Die Immobilienpreise sind immer wieder Schwankungen unterlegen und haben in ihrer Gesamtheit nicht unbedingt direkt etwas mit dem Verkehrswert eines Verkaufsobjektes zu tun. Zum reinen Verkaufspreis, der sich aus dem Wert des Hauses oder des Grundstücks ergibt, kommen diverse Neben- und Zusatzkosten hinzu. Darum setzt sich der finale Immobilienpreis, den der Käufer schließlich entrichtet, aus diesen Positionen zusammen.

Was ist meine Immobilie wert?

Diese Frage steht stets am Anfang der Verkaufsabsicht. Als kompetenter Ansprechpartner fungiert hier der Immobilienmakler, der anhand der Immobiliendaten, der Umgebungsbedingungen sowie der aktuellen Immobilienpreisentwicklung einen Verkaufswert angibt. Wichtige Informationen, die ihm zur Verfügung gestellt werden müssen, sind zum Beispiel folgende:

  • Um welchen Haustyp handelt es sich beim Verkaufsobjekt?
  • Wie groß sind Wohn-, Nutz- und Grundstücksfläche?
  • Gibt es Parkmöglichkeiten, wenn ja wie viele?
  • Ist das Gebäude unterkellert?
  • Ist das Objekt ganz oder teilweise vermietet?
  • Wie ist der Ausstattungsstandard?
  • Welche Besonderheiten hat das Haus?
  • Wie sind die Energiekennwerte, wie ist der Dämmstandard?

Der Immobilienmakler wird anhand dieser sowie vieler weitImmobilienpreise Deutschlanderer Fragen eine Immobilienbewertung vornehmen. Oft werden Ihnen als Kunden hilfreiche Fragebögen zur Verfügung gestellt, die alle wichtigen Punkte erfassen. In Deutschland existieren im Wesentlichen drei Wege, eine Immobilien- bzw. Grundstücksbewertung durchzuführen. Diese sind das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren. Möchten Sie Ihre Immobilie schätzen oder bewerten lassen, sind wir der richtige Ansprechpartner. In unserem Netzwerk aus Spezialisten können Sie den idealen Makler für die realistische Einschätzung des Immobilienpreises für Ihr Objekt finden und ansprechen!

Nebenkosten beim Immobilienverkauf

Bei dem Verkauf einer Immobilie in Deutschland möchten Sie als Verkäufer den bestmöglichen Kaufpreis erzielen. Nicht unberücksichtigt bleiben sollten jedoch die entstehenden Nebenkosten, die während des Verkaufsvorgangs anfallen. Je nach Spielraum, den Sie sich selbst geben und den Sie mit dem Makler abstimmen, schmälern die Nebenkosten den Verkaufserlös. Welche Kosten in welcher Höhe anfallen, ist je nach Bundesland sehr unterschiedlich. Ein Grund mehr, den Immobilienverkauf in die kompetenten Hände eines Maklers zu legen, der mit den lokalen Gegebenheiten vertraut ist. Folgende Positionen sind darum möglich:

  • Die entstehenden Ausgaben für Notar und Grundbuch sind einheitlich geregelt. Die Grunderwerbsteuer variiert jedoch von Bundesland zu Bundesland. Wer welche Kosten übernimmt, sollte Bestandteil des Immobilienkaufvertrags sein.
  • Die Spekulationssteuer, die durch den Verkauf von Häusern, Wohnungen und Grundstücken entstehen kann, geht zulasten des Verkäufers. Diese Steuer kann dann entstehen, wenn die Immobilie oder das Grundstück zuvor nicht selbst oder nur teilweise selbst genutzt wurde.
  • Die Maklervergütung wird bei Vertragserfüllung fällig und ist je nach Bundesland meist vom Käufer allein oder von beiden Parteien zur jeweiligen Hälfte zu bezahlen.

Alle weiteren Aufwendungen, die beim Verkauf einer Immobilie zusätzlich entstehen, berechnen sich als prozentualer Anteil der Verkaufssumme und variieren von Bundesland zu Bundesland.

Experte für Immobilienpreise

Kostentransparenz ist für den Erfolg geschäftlicher Transaktionen entscheidend. Ihr bester und kompetentester Wegweiser durch den Kostendschungel rund um den Immobilienverkauf ist der erfahrene Immobilienmakler. Warum? Weil er die einzelnen Gebühren samt der üblichen Sätze kennt. Er kalkuliert aus der Gesamtheit aller Anforderungen und Gegebenheiten den bestmöglichen Verkaufspreis für Ihre Immobilie.

Steigende Kaufpreise

Die Immobilienpreise in Deutschland steigen seit Jahren. Längst sind nicht nur die Wohnungen in begehrten Städten wie Berlin, Hamburg oder München vom Preisboom betroffen. Auch Immobilien in B- und C-Standorten sowie in ländlichen Regionen sind gefragter denn je. Diese Entwicklung kann man gut beobachten, wenn man Kaufpreise miteinander vergleicht. Verschiedene Immobilienunternehmen und Statistiker nehmen regelmäßig Preisvergleiche vor.

Der Immobilienmarkt boomt

Es gibt verschiedene Gründe, warum Wohnimmobilien in Deutschland so begehrt sind. Pauschal lässt sich sagen: Je größer die Nachfrage ist, desto höher ist der Preisanstieg. Fünf Gründe für den Preisanstieg auf dem Immobilienmarkt werden immer wieder genannt:

1. Es gibt zu wenig Neubauten

Der Bedarf an Wohnungen wird in den nächsten Jahren steigen. Aber viele Experten befürchten, dass nicht ausreichend neue Wohnimmobilien gebaut werden.

2. Immobilien gelten als sichere Geldanlage und Altersvorsorge

Gerade in Zeiten geringer Sparzinsen und potenziell sinkender Renten gelten Immobilien als wertstabil. Darum investieren viele Menschen bevorzugt in Immobilien, statt zu mieten.

3. Die Zinsen für Immobilienkredite sind niedrig

Auch 2018 sind die Zinsen tief. Das verleitet viele Menschen zum Immobilienkauf. Selbst teure Objekte scheinen greifbar. Deshalb werden hohe Kaufpreise schneller akzeptiert.

4. Vielerorts steigen die Mieten

Auch hohe Mietpreise für Wohnimmobilien sorgen auf dem Immobilienmarkt für steigende Immobilienpreise. Besonders in den großen Städten haben viele Mieter in den letzten Jahren Mieterhöhungen erhalten, so dass mittlerweile ein sehr großer Teil ihres Einkommens (oft 30 bis sogar 50 Prozent) in die Miete geht. Darum erscheint ihnen ein Kauf sinnvoll.

5. Es gibt zu wenig neues Bauland

Zwar gibt es in Deutschland genügend freie Flächen, um zu bauen, aber komplexe rechtliche Vorgaben, unübersichtliche Eigentumsverhältnisse sowie Bürgerwiderstand machen es Städten und Gemeinden oft schwer, das dringend benötigte Bauland zu gewinnen. Darum schließt sich ein weiterer Kreis: Ist das Bauland knapp, gehen die Kaufpreise nach oben.

Ist jetzt ein guter Zeitpunkt für den Immobilienverkauf?

Eigentümer, die jetzt verkaufen wollen, sollten sich mit dem Thema Immobilienpreise gut beschäftigen. Eine gute wirtschaftliche Konjunktur und die aktuellen Zinsen sprechen dafür, dass der Zeitpunkt für den Immobilienverkauf günstig ist. Denn jetzt gibt es vielerorts mehr Kaufinteressenten als Angebote. Darum sind viele Interessenten bereit zu investieren. Gehen die die Zinsen hingegen nach oben, werden andere Investitionsobjekte attraktiver und die Immobilienpreise sinken entsprechend. Wenn Sie unsicher sind, dann lassen Sie sich am besten einfach einmal beraten.

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