Maklerprovision Höhe

Maklerprovision Höhe sortiert nach Bundesländern

Wer mit einem Immobilienmakler zusammen arbeiten möchte, kommt um die Provision meist nicht herum. Diese ist üblicherweise ein fester, prozentualer Satz in Abhängigkeit des Verkaufspreises. Gesetzlich ist nicht geregelt, wie hoch die Courtage sein muss. Je nach Bundesland gibt es aber Regelungen, an die man sich richten kann. Wir haben für Sie die Maklerprovision Höhe nach Bundesländern zusammengefasst. Abweichende Regelungen zwischen den Parteien sind aber immer denkbar. 

Der Makler hat auf die Courtage erst dann einen Anspruch, wenn durch seine Vermittlungstätigkeit ein Miet- bzw. Kaufvertrag unterschrieben und notariell beurkundet wurde. Dieser Anspruch des Maklers entsteht aus dem § 652 BGB (Entstehung des Lohnanspruchs). Desweiteren ist dort zu finden: „Aufwendungen sind dem Makler nur zu ersetzen, wenn es vereinbart ist. Dies gilt auch dann, wenn ein Vertrag nicht zustande kommt“. Üblicherweise hat der Auftraggeber bis zu 14 Tage Zeit, diese Gebühr an den Makler zu zahlen. Handelt es sich um einen Immobilienverkauf, so sind Makler oft damit einverstanden, die Provision erst nach Eingang des Kaufpreises, zu erhalten.

Welche Arten der Maklerprovision gibt es?

Ein Makler hat drei Möglichkeiten, seine Provision in Rechnung zu stellen:

  • Innenprovision: Die Innenprovision zahlt der Verkäufer an den Makler.
  • Außenprovision: Das ist die Courtage, die beispielsweise in Anzeigen oder Exposés ausgewiesen ist. Sie ist also vom Käufer zu entrichten.
  • Mischform der Provision: Diese Form der Maklergebühr wird zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. In welchem Verhältnis der Makler die Provision aufteilt, ist regional unterschiedlich.

Achtung: Hier entfällt die Maklergebühr!

Aber nicht immer muss die Maklergebühr gezahlt werden. Natürlich dann nicht, wenn es nicht zu einer erfolgreichen Vermittlung eines Miet- oder Kaufvertrages kommt (§ 652 Abs. 1 BGB). Aber auch in den folgenden Fällen:

  • Wenn der Makler selbst Eigentümer, Mieter, Vermieter oder Verwalter des vermittelten Objektes ist. Selbst wenn er seinen Gehilfen mit der Verwaltung beauftragt hat.
  • Wenn zwischen Makler und Vermieter wirtschaftliche oder rechtliche Verflechtungen bestehen.
  • Wenn Makler und Immobilieneigentümer durch ein verwandtschaftliches Verhältnis in Verbindung stehen.
  • Oft ist es auch bei Neubauprojekten üblich, dass der Käufer keine Immobilienmakler Provision aufbringen muss. In der Regel bezahlt der Bauträger die Vermittlungstätigkeit.

Wie hoch ist die Maklerprovision?

Eine Gebührenordnung gibt es für die Maklercourtage nicht, aber es gibt in jedem Bundesland eine Obergrenze. So kann die Höhe der Provision also grundsätzlich frei verhandelt werden. Im Normalfall beträgt die Gebühr zwischen drei und sechs Prozent vom Kaufpreis zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Im Folgenden können Sie die üblichen Regelungen der einzelnen Bundesländer sehen. Hier wird sich immer auf die Nettoprovision bezogen.

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Maklerprovision Höhe in Baden-Württemberg:

Makler in Baden-Württemberg dürfen nicht mehr als 7,14% des Verkaufspreises als Provision verlangen. Üblich ist, dass sowohl Käufer als auch Verkäufer einen Teil dazu beitragen. Das bedeutet, dass Käufer und Verkäufer jeweils 3,57% des Preises übernehmen.

Maklergebühr Höhe in Bayern:

Auch in Bayern darf die Provision die 7,14%-Grenze nicht überschreiten. Hier zahlen Käufer und Verkäufer jeweils 3,57% als Provision.

Gebühren in Berlin und Brandenburg:

Berliner Makler dürfen ebenfalls nicht mehr als 7,14% des Kaufpreises verlangen. Jedoch ist es üblich, dass der Käufer die kompletten 7,14% übernimmt. Das Gleiche gilt auch für Brandenburg!

Maklercourtage in Bremen:

Die Immobilienmakler in Bremen dürfen insgesamt 7,14% des Kaufpreises verlangen. Üblicherweise teilen sich hier Käufer und Verkäufer die Courtage: Jeweils also 3,57%.

Maklerprovision Höhe in Hamburg:

In Hamburg beträgt die Grenze der Gesamtcourtage 6,35% des Kaufpreises. Hierbei übernimmt der Käufer normalerweise die komplette Provision.

Maklercourtage in Hessen:

In Hessen dürfen Makler nur 5,95% als Provision verlangen. Auch hier übernehmen Käufer üblicherweise die gesamte Provision.

Maklergebühr Höhe in Mecklenburg-Vorpommern:

In Mecklenburg-Vorpommern beträgt die Obergrenze ebenfalls 5,95%. Anders als in Hessen jedoch ist es üblich, dass der Verkäufer 2,38% und der Käufer 3,57%.

Höhe der Maklerprovision in Niedersachsen:

In Niedersachsen ist es von der Region abhängig, wie viel Käufer und Verkäufer zahlen. In einigen Regionen können Makler maximal 7,14% des Kaufpreises verlangen, wobei Käufer und Verkäufer jeweils 3,57% übernehmen. In anderen Regionen wiederum ist es üblich, dass Makler 4,76 bis 5,95 % verlangen. In diesem Fall übernimmt der Käufer die gesamte Provision.

Maklerprovision Höhe in Nordrhein-Westfalen:

In Nordrhein-Westfalen dürfen bis zu 7,14% verlangen, wobei sich Käufer und Verkäufer die Provision teilen.

Maklercourtage in Rheinland-Pfalz:

Immobilienmakler in Rheinland-Pfalz können bis zu 7,14% des Kaufpreises verlangen. Hier zahlen sowohl Käufer als auch Verkäufer 3,57%.

Gebühr in Saarland:

In Saarland gilt die gleiche Regelung: Die Gesamtprovision darf bis zu 7,14% betragen, wobei Käufer und Verkäufer einen gleichen Teil dazu beitragen. Natürlich können die Vereinbarungen auch abweichen, wenn Makler, Käufer und Verkäufer einverstanden sind.

Maklerprovision Höhe in Sachsen:

Die Provision von Maklern in Sachsen beträgt insgesamt bis zu 7,14% des Kaufpreises. Käufer und Verkäufer tragen einen gleich hohen Teil dazu bei.

Maklergebühr Höhe in Sachsen-Anhalt:

In Sachsen-Anhalt kann bis Gesamtcourtage bis zu 7,14% betragen, wobei dies zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt wird.

Maklercourtage in Schlesweig-Holstein:

Immobilienmakler in Schleswig-Holstein erhalten bis zu 7,14% des Kaufpreises als Provision. Sowohl Käufer als auch Verkäufer zahlen hier 3,57%.

Maklerprovision Höhe in Thüringen:

In Thüringen zahlen Käufer und Verkäufer jeweils 3,57% des Kaufpreises. Insgesamt ergibt dies also eine Gesamtprovision von 7,14% für den Immobilienmakler.

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