Wohngemeinschaft

Wohngemeinschaft: Bis zu 40 Prozent Ersparnis für Studierende

„Lehrjahre sind keine Herrenjahre!“ Studierende und Azubis kennen diesen Spruch wahrscheinlich zur Genüge. Vielen jungen Menschen wird schnell bewusst, dass sie sich für ihre Ausbildung oder ihr Studium im Leben einschränken müssen. Hotel Mama gilt als wenig angesagt, und da zieht es die meisten Studenten in die ersten eigenen vier Wände. Eine Wohngemeinschaft kann in den Großstädten für eine enorme Ersparnis bei den Mietkosten sorgen.

Viele Menschen möchten in einer angesagten Großstadt studieren. Berlin, München, Hamburg, Köln, Dresden, Leipzig und Stuttgart sind nur ein paar Beispiele. Aber wie schlagen sich junge Leute mit eingeschränktem Budget über die Runden? Der Weg führt meist nicht in die eigene Wohnung, sondern nur ins eigene Zimmer mit gemeinschaftlich genutztem Bad und Gemeinschaftsküche. Eine Wohngemeinschaft war und ist schon immer eine gute Möglichkeit gewesen, preiswert über die Runden zu kommen.

In 61 von 65 Unistädten sparen Studenten kräftig Budget, wenn sie sich für eine Wohngemeinschaft entscheiden und der Singlewohnung den Laufpass geben. In der Stadt Siegen macht die Ersparnis mit einer Wohngemeinschaft gut 40 Prozent aus. Diese Information geht aus einer Pressemitteilung der Immowelt AG auf presseportal.de hervor. Der Mietpreis-Check Unistädte stammt von immowelt.de. Auch in anderen Städten sieht die Situation ganz gut aus, wenn man in einer Wohngemeinschaft lebt. Darunter fallen zum Beispiel Städte wie Erlangen, Darmstadt und Bayreuth. Dort macht die Ersparnis rund 30 Prozent aus, wenn man sich für ein Leben in einer Wohngemeinschaft entscheidet.

Unistädte bringen meist höhere Lebenshaltungskosten mit sich

Weniger Sinn macht eine Wohngemeinschaft in den Städten Düsseldorf, Dresden und Rostock. Der Mietpreis-Check von immowelt.de hat die Angebots-Kaltmieten in 65 Unistädten mit mehr als 10.000 Studierenden ausgewertet. In Siegen ist die Ersparnis am größten. Im Median fallen für eine Singlewohnung (bis zu 40 Quadratmeter) 9,90 Euro pro Quadratmeter an. Bei einer Wohnung, welche tauglich für eine WG ist und zwischen 80 und 120 Quadratmeter liegt, sind es eher günstige 5,90 pro Quadratmeter.

Studenten können somit bis zu 40 Prozent der Mietkosten einsparen. Studenten in Erlangen haben ebenfalls Grund zur Freude, wenn sie sich für eine Wohngemeinschaft entscheiden. Die Wohnung für eine Einzelperson liegt bei 13,50 Euro pro Quadratmeter, die Wohngemeinschaft liegt bei 8,80 Euro pro Quadratmeter. Hier können bei der Miete 35 Prozent eingespart werden. In Karlsruhe können 30 Prozent bei den Mietkosten eingespart werden, wenn man sich für ein geeignetes WG-Zimmer entscheidet. In Darmstadt können 31 Prozent bei den Mietkosten eingespart werden, in Bayreuth sind sogar 32 Prozent möglich. Ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft ist somit rund ein Drittel preiswerter.

Eine Wohngemeinschaft kann eine günstige Alternative zur Singlewohnung sein

Heidelberg ist ebenfalls eine gefragte Unistadt. Auch besondere Studiengänge werden hier angeboten, und somit werden ziemlich viele Studenten angezogen. Günstige Wohnungen sind auch hier nicht unbedingt an jeder Ecke zu bekommen. In einer Wohngemeinschaft wird für ein WG-Zimmer rund 10,60 Euro pro Quadratmeter fällig. Die Singlewohnung ist wieder etwas teurer mit 13,90 Euro pro Quadratmeter. 24 Prozent der Mietkosten lassen sich damit einsparen. In Freiburg können Studenten durch ein WG-Zimmer 21 Prozent, in Tübingen 22 Prozent und in Münster 26 Prozent bei den Mietkosten einsparen.

Wen überrascht es: Auch in Bayerns Landeshauptstadt München sind die Mietkosten ziemlich hoch. Gerade die kleinen Wohnungen mit bis zu 40 Quadratmeter sind für Studenten meist nur sehr schwer erschwinglich. 19,70 Euro werden pro Quadratmeter häufig für solch eine kleine Wohnung fällig. Hier kann sich ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft lohnen, denn mit 15,80 Euro pro Quadratmeter fällt diese Variante günstiger aus als die Singlewohnung.

Verkehrte Welt auf dem Wohnungsmarkt von Studenten

Vor 10 bis 20 Jahren war es keine Seltenheit, dass Studenten häufiger in einer eigenen Wohnung gelebt haben. Die Lebenshaltungskosten, aber auch die Mietkosten waren in der Vergangenheit häufig niedriger als heute. Der Traum von der eigenen Wohnung kann aber auch heute noch durchaus wahr werden. Rostock zum Beispiel wartet mit recht preiswerten Mietkosten auf Studenten.

Ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft in Rostock ist mit 7,60 Euro pro Quadratmeter vertreten. Die Singlewohnung liegt bei 6,60 Euro pro Quadratmeter und schneidet somit 15 Prozent günstiger ab, wie es im Mietpreis-Check Unistädte von immowelt.de weiter heißt. Günstiger lässt es sich auch in Düsseldorf und in Dresden in den eigenen vier Wänden leben. Fast schon kurios wirkt, dass in Leipzig in einer Einzelwohnung als auch im WG-Zimmer einer Wohngemeinschaft 7 Euro pro Quadratmeter fällig werden.

Vermieter können die Situation für sich nutzen

Ein Wohnungseigentümer kann die Situation von Studenten somit gezielt nutzen, um seine Mieteinnahmen zu steigern. Auch bei einem möglichen Wohnungsverkauf kann ein solcher Nebeneffekt später bares Geld einbringen. Häufig suchen gezielt Investoren nach Wohnungen beziehungsweise Wohnhäusern in Uninähe, da diese meist sehr vielversprechend für konstante, oder steigende Nachfrage unter Mietsuchenden sind.

Nutzen Sie als Wohnungseigentümer Ihre Chance für eine kostenfreie Immobilienbewertung. Eine Immobilienbewertung hat den Vorteil, dass Sie auf dem aktuellen Stand sind und somit bei einem Verkauf besser die Marktverhältnisse einschätzen können. Mit den marktüblichen Preisen auf dem Immobilienmarkt ordentlich performen kann ein guter Immobilienmakler. Ein Makler verfügt über die nötigen Marktkenntnisse und besitzt Kontakte sowohl zu privaten als auch gewerblichen Interessenten. Zudem ist der Verkauf einer Immobilie mit viel Arbeit verbunden, die Ihnen ein Immobilienmakler abnimmt.

Quelle: Immowelt AG (Pressemitteilung auf presseportal.de)