten eigentlich kein Problem sein, sondern das Geschäft sollte vielmehr fast wie von selbst laufen – denkt sich zumindest der Laie. Erfahrene Makler wissen, dass das keineswegs so ist. Längst nicht jede Immobilie ist auch in Zeiten hoher Nachfrage „marktgängig“. Wirklich attraktive und zum jeweiligen Bedarf passende Objekte sind selbst in Boomphasen keine Selbstverständlichkeit. Und viele Makler haben derzeit das Problem, zwar viele Interessenten an der Hand zu haben jedoch nicht das passende Angebot.

Trotz günstiger Finanzierungsbedingungen rechnen Immobilien-Investoren durchaus und kaufen nicht die berühmte „Katze im Sack“. Erfolgreiche Vermarktung hängt unter anderem entscheidend davon ab, ob es sich um ein hochwertiges Objekt mit Renditepotential handelt – bevorzugt in Metropolregionen und Ballungsgebieten zu finden, nicht unbedingt dagegen im ländlichen Raum. Längst nicht jeder Makler verfügt ohne weiteres über Zugang zu solchen Immobilien. Viele müssen sich mit dem begnügen, was „ihr“ lokaler oder regionaler Markt hergibt. Doch es gibt einen Ausweg aus dieser „Marktbeschränkung“ – die Vermarktung von Neubauprojekten, die von Pojektentwicklern vorgesehen werden. Dabei wird gleichsam das Immobilien-Angebot von morgen bereits heute vermarktet. HAUSGOLD bietet qualifizierten und kompetenten Maklern in diesem Zusammenhang eine interessante Möglichkeit, zusätzliches Einkommen zu generieren.

Vermarktung von Neubauprojekten

Projektentwickler betreiben die Konzeption, Planung und Umsetzung von größeren Bauprojekten als Geschäftsmodell und erwerben dazu geeignete Grundstücke. Es gibt in der Praxis verschiedene Modelle der Projektentwicklung, die sich im Wesentlichen in der Stellung des Projektentwicklers im Verhältnis zu Investoren und anderen Beteiligten sowie in Art und Umfang der Entwicklungsaktivitäten unterscheiden. Die Vermarktung erfolgt dabei vielfach parallel zur Verwirklichung des eigentlichen Bauvorhabens, also noch vor Errichtung oder Fertigstellung des betreffenden Objektes.

Oft nutzen Projektentwickler dabei Makler für die Vermarktung als zusätzlichen Vertriebskanal – in Ergänzung zu eigenen Vermarktungsanstrengungen. Sie erhalten dadurch Zugang zu zusätzlichen Käuferschichten und -gruppen, die sie sonst nicht ohne weiteres ansprechen könnten. Das gilt insbesondere dann, wenn die Vermarktung in größerem Umfang auch außerhalb des engeren Projekt-Standortes erfolgen soll. Sie erreichen damit nicht nur weitere Märkte und setzen auf die jeweilige Vertriebs- und Vermarktungsexpertise der eingeschalteten Makler, sondern können auf dieses Weise auch einen Teil der operativen Vertriebsaktivitäten qualifiziert „outsourcen“. Das erspart entsprechende eigene Anstrengungen und damit Kosten und Aufwand.

Umgekehrt kann die Vermarktung von Neubauprojekten auch aus Maklersicht viele Vorteile besitzen:

  • Neubauten sind oft bei Kaufinteressenten begehrter als Gebrauchtimmobilien, da hier vielfach noch individuelle Gestaltungswünsche berücksichtigt werden können, der Vermarktungserfolg lässt sich mit ihnen nachweislich erhöhen;
  • Immobilien aus Projektentwicklungen vergrößern und ergänzen das Angebots-Portfolio des Maklers. Interessenten kann so eine größere und bessere Auswahl präsentiert werden. Die Chancen einer erfolgreichen Vermittlung steigen;
  • Projektentwickler leisten üblicherweise einige wichtige Vorarbeiten für eine zielführende Vermarktung. Makler können auf diesem „Fundament“ aufbauen und müssen sich nicht erst selbst darum kümmern.

Es handelt sich in diesem Sinne um eine typische Win-Win-Situation, die Synergien schafft und nutzt – wenn die Voraussetzungen stimmen.

1. Erfahrener Projektentwickler – eine wichtige Bedingung

Wichtig ist, dass der Projektentwickler über ausgeprägte Erfahrung auf seinem Gebiet verfügt. Das fängt schon bei der Auswahl der Grundstücke an. Denn auch bei Neubauten gilt: die Lage ist entscheidend für die Verkäuflichkeit. Das ist aber keineswegs die einzige zu erfüllende Bedingung.

Projektentwicklung ist ein komplexes Vorhaben, bei dem ganz unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen sind. Nach der Idee, der Standortfindung und der Klärung der Finanzierung – zumindest in Grundzügen – sind umfangreiche Analysen erforderlich, die die „Machbarkeit“ des Projektes nachweisen. Ist das mit positivem Ergebnis erfolgt, muss der Projektentwickler unterschiedliche Beteiligte auswählen und an einen Tisch bringen – Bauträger, Architekten, Bauunternehmen, Finanzierer, Stadtplaner usw., um nur einige Beispiele zu nennen. Nur wenn der Projektentwickler professionelle „Zu- und Mitarbeit“ organisieren kann, wird das Projekt reibungslos verlaufen und die Erwartungen erfüllen. Ansonsten ist Ärger – vor allem mit den Käufern – vorprogrammiert.

Schließlich sollte der Projektentwickler auch über ein ganzheitliches Marketing- und Vertriebskonzept verfügen, in dem – bei beabsichtigter Maklereinschaltung – Makler einen klar definierten Platz einnehmen. Makler ohne eindeutig umrissenen Auftrag oder als „Notlösung“ werden keine Seite wirklich zufriedenstellen – weder den Projektentwickler, noch den Makler selbst oder Kaufinteressenten. Die Bereitstellung hochwertiger und gut aufbereiteter Marketing-Unterlagen mit einer informativen und attraktiven Aufbereitung ist dabei originäre Aufgabe des Projektentwicklers – wer sollte dazu besser in der Lage sein!? Der Makler kann bei seinen eigenen Vermarktungs-Bemühungen darauf zurückgreifen.

2. Auch das Neubauprojekt muss stimmen

Last but not least muss auch das mit dem Neubauprojekt verwirklichte Immobilienvorhaben „stimmen“:

  • es sollte sich um ein möglichst exklusives Objekt handeln, das sich gegenüber vergleichbaren Offerten positiv und unverwechselbar abhebt. In der Marketing-Sprache wird dafür oft der Begriff USP (Unique Selling Proposition = Alleinstellungsmerkmal) verwandt
  • es sollte auf den Bedarf und die Bedürfnisse der angestrebten Käufer-Zielgruppe ausgerichtet sein (Größe, Zuschnitt, Aufteilung, Gestaltung)
  • eine sehr gute Lage im Hinblick auf Attraktivität, Umgebung, Infrastruktur- und Verkehrsanbindung ist grundsätzlich immer wichtig
  • ebenso gefragt ist „Hochwertigkeit“, die wesentlich durch die verwendeten Baumaterialien, sowie den Umfang und die Qualität der Ausstattung bestimmt wird
  • geforderter Preis und gebotene Leistungen sollten in angemessenem Verhältnis zueinander stehen.

Nur wenn diese Voraussetzungen stimmen, bedeutet das Angebot der Vermarktung für den Makler einen „echten“ Mehrwert und nicht einfach eine weiteres Immobilien-Angebot im Kartei- oder Daten-Bestand.

3. Aufgaben des Maklers im Rahmen des Vertriebs

Welche Funktionen und Aufgaben übernimmt nun der eingeschaltete Makler im Rahmen der Neubau-Vermarktung? Im Prinzip fungiert er als der „verlängerte Arm“ des Projektentwicklers, was die Vermarktung betrifft und spricht Interessenten an, die sonst schwer oder nicht erreichbar wären. Hier ein Überblick:

  • er identifiziert gezielt Interessenten aus seiner eigenen Kundendatenbank, für die der Erwerb in Betracht kommen könnte. Diese potentiellen Käufer werden systematisch aktiv angesprochen, um ihnen das Projekt ausführlicher vorzustellen
  • der Makler kümmert sich außerdem darum, das Projekt auf seiner eigenen Website und in lokalen Print-Medien zu bewerben, um den Interessentenkreis noch zusätzlich zu erweitern
  • er steht selbstverständlich vorab für Fragen und Informationen zur angebotenen Immobilie zur Verfügung
  • Unterlagen, Dokumente, Nachweise – alle Informationen, die für die Kaufentscheidung nötig sind, werden vom Makler bereitgestellt
  • der Makler wählt geeignete Interessenten aus, indem er zum Beispiel deren Bonität prüft und sie priorisiet. Dadurch wird sichergestellt, dass tatsächlich nur mit ernsthaft in Betracht kommenden Käufern Vertragsverhandlungen geführt werden
  • er steuert und begleitet die Vertragsverhandlungen bis zum Abschluss

Kurz zusammengefasst: mit seinem Know How und seinem Vermarktungsgeschick unterstützt der Makler den Verkaufsprozess des Neubauprojektes nachhaltig und trägt so zum Projekterfolg bei.

4. Neubauprojekte – Vermarktung, die sich lohnt

Trotz einiger zu beachtender Besonderheiten: die Vermarktung von Neubauprojekten kann eine sinnvolle und erfolgversprechende Ergänzung der eigenen Immobilienvermittlung bieten. Sie ist gerade in Zeiten interessant, in denen es oft schwer fällt, noch attraktive Objekte am Markt zu finden. Entscheidend für den Vermittlungserfolg ist, dass es sich um gute und geprüfte Projekte von Projektentwicklern mit Erfahrung handelt.

Makler, die von HAUSGOLD empfohlen werden, können in diesem Zusammenhang von einer interessanten Option zur zusätzlichen Vermarktung von Immobilien profitieren. HAUSGOLD arbeitet mit einem namhaften Projektentwickler zusammen, der über nachgewiesene Expertise und Erfolge bei Neubau-Projekten verfügt. Den Partner-Maklern von HAUSGOLD steht dabei exklusiv die Option offen, die Neubau-Projekte des Projektentwicklers mit zu vermarkten und damit ihr eigenes Immobilien-Portfolio zu erweitern.