Rasenmähen: Hilfreiche Tipps

Rasenmähen: Tipps für das perfekte Grün

Ein schöner Rasen ist vielen Gartenbesitzern besonders wichtig. Damit auch Ihr Rasen schön und vor allem dicht gedeiht, haben wir die wichtigsten Tipps zum Rasenmähen für Sie zusammengestellt.

Tipp 1: Scharfe Messer, schöner Rasen

Ob Benzin-, Elektro- oder Aufsitzmäher ist beim Rasenmähen nicht das entscheidende Kriterium. Viel wichtiger ist, dass der Rasenmäher gut in Schuss ist. Messer sollten also regelmäßig geschärft werden, damit die Halme eine klare Schnittkante bekommen und nicht ausgefranst werden. Auch eine zu niedrige Drehzahl kann dazu führen, dass der Rasenmäher die Halme ausreißt, anstatt sie sauber zu schneiden. Rasenmäher sollten also regelmäßig gewartet werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Tipp 2: Wie oft sollte man Rasenmähen?

Rasenfreunde kennen eine goldene Regel beim Rasenmähen: Jede Woche ein neuer Schnitt, das hält den Rasen fit! Für ein gleichmäßiges, gepflegtes Grün ist regelmäßiges Rasenmähen unumgänglich. So wachsen die Gräser dicht, der Rasen kann sich optimal entwickeln. Natürlich hängt die optimale Frequenz beim Rasenmähen auch mit der Rasensorte, der Jahreszeit und dem Wetter zusammen. In der Regel empfiehlt sich aber, einmal in der Woche zum Rasenmäher zu greifen.

Profitipp: Bei unebenen Grasflächen immer quer zum Gefälle mähen. Das spart Kraft!

Tipp 3: Beim Rasenmähen richtigen Zeitpunkt beachten

Beim Rasenmähen sollten Sie besonders auf den richtigen Zeitpunkt achten. Als Faustregel gilt: Gemäht wird nur trockener Rasen. Nasse Halme werden vom Rasenmäher nicht gleichmäßig erfasst. Damit der Abschnitt gleichmäßig erfolgt, sollten die Halme möglichst aufrecht stehen. Vermeiden Sie also starkes Betreten der Rasenfläche vor dem Rasenmähen.

Tipp 4: Auf die richtige Schnitthöhe kommt es an

Wie hoch sollte ich die Halme beim Rasenmähen stehen lassen? Diese Frage stellen sich viele Gartenbesitzer. Die optimale Schnitthöhe richtet sich vor allem nach der Jahreszeit beziehungsweise dem Wetter. Generell reicht eine Schnitthöhe von vier Zentimetern. Bei Hitze und im Herbst darf es auch ein Zentimeter mehr sein, um den Rasen zu schützen. Mehr als ein Drittel der Halmlänge sollte man jedoch nie abschneiden, um den Rasen nicht zu beschädigen.

Tipp 5: Rechtliches rund ums Rasenmähen

Wann Rasenmähen erlaubt ist, ist gesetzlich geregelt. An Werktagen darf der Rasenmäher zwischen 9 und 13 und zwischen 15 und 17 Uhr laufen. Dazwischen gilt Mittagsruhe. Einzige Ausnahme bilden Rasenmäher mit einem EU-Umweltzeichen, diese dürfen ganztätig von 7 bis 20 Uhr genutzt werden. An Sonn- und Feiertagen ist das Rasenmähen untersagt. Weitere Gesetze rund um die Immobilie finden Sie in unserem Ratgeber für Immobilienrecht.

Tipp 6: Rasenpflege und Unkraut-Entfernung

Meist hat sich nach dem Winter Unkraut und Moos auf dem Rasen verbreitet. Im Frühjahr sollte der Rasen daher vertikutiert werden, damit neues Moos nicht so schnell nachwachsen kann. Achtung: Vertikutieren sollte man seinen Rasen höchstens zweimal jährlich, weil dabei Beschädigungen an der Rasenpflanze entstehen. So hat der Rasen dazwischen genug Zeit, sich wieder zu erholen. Kahle Stellen sollten nach der Moosentfernung neu eingesät werden. Kalk verhindert neuen Moosbefall. Hat sich der Kalk nach einiger Zeit aufgelöst, freut der Rasen sich über Dünger, um kräftig weiterzuwachsen.

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