Haus verkaufen
Worauf Sie achten sollten

Das eigene Haus zu verkaufen ist häufig ein großer Schritt. Sowohl finanzielle als auch emotionale Faktoren spielen bei einem Hausverkauf eine erheblich Rolle. Nehmen Sie sich also genug Zeit für diesen Prozess, ein Haus schnell und unvorbereitet zu verkaufen kann zu Einbußen führen. Was Sie beachten sollten wenn Sie Ihr Haus verkaufen und wie Sie sich beraten lassen können erfahren Sie hier.

Haus mit oder ohne Makler verkaufen?

Vorab sollten Sie sich die Frage stellen, ob Sie sich Unterstützung von einem Makler hinzuziehen wollen. Viele Eigentümer, die ihr Haus privat verkaufen möchten, versprechen sich von der Eigenvermarktung einen finanziellen Vorteil. Häufig erweist sich das allerdings als Trugschluss. Denn ein guter Makler kann beim Hausverkauf einen echten Mehrwert bieten, der die Maklerprovision mehr als aufwiegt.

Aufgaben des Maklers

Machen Sie sich vorab bewusst, welche Aufgaben ein Makler übernimmt:

  • Durchführung der Hausbewertung
  • Erstellung eines hochwertigen Exposés
  • Inserierung und Vermarktung Ihrer Immobilie
  • Organisation und Durchführung von Besichtigungen
  • Vertragsverhandlungen
  • Überprüfung der Bonität des Käufers
  • Unterstützung in rechtlichen Dingen wie Kaufverhandlungen, Notartermin, Vertragsabschlüsse
  • Vorbereitung der Unterlagen

Diese Aufgaben sind sehr zeitintensiv und lassen sich vor allem mit Erfahrungen optimal umsetzen.

Passenden Makler finden

Einen passenden Makler zu finden ist gar nicht so leicht. Wenn Sie nicht gerade einen guten Makler aus Ihrer Region kennen, stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien Sie einen suchen sollten.

Lassen Sie sich bei der Maklersuche unterstützen: HAUSGOLD findet für Sie den passenden Makler aus einem eigenen deutschlandweiten Makler-Netzwerk. HAUSGOLD erfasst verschiedene Qualitätsmerkmale und findet so den passenden Makler für Sie. Treffsichere Qualitätsmerkmale sind zum Beispiel:

✓ Spezifikationen

✓ Leistungsfelder

✓ Kunden-Feedbacks

✓ Anzahl erfolgreicher Transaktionen

Nehmen Sie schnell und einfach Kontakt mit HAUSGOLD auf und lassen sich unterstützen!

Vorbereitungen Hausverkauf

Eine Gute Vorbereitung auf den Hausverkauf kann Ihnen später viel Zeit und Arbeit ersparen. Ein Haus zu verkaufen ist eine komplexe Angelegenheit, die ein hohes Maß an Expertise benötigt. Machen Sie sich vorab einen Fahrplan, um den Überblick nicht zu verlieren. Stellen Sie sich folgende Fragen bevor Sie mit dem eigentlichen Verkauf beginnen:

Wann wollen Sie das Haus verkaufen?
In der Regel lassen sich Häuser ganzjährig gleich gut verkaufen. Welche Entwicklungsschwankungen auf dem Wohnungsmarkt vorkommen sind häufig nicht vorhersehbar. Demnach sollten Sie sich vor allem nach Ihren eigenen Bedürfnissen richten. Der richtige Zeitpunkt ist, wenn es für Sie am besten passt.

Wieviel Zeit planen Sie für den Verkauf ein?
Beachten Sie dabei, dass es immer zu unvorhersehbaren Unterbrechungen, wie Verzögerungen von Renovierungsarbeiten kommen kann. Auch der Verkaufsprozess kann sich, z.B. durch Vertragsverhandlungen, in die Länge ziehen. Planen Sie also einen realistischen Zeitpuffer ein. Im Durchschnitt dauert ein Hausverkauf 6-12 Monate. Sollten Sie sich für einen Hausmakler entscheiden, können Sie davon ausgehen, dass der Verkauf schneller vonstatten geht.

Welche Verkaufsstrategie wollen Sie verfolgen?
Jedes Haus spricht eine bestimmte Interessentengruppe an. Definieren Sie sich diese anhand der Lage, des gewünschten Preises und der Ausstattung. Anhand dieser Information können Sie gezielt die Vermarktung starten.

Wertermittlung für den Hausverkauf

Den richtigen Verkaufspreis für Ihr Haus festzulegen ist nicht einfach. Hier ist Feingefühl gefragt. Setzen Sie den Preis zu hoch an, werden Sie potentielle Interessenten abschrecken. Ein zu niedriger Verkaufspreis könnte einen falschen Eindruck Ihrer Immobilie erwecken sowie zu Einbußen für Sie führen. Ziehen Sie sich einen erfahrenen Immobilienmakler hinzu, welcher über die nötigen Kompetenzen verfügt.

Der Verkaufspreis orientiert sich an der Lage, Ausstattung und Zustand Ihrer Immobilie und kann mit unterschiedlichen Verfahren sehr genau berechnet werden. Der Immobilienmakler nutzt für die Wertermittlung das Ertragswertverfahren, das Sachwertverfahren oder das Vergleichswertverfahren.

Achten Sie auf einen möglichen Verhandlungsspielraum und setzen den Preis ca. 5 - 10% höher an. Sie sollten sich einen Mindestpreis festlegen, unter den Sie bei Verhandlungen nicht gehen werden.

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Unterlagen vorbereiten

Für den Immobilienverkauf werden viele Unterlagen benötigt. Machen Sie sich vorab eine Checkliste aller Unterlagen, die Sie noch beantragen müssen. Folgende Liste zeigt Ihnen, welche Dokumente Sie zusammenhalten sollten:

  • Energieausweis
  • Grundbuchauszug
  • Bebauungsplan, Lageplan, Grundriss
  • Flurkarte
  • Bestätigung Wohngebäudeversicherung , Brandversicherung
  • Nachweise über Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten
  • Nebenkostenübersicht

Lesen Sie hier, welche Unterlagen für den Hausverkauf benötigt werden und wo Sie diese herbekommen (inkl. Checkliste).

Ablauf Hausverkauf

Sobald Sie alle Unterlagen vollständig beisammen haben und den Verkehrswert Ihrer Immobilie ermittelt haben, können Sie mit dem Verkauf starten. Der Ablauf des Hausverkaufs ist sehr zeitaufwendig und bedarf viel Geduld. Sollten Sie sich für einen Makler entschieden haben, wird er Ihnen viele Schritte abnehmen. Folgende Schritte werden Sie bei dem Ablauf eines Hausverkaufs durchgehen:

  1. Vermarktung Ihres Hauses
  2. Besichtigungstermine mit Kaufinteressenten
  3. Verhandlungen über Kaufvertrag mit Kaufinteressenten
  4. Überprüfung der Bonität bzw. Zahlungsfähigkeit des Kaufinteressenten
  5. Notartermin
  6. Übergabe des Hauses

Vermarktung des Hauses

Für die Vermarktung Ihrer Hauses benötigen Sie ein aussagekräftiges Exposé. Dieses ist in den meisten Fällen der erste Eindruck den Kaufinteressenten eines Hauses haben. Auch bei der Erstellung eines Exposés ist Feingefühl gefragt. Überhäufen Sie die Interessenten nicht mit Info´s, sparen Sie aber auch nicht an den wichtigen Angaben.

Ein gutes Exposé enthält:

  • Hochwertige Bilder Ihrer Hauses
  • 360° Aufnahmen
  • Ein exakter und gut lesbarer Grundriss
  • Alle wichtigen Eckdaten zu Ihrem Haus
  • Angaben zu wichtigen Extras, wie Pool, Wintergarten, Gewächshaus, Einbauküche usw.
  • Verkaufspreis
  • Kontaktdaten

Mit diesem Exposé inserieren Sie oder Ihr Makler das Haus. Suchen Sie sich passende Internetplattformen auf die Sie das Exposé laden. Immobilienmakler verfügen in der Regel über gute Kontakte, über die Sie Ihre Immobilie weiter vermarkten können. Eventuell hat Ihr Makler auch schon passende Kaufinteressenten in seinem Kundenportal.

Zusätzlich können Sie noch die klassischen Wege über Zeitungsanzeigen nutzen oder ein “Haus zu verkaufen” Schild anbringen.

Besichtigungstermin

Gerade beim Hausverkauf sollten Sie Einzeltermine für die Hausbesichtigung vereinbaren und auf Sammelbesichtigungen verzichten. Dabei sind die Wünsche der Interessenten beim Hauskauf zu berücksichtigen, die Termine berufsbedingt oft nur an Wochenenden oder Feiertagen wahrnehmen können.

Vereinbaren Sie möglichst Besichtigungen bei Tageslicht oder sorgen Sie für ausreichend künstliche Beleuchtung. Bereiten Sie sich gut vor. Denn Sie zeigen nicht nur das Objekt, sondern sollen bei Fragen auch kompetent Rede und Antwort stehen können.

Sollten Sie einen Kaufinteressenten für Ihr Haus gefunden haben, wird Ihr Makler die Verkaufsverhandlungen führen. Sollten diese positiv gelaufen sein, wird ein Vertragsentwurf erstellt. Um auch Nummer sicher zu gehen, sollten Sie die Bonität bzw. Zahlungsfähigkeit des Käufers überprüfen.

Haben Sie schon mal was von Home Staging gehört? Sie richten Ihr Haus professionell her, mit dem Ziel, einen höheren Verkaufspreis zu erzielen. Schaffen Sie eine gemütliche Atmosphäre, damit sich der Käufer vorstellen kann, wie es wäre in diesem Haus zu leben. Entrümpeln und putzen Sie vorab das Haus. Anschließend entfernen Sie persönliche Gegenstände, wie Fotos. Versuchen Sie eine breit Masse an Kaufinteressenten anzusprechen.

Notar beim Hausverkauf

Damit ein Kaufvertrag rechtskräftig ist, muss dieser vom Notar unterzeichnet werden. Der Käufer sucht vorab einen Notar, mit dem Sie einen Notartermin vereinbaren. Dieser erhält von Ihnen den Vertragsentwurf, welcher folgende Dinge beinhalten muss:

  • Verkaufspreis
  • Vereinbarungen die getroffen wurden (z.B. Übernahme der Einbauküche)
  • Einzugstermin
  • Kontaktdaten Käufer und Verkäufer
  • Anschrift des Hauses

In der Regel wird der Notar dem Käufer und dem Verkäufer den vorläufigen Vertrag zusenden. Sind beide Parteien damit einverstanden, steht dem Verkauf nichts mehr im Wege und der Vertrag kann unterzeichnet werden. Anschließend unterschreibt der Notar den finalen Kaufvertrag.

Erst mit der Änderung des Grundbuchauszugs durch den Makler und mit dem Überweisen des Geldes an Sie oder auf das Notaranderkonto, kann das Haus übergeben werden.

Diese Steuern fallen beim Hausverkauf an

Bei einem Hausverkauf kann die Spekulationssteuer greifen, da in der Regel auch private Gewinne aus Veräußerungen versteuert werden müssen. Hier gilt allerdings die Regel, dass wenn Sie mehr als 10 Jahre im Besitz des Hauses sind, die Steuer wegfällt. Desweiteren sind Sie von der Steuer befreit, wenn Sie das Haus ausschließlich selbst genutzt haben oder in dem Jahr des Verkaufs und zwei Jahren zuvor das Haus zu eigenen Wohnzwecken genutzt haben.

Häufig gestellte Fragen:

Folgende Kosten können bei einem Hausverkauf entstehen:

  • eventuelle Renovierungs- oder Instandhaltungskosten
  • Erstellung eines Energieausweises (über HAUSGOLD-Makler kostenlos)
  • Wertermittlung bei Privatverkauf (über HAUSGOLD-Makler kostenlos)
  • Notarkosten (100% Käufer)
  • Grundbuchkosten (100% Käufer)
  • Maklerprovision (50% Käufer/ 50% Verkäufer)

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Die Kosten für den Notar ergeben sich aus der Beurkundung des Kaufvertrags sowie aus der Eintragung des Käufers in das Grundbuch. Je nachdem, wie aufwendig und aus wieviel Vorgängen diese Prozesse bestehen, entsteht eine Notargebühr. Auch für die Nutzung eines Notaranderkontos entstehen Extrakosten.

Wie Sie die Kosten berechnen können erfhren Sie hier

  1. Besichtigung mit Immobilienmakler
  2. Wertermittlung des Hauses
  3. Zusammenstellen der Unterlagen
  4. Vermarktung der Immobilie
  5. Durchführen von Besichtigungsterminen
  6. Verkaufsverhandlungen
  7. Erstellen des Verkaufsvertrags
  8. Notartermin und abschließender Kaufvertrag
  9. Übergabe der Immobilie

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