Wohnungsbewertung

Wohnungsbewertung – Schritt für Schritt

Wer seine Wohnung erfolgreich verkaufen möchte, muss einen realistischen Angebotspreis definieren. Das ist für Laien nicht einfach. Wir stellen Ihnen Schritt für Schritt vor, welche Faktoren bei einer Wohnungsbewertung eine Rolle spielen.

Bei der Wohnungsbewertung ist die Lage der entscheidendste Faktor, sie definiert auch den örtlichen Quadratmeterpreis. Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen und Häuser variieren nicht nur von Ort zu Ort bzw. Stadt zu Stadt, sondern auch von Stadtteil zu Stadtteil. Berücksichtigen Sie außerdem den grundsätzlichen Zustand der Wohnung, Ausstattung und Architektur sowie Gemeinschaftseigentum. Relevant für den Verkauf kann es auch sein, ob die Wohnung frei oder vermietet verkauft wird.

1. Schritt: Lage

Bei der Wohnungsbewertung ist die Lage der entscheidendste Faktor. Experten unterscheiden hier zwischen Mikro- und Makrolage. Die Mikrolage betrachtet das direkte Umfeld einer Immobilie, also die Infrastruktur (Geschäfte, Ärzte), Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, Parkmöglichkeiten etc. Die Makrolage beschreibt, in welcher Region das Objekt liegt und wie wirtschafts- und zukunftsstark diese ist.

2. Schritt: Zustand

Auch der  Zustand der Wohnung hat großen Einfluss auf die Wohnungsbewertung. Allerdings zählen hier weniger die schönen Fliesen im Bad oder die teure Einbauküche. Viel mehr Einfluss auf die Wohnungsbewertung haben all die Posten, die bei einer Sanierung teuer werden. Dazu zählen zum Beispiel das Dach und die Fenster des Hauses, die Heizungsanlage oder die gesamten Leitungen. Sind diese in einem guten Zustand und entsprechen den aktuellen Anforderungen, wirkt sich das positiv auf die Wohnungsbewertung aus.

3. Schritt: Ausstattung und Architektur

Die Architektur und das grundsätzliche Erscheinungsbild Ihrer Wohnung spiegeln sich auch in der Wohnungsbewertung wider. So ist das Baujahr des Hauses ein wichtiger Faktor. Derzeit sind Wohnungen in Neubauten und gut erhaltenen Altbauten sehr gefragt. Das Stockwerk, in welchem sich Ihre Wohnung befindet, kann eine Rolle spielen (Erdgeschosswohnungen liegen aufgrund der Einbruchsgefahr meist unter dem Wert von Stockwerkswohnungen). Auch das Vorhandensein von Balkon und Terrasse ist bei der Wohnungsbewertung relevant sowie die Anzahl und der Schnitt der Räume innerhalb der Wohnung.

4. Schritt: Gemeinschaftseigentum

Neben der Wohnung selbst hat ein Wohnungseigentümer auch Anteile am Gemeinschaftseigentum. Hierzu zählen zum Beispiel die Heizungsanlage, Versorgungsleitungen, das Treppenhaus, Fahrstühle oder gemeinschaftliche Räume mit Waschmaschine und Trockner. Je gepflegter, moderner und attraktiver das Gemeinschaftseigentum, desto positiver für die Wohnungsbewertung.

5. Schritt: vermietet oder frei

Relevant für die Wohnungsbewertung ist auch, ob es sich um eine vermietete Wohnung oder freie Wohnung handelt. Freie Wohnungen sind oft einfacher zu verkaufen als vermietete Wohnungen. Potentielle Käufer freier Wohnungen sind sowohl Kapitalanleger als auch Selbstnutzer. Bei einer freien Wohnung kann der Käufer frei entscheiden, ob er die Wohnung vermietet oder ob er selbst einzieht. Eine Ausnahme bilden Wohnungen in wirtschaftlich schwachen Regionen. Hier kann es von Vorteil sein, die Wohnung im vermieteten Zustand zu verkaufen.

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