Immobilienpreise in Bayern
Häuser und Wohnungen werden immer teurer

Die Preisunterschiede für Immobilien in Bayern sind extrem. Sowohl Eigennutzer als auch Investoren interessieren sich für Immobilien in den großen bayerischen Städten oder deren nahem Umfeld. Ein Trend, der wahrscheinlich anhält. Gekauft und gebaut wird nicht nur von bayerischen Einwohnern, sondern immer mehr internationale Kunden spielen auf dem Immobilienmarkt mit. Experten empfehlen allerdings weiterhin den Kauf von Immobilien und nicht die Miete.

Immobilien in Bayern: große Preisrange

Im preislichen Mittelfeld liegen Immobilien in Nürnberg, Augsburg, Rosenheim, Lindau oder Neu-Ulm. Hier sind Häuser für 450 000 bis 550 000 Euro erhältlich. Teurer sind Immobilien in Regensburg, Ingolstadt, Landsberg oder Bad Tölz . Dort bezahlt man für ein Haus 550 000 bis 700 000 Euro. Darüber liegen vor allem die Landkreise rund um München sowie Miesbach und Garmisch-Partenkirchen. Hier können Immobilienbesitzer Spitzenwerte beim Hausverkauf erreichen.

Aber auch Wohnungen sind in Bayern teurer geworden. Allein im vergangenen Jahr sind die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen im Schnitt um acht Prozent gestiegen.

Steigende Kaufpreise und große Nachfrage

Die Kaufpreise gehen durch die Decke, sagte der Marktforschungsleiter vom Immobilienverband Deutschland Süd (IVD-Süd), Stephan Kippes, am Dienstag in München. Dieses Zitat geht aus einer Meldung der Nachrichtenagentur „dpa“ hervor. Besonders betroffen sind Groß- und Mittelstädte, heißt es weiter. Stephan Kippes macht dafür das knappe Angebot an Wohnungen und Häusern verantwortlich. Allerdings tragen auch die niedrigen Zinsen ihren Teil dazu bei, dass das Angebot kleiner wird. In München werden ehemalige Kasernen oder leerstehende Gewerbeflächen in Wohngebiete umgebaut, heißt es nach Angaben des Immobilienverbands. Außerhalb der Landeshauptstadt fällt der Preisanstieg allerdings nicht ganz so drastisch aus.

Vergleichswert ist gestiegen

Im Vergleich zum vergangenen Herbst müssen Münchener 300 Euro mehr pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnung ausgeben. 450 Euro sind es sogar im Jahresvergleich. Käufer von Wohnungen mussten außerhalb von München durchschnittlich 190 Euro mehr pro Quadratmeter investieren. Ungefähr 300 Euro sind es im Jahresvergleich. Es bleibt somit abzuwarten, ob sich der Markt in Zukunft entspannen wird.

Makler hilft beim Immobilienverkauf

Egal, ob sich Ihre Immobilie in einer bayerischen Trend-Region befindet oder eher im ländlichen Bereich – wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen wollen, lohnt es sich, einen Makler einzuschalten. Ein kompetenter Makler unterstützt Sie mit seinem Fachwissen beim Immobilienverkauf. Schon die richtige Bewertung des Hauses, Rechtliches wie die Pflicht zum Energieausweis oder mögliche Schadenersatzforderungen wegen Mängeln bergen vor allem finanzielle Risiken für den Käufer. Unterschätzen Sie das Projekt Hausverkauf also nicht und informieren Sie sich gründlich.