Wenn Sie Ihr Haus zum Verkauf anbieten wolleHausbewertungn, müssen Sie vorher einen Verkaufspreis festlegen. Diesen zu bestimmen, ist für Laien nicht einfach. Es gilt bei der Bewertung für ein Haus, verschiedene Faktoren wie zum Beispiel die Lage oder die Ausstattung zu berücksichtigen. Nur so lässt sich anschließend ein realistischer Verkaufspreis ermitteln. Nachfolgend haben wir für Sie die Faktoren, die bei der Hausbewertung eine Rolle spielen zusammengefasst und geben einen Überblick, über die verschiedenen Möglichkeiten der Hausbewertung.

Wann Sie ein Haus bewerten lassen sollten

Wer ein Haus verkaufen möchte, sollte den realistischen Wert des Hauses kennen. Insbesondere im Erbfall oder bei einer Scheidung wird oft ein schneller Verkauf avisiert. Eine Wertbestimmung steht aber auch bei einer Zwangsversteigerung oder bei anderen gerichtlichen Auseinandersetzungen sowie im Versicherungsfall an. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wer die Bewertung der Immobilie vornimmt und wie diese durchgeführt wird. So kann die Hausbewertung durch einen sachverständigen Experten erfolgen. Einen Experten (Immobiliengutachter) für die Bewertung des Hauses finden Sie in den Gutachterausschüssen Ihres jeweiligen Wohnsitzes, aber auch Architekten, Immobilienmakler oder Bau- und Vermessungsingenieure können ein solches Gutachten zur Hausbewertung erstellen. Der Gutachter ermittelt mit Fachwissen den Wert einer Immobilie. Behörden, Gerichte und Versicherungen berufen sich bei ihren Entscheidungen oft auf Immobiliengutachten. Bei Streitigkeiten, zum Beispiel im Zusammenhang mit einer Scheidung, stellen professionelle Gutachten ebenfalls eine wichtige Entscheidungsgrundlage dar. Daneben kann man aber auch versuchen, selbstständig eine Hausbewertung vorzunehmen. Denken Sie in diesem Fall daran, persönliche Emotionen weitestgehend zurückzuhalten.

Was ist mein Haus wert?

Wer sein Haus verkaufen möchte, sollte genau ermitteln, wie viel Geld er für die Immobilie verlangen kann. Denn wer an unrealistischen Vorstellungen festhält, riskiert einen hohen Verlust. Was ist mein Haus wert? Ist es 240.000 Euro wert oder gar 300.000 Euro? Spätestens wenn es um den Verkauf der eigenen Immobilie geht, gewinnt die korrekte Antwort dieser Frage an Bedeutung. Denn nicht selten geht es bei Preisverhandlungen um mehrere zehntausend Euro. Geld, dass der bisherige Eigentümer oft mühsam und jahrelang an die Bank gezahlt hat. Das Problem beim Hausverkauf ist jedoch, dass die meisten Eigentümer ihre Immobilien viel zu positiv bewerten. Kaufinteressenten suchen dagegen nach Mängeln, um den Preis zu drücken. Unter dem Strich kann so eine große Differenz zwischen Preisforderung und Preisbereitschaft liegen.

Beantwortet der Verkäufer die Frage „Was ist mein Haus wert?“ falsch und hält zu lange an einer unrealistischen Preisvorstellungen fest, kann ihm ein ernsthafter finanzieller Schaden entstehen. Käufer und Immobilienmakler beobachten regelmäßig den Markt. Ein Haus, das viele Monate oder sogar ein, zwei Jahre angeboten wird, macht einen schlechten Eindruck. Es entsteht der Verdacht, dass mit dem Haus etwas „faul“ ist. Am Ende könnte das den Eigentümer in eine derart ungünstige Verhandlungsposition bringen, dass er sogar deutlich unter dem tatsächlichen Verkehrswert verkaufen muss – nur weil das Haus zu lange unverkauft gewesen ist und leer stand. Was ist mein Haus wert? Eine Frage, an die strategisch herangegangen werden sollte.

Die Lage ist bei der Hausbewertung entscheidend

Bei der Immobilienbewertung ist die Lage der entscheidendste Faktor. Experten unterscheiden hier zwischen Mikro- und Makrolage. Bei der Mikrolage wird das direkte Umfeld des Hauses bewertet. Dabei spielen vor allem die folgenden Fragen eine Rolle:

  • Wie ist das Haus an den Verkehr angebunden? Gibt es zum Beispiel Bahnstationen in der Nähe?
  • Gibt es Parkmöglichkeiten für Autos vor dem Haus?
  • Wie ist die sonstige Infrastruktur? Befinden sich Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten oder Schulen in der Nähe?
  • Wie ist der Freizeitwert des Hauses? Gibt es Parks oder Gewässer in der Nähe?
  • Wie weit ist das nächste Stadt- oder Ortszentrum entfernt?

Neben diesen und weiteren Faktoren der Mikrolage spielt auch die Makrolage bei der Hausbewertung eine wichtige Rolle. Die Makrolage beschreibt die Region, in der das Haus liegt, vor allem im Hinblick auf wirtschaftliche Faktoren. Ist die Region wirtschaftlich stark, gibt es also genug Arbeitsplätze und wird die Wirtschaft gefördert, kann sich dies positiv auf die Makrolage auswirken. Aber auch die Verkehrsanbindung der gesamten Region, die Infrastruktur, die Landschaft und die Bevölkerung sind Faktoren, die in die Makrolage miteinfließen und demnach eine Rolle bei der Hausbewertung spielen.

Die Ausstattung des Hauses

Natürlich hat auch die Ausstattung Einfluss auf die Hausbewertung. Allerdings zählen hier weniger die schönen Fliesen im Bad oder die teure Einbauküche. Viel mehr Einfluss auf die Bewertung des Hauses haben all die Posten in einem Haus, die bei einer Sanierung teuer werden. Dazu zählen zum Beispiel das Dach, die Heizungsanlage, die Fenster oder die gesamten Leitungen. Sind diese in einem guten Zustand und entsprechen den aktuellen – vor allem energetischen – Anforderungen, wirkt sich das positiv auf die Hausbewertung aus. Aber auch das Äußere des Hauses spielt eine wichtige Rolle. Ist der Garten gepflegt, steigert dies auch nochmal den Wert des Hauses.

Wie funktioniert die Hausbewertung?

Wenn Sie Ihr Haus bewerten lassen möchten, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Nachfolgend finden Sie Informationen zu den einzelnen Möglichkeiten der Hausbewertung sowie zu deren Vor- und Nachteilen:

Das eigene Haus selbst bewerten

HausbewertungNatürlich können Sie versuchen, den Wert Ihrer Immobilie selbst einzuschätzen. Dabei sollten Sie die oben genannten Faktoren berücksichtigen. Bestimmen Sie den Sachwert Ihres Hauses, und berechnen Sie die richtige Wohnfläche. Der Sachwert wird auch Substanzwert genannt, und man kann sich bei der Ermittlung dieses Wertes an seiner Brandschutzversicherung orientieren (wenden Sie sich dafür am besten direkt an die Brandschutzversicherung, die Ihnen auch den aktuell gültigen Faktor für die Brandschutzversicherung mitteilen kann). Im nächste Schritt muss der der Grundstückswert addiert werden. Beobachten Sie außerdem die lokale Marktsituation. Dabei kann es hilfreich sein, Immobilieninserate in der Zeitung und im Internet zu recherchieren und mit dem eigenen Haus zu vergleichen. Vergessen Sie aber nicht, dass die Verkaufspreise in den Anzeigen selten dem tatsächlich erzielten Preis entsprechen. Achten Sie darauf, Spielräume für Preisverhandlungen zu schaffen. Eine pauschal gute Verhandlungsbasis ist, wenn Sie auf den von Ihnen geschätzten Wert etwa 5 bis 10 % aufschlagen. Dabei sind psychologische Preisschwellen zu berücksichtigen: Ein Verkaufspreis von 300.000 € wirkt höher als ein Preis von 299.000 €. Schließlich sollten Sie bei der Hausbewertung auch einen Blick in die Zukunft werfen: Welche Preisentwicklung ist in den nächsten Jahren zu erwarten? Welche Trends für Ihre Region prognostiziert die Immobilienbranche? Wenn Sie sicher sein wollen, dass der Verkaufspreis am Ende dem Wert Ihres Hauses entspricht, empfiehlt es sich, einen Experten die Hausbewertung durchführen zu lassen.

Kostenlose Hausbewertung im Internet

Auf zahlreichen Internetseiten werden Online-Hausbewertungen angeboten. Für diese Form der kostenlosen Hausbewertung geben Sie einige Merkmale Ihrer Immobilie ein, mit deren Hilfe ein Wert errechnet wird. Diese Art der Hausbewertung ist allerdings nur eingeschränkt empfehlenswert, da hier meist nur sehr wenige Daten zur Berechnung abgefragt werden. Wenn Sie die Hausbewertung als Grundlage für einen Verkauf benötigen, sollten Sie besser einen Experten die Hausbewertung durchführen lassen. So können Sie sicher sein, dass Sie am Ende eine objektive und realistische Einschätzung bekommen und wissen, was Sie für Ihr Haus verlangen können.

Bewertung für ein Haus durch einen Gutachter

Natürlich können Sie zur Hausbewertung auch einen kostenpflichtigen Gutachter hinzuziehen. Diese Immobiliengutachten können allerdings schnell recht teuer werden. In einigen Fällen – beispielsweise wenn Sie eine Bewertung benötigen, die für eine Verwendung vor Gericht geeignet sein soll – kann ein offizielles Wertgutachten unumgänglich sein. Wenn Sie Ihr Haus verkaufen möchten, ist ein solches Gutachten meistens nicht nötig. Hier reicht oft die kostenlose Hausbewertung durch einen Immobilienmakler.

Kostenlose Hausbewertung durch einen Makler

Kennt ein Immobilienmakler die Besonderheiten des lokalen Immobilienmarkts und ist darüber hinaus auf Ihren Objekttyp spezialisiert, kann er bei der Hausbewertung nicht nur hilfreich, sondern bares Geld wert sein. Natürlich ist es wichtig, den für Ihr Haus und Ihre Region passenden Makler ausfindig zu machen. Der Makler wird dann vor Ort eine Besichtigung durchführen, mit Ihnen alle Informationen zusammentragen und dann eine Hausbewertung vornehmen.

Wir helfen Ihnen, Ihr Haus zu bewerten

Der exakte Marktpreis Ihres Hauses lässt sich letztendlich erst durch den Verkauf bestimmen, unabhängig davon, ob die Hausbewertung selbstständig oder durch einen Experten erfolgt ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Experte eine Immobilie zu hoch oder zu niedrig einstuft, ist jedoch wesentlich geringer als bei einem Laien. Wenn Sie eine Immobilienbewertung für einen Hausverkauf benötigen, sollten Sie sich von einem kompetenten Experten helfen lassen. Wir haben ein Netzwerk aus zuverlässigen und erfahrenen Maklern aufgebaut, die Ihr Haus bewerten können. Gerne stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung und stellen Kontakt zu einem unserer Makler aus Ihrer Region her, der Ihr Haus kostenlos bewertet. Der gesamte Service von HAUSGOLD ist für Sie kostenlos.

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