Wie entwickeln sich aktuell die Immobilienpreise? Und wohin geht die Reise? Wir haben unsere Experten, Julian und Maximilian Bertlein, Geschäftsführende Gesellschafter der Wirtschaftsberatung Deutschland dazu befragt.

Wie werden sich die Immobilienpreise 2022 entwickeln?

Die Immobilienpreise werden sich in diesem Jahr weiterhin nach oben entwickeln, selbst im nächsten Jahr erwarten wir eine Steigerung. Danach ist eine Stagnation möglich. Wer jetzt also auf Preisverluste in guten Lagen hofft, sollte den Platz wechseln, und sich umorientieren.

Wie lange werden die Immobilienpreise noch steigen?

Definitiv bis 2023. Hinzu kommt: Durch die Veränderungen am Immobilienmarkt, zum Beispiel durch steigende Zinsen, werden nicht mehr alle Player mitspielen können. Deshalb ist es wichtiger als jemals zuvor, in Lagen zu investieren, in denen die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt. In den richtigen Lagen ist noch lange keine Sättigung vorhanden.

Werden die Immobilienpreise in Zukunft wieder sinken?

Es kommt hier auf die Lage an: In den richtigen bzw. attraktiven Lagen nein. Auf dem Land ohne Infrastruktur ist es aber durchaus möglich.

Wird die Immobilienblase bald platzen?

Welche Immobilienblase? Meiner Meinung nach haben wir keine Immobilienblase derzeit, geschweige denn eine drohende platzende Immobilienblase.

Wo sind die Immobilienpreise besonders niedrig/hoch in Deutschland?

Teure Preise aber hohe Sicherheit gibt es in den so genannten A- und B-Lagen. Das sind Lagen, die durch gute Infrastruktur, diversifizierte, zukunftsfähige Branchen, eine Vielzahl an attraktiven Arbeitgebern, kulturellen Einrichtungen und möglicherweise Universitäten hervorstechen. In diesen Lagen sind die Einstiegspreise hoch, weil hier die Nachfrage das mögliche Angebot bei weitem übersteigt. Die Mietrenditen sind hier geringer als in C- oder D-Lagen, das Risiko aber auch immens niedriger. Leerstand, Ausfallrisiko, Preisverfall etc. sind in solchen Lagen dafür weniger ein Thema. Beispiele für eine A-Lage: München und Stuttgart. Beispiele für eine B-Lage: Karlsruhe und Mannheim. - Niedrige Preise und damit verbunden geringere Sicherheit gibt es in so genannten C- und D-Lagen. Hier sind oft weniger Arbeitgeber ansässig, oft keine Unis, weniger Infrastruktur, möglicherweise ländlichere Gegenden, oft ist Angebot und Nachfrage auf Augenhöhe. Das heißt, man kann gute Deals machen durch niedrigere Einstiegspreise. Gleichzeitig ist aber auch ein deutlich höheres Risiko, dass die Preise stagnieren, fallen, Leerstand etc. Beispiel C- und D-Lagen: Chemnitz, oft Osten etc.

Sollte man jetzt noch in Immobilien investieren?

JA! Immobilie performt auf Dauer jedes Investment aus. Die Immobilie ist durch steigende Zinsen nicht weniger attraktiv als vorher, es können sich nur nicht mehr alle leisten mitzuspielen. Welche Alternativen haben wir denn als Investment bei 7,4% Inflation, bei hohen Verschuldungsgraden von Bluechip-Konzernen, die in jedem normalen Depot zu finden sind, bei Lieferengpässen und sonstigen Problemen? Mit dem richtigen Konzept war und wird die Immobilie, besonders in DE (40% Eigentümer/60% Mieter), immer ein Top-Produkt sein.

Was ist der Immobilienpreisindex?

Der Index zeigt die Preisentwicklung von Wohnimmobilien in Deutschland über einen längeren Zeitraum vom Verband deutscher Pfandbriefbanken. Der zeigte übrigens: Es ging auch in Krisenjahren nach oben.

Was bedeutet Rezession für Immobilienpreise?

Langanhaltende Rezession bedeutet höhere Arbeitslosigkeit, andere Kaufkraft, weniger Menschen können es sich leisten in Immobilien zu investieren, aber auch teuer zu mieten. Kann zu temporärer Stagnation, je nach Lage auch zu negativer Preisentwicklung führen. Daher Regel Nr.1 bei Immobilien: LAGE. Von allen Produkten kommt die Immobilie am besten durch Krisen und das noch als Sachwert, schaut man sich die letzten 100 Jahre an, hat man genug Beweise.

Seit Juni 2019

Maximilian Bertlein

Seit über 10 Jahren ist die WBD Immo auf Kapitalanlageimmobilien in den Top-Lagen Deutschlands spezialisiert. Geführt von den beiden Brüdern Julian und Maximilian Bertlein, arbeiten mittlerweile mehr als 20 Mitarbeiter an der Mission: “Immobilien: einfach - besser!”. Dank ihrem Know-How und dem großen Netzwerk konnten Julian und Maximilian ein 8-stelliges Immobilienportfolio aufbauen und geben nur selbst erprobte Strategien und Empfehlungen weiter. Allein in den letzten 4 Jahren wurden über 150 Millionen Euro Investitionsvolumen abgewickelt, was den Kunden jährliche Mieteinnahmen von insgesamt 6 Millionen Euro auf das Konto brachte! Der Erfolg gibt Ihnen Recht: Neben großen Kunden wie der Volksbank kaufen 8 von 10 WBD-Kunden mehr als einmal eine Immobilie über WBD Immobilien.

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