Übergabeprotokoll
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Mustervorlage Übergabeprotokoll
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Ihr Übergabeprotokoll kann Ihnen im Zweifel helfen, Sie vor Reparatur- Entsorgungs-und Renovierungskosten zu schützen. Sehen Sie sich jeden Raum Ihres neuen Zuhauses an und notieren Sie alle Mängel und Besonderheiten. Haben Sie die Wohnung unrenoviert übernommen, stehen noch Möbel in der Wohnung oder sind Mängel vorhanden, die der Vermieter noch beheben muss? Schreiben Sie es in Ihr Übergabeprotokoll.

HAUSGOLD stellt Ihnen ein Abnahmeprotokoll Muster kostenlos zur Verfügung. Diese Übergabeprotokoll Vorlage ist als pdf im Übergabe Download Bereich zu finden. Sollten Sie zudem Musterdokumente zu den Themen Mieterselbstauskunft oder Hausordnung benötigen, stellen wir Ihnen diese Vorlage ebenfalls als kostenlose PDF zur Verfügung.

Was sollte im Übergabeprotokoll Formular stehen?

Machen Sie sich zu jedem Raum einzeln Notizen. Sind noch Mängel zu beheben oder ist evtl. noch Mobiliar zu entfernen? Dokumentieren Sie bei Übergabe die aktuellen Zählerstände der Strom-, Wasser- und Gaszähler. Lassen Sie sich alle zur Immobilie gehörenden Schlüssel aushändigen: Eingangstür-, Briefkasten-, evtl. Garagen- oder Kellerschlüssel. Fragen Sie noch einmal nach, ob der Vormieter/Vorbesitzer noch laufende Dienstleistungen hat. Das könnte zum Beispiel ein TV-Kabelanschluss sein. Bei Häusern wäre auch die Müllabfuhr interessant. Bei einer Ölheizung werden Sie wahrscheinlich auch einen Teil Heizöl übernehmen. Notieren Sie die Menge im Abnahmeprotokoll.

Sollten Sie eine Immobilie kaufen, denken Sie auch an Rechnungen zu kürzlich erledigten Renovierungen und Einbauten. Im Falle eines Garantieanspruchs werden Sie diese brauchen.

Inhalt Übergabeprotokoll

✓ Genaue Anschrift der Immobilie
✓ Eckdaten der Immobilie
✓ Daten der Vertragspartner
✓ Auflistung der einzelnen Räume und Anlagen
✓ Detaillierter Zustand des Mietobjekts
✓ Anzahl und Art der übergebenen Schlüssel
✓ Zählstände von Wasser, Strom und Gas
✓ Bei Ölheizung: Füllstand des Heizöltanks
✓ Aufnahme von Inventar
✓ Besonderes Augenmerk auf Keller und Dachboden: Gab es hier Schäden in der Vergangenheit

Vor dem Einzug in eine Wohnung überwiegt meist die Freude auf die neuen vier Wände. Für viele stehen dann verständlicherweise vor allem Fragen zur Wohnungseinrichtung oder anderen erfreulichen Themen im Vordergrund. Dass man irgendwann vielleicht auch wieder auszieht und es dann zu Problemen zwischen Mieter und Vermieter kommen kann, wird häufig nicht bedacht. Dabei lassen sich mögliche Differenzen ohne finanziellen Aufwand gleich im Vorfeld beseitigen: Ein Wohnungsübergabeprotokoll hält den Zustand der Wohnung vor dem Einzug im Detail fest. Es wird also eine Bestandsaufnahme erstellt.

Wohnungsübergabeprotokoll erspart Probleme vor Gericht

Es besteht keine Pflicht, ein Wohnungsübergabeprotokoll anzufertigen, jedoch empfiehlt es sich aus offensichtlichen Gründen. Vor Gericht ist es meist das entscheidende Beweisstück bei Streitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter. Mündliche Absprachen sind oft nicht stichhaltig genug und haben daher eine geringere Beweiskraft. Durch die Unterschriften unter dem Wohnungsübergabeprotokoll bestätigen beide Parteien den Zustand der Wohnung, so dass es vor Gericht kaum mehr Spielraum für Interpretationen gibt. Ein Wohnungsübergabeprotokoll kann also der ausschlaggebende Faktor vor Gericht sein und beiden Seiten großen Stress ersparen. Wie wird es also angefertigt und welche Aspekte müssen berücksichtigt werden?

Mithilfe einer Checkliste wird jeder Raum der Wohnung einzeln überprüft. Wände, Fenster, Türen, Schränke und die Böden müssen genau auf Mängel untersucht werden. Auch die Zählerstände von Gas und Wasser müssen protokolliert werden. Die Anzahl der Schlüssel, die Daten der letzten Renovierung und der Übergabe gehören ebenfalls ins Protokoll. Falls die Wohnung über Balkon und Garten verfügt, sollten auch diese im Wohnungsübergabeprotokoll berücksichtigt werden.

Fotos steigern Aussagekraft vom Wohnungsübergabeprotokoll

Es empfiehlt sich zudem, Fotos von gefundenen Mängeln zu machen, damit das Wohnungsübergabeprotokoll noch aussagekräftiger wird. Und zwar nicht nur vor dem Einzug, sondern auch bevor der Mieter wieder auszieht. So lässt sich ein direkter Vorher-Nachher-Vergleich herstellen und die Aussagekraft steigern.

Achten Sie bei Türen und Wänden auf Flecken oder Kratzer. Empfehlenswert ist es, einen Zollstock dabei zu haben und die Länge der Kratzer genau zu dokumentieren. Wenn auf monotonen Flächen beispielsweise Wasserschäden gefunden werden, reicht ein einfaches Foto oftmals nicht. Ein Meterband sollte nicht fehlen, vor den Schaden gehalten und mitfotografiert werden. So lässt sich die genaue Größe des Schadens dokumentieren. All das sollte nur bei hellem Tageslicht oder optional mit einer Taschenlampe begutachtet werden. Denn während der Dämmerung lässt sich sonst oftmals die Qualität der Wandfarbe nicht erkennen. Unprofessionell gestrichene Wände zum Beispiel bleiben so unbemerkt und werden später zum Ärgernis.

Wohnungsübergabeprotokoll sollte selbst die kleinsten Schäden beinhalten

Die Fußböden müssen auf Kratzer und Abnutzungsspuren untersucht werden. Auch Brand- und Weinflecken sind nicht selten. Für letztere Mängel muss unter Umständen der Vormieter aufkommen, da sie in den Bereich Schönheitsreparaturen fallen. Im Bad sind verkalkte Duschköpfe, verkratzte und verfärbte Fliesen zu beachten. Auch unentdeckte Sprünge in Waschbecken, Bade- oder Duschwannen können kostspielig werden. Außerdem sind oftmals Armaturen und das Interieur abgenutzt. Wenn eine Einbauküche mitvermietet wird, prüfen Sie am besten sämtliche Geräte wie Kühlschrank, Geschirrspüler und Herd. Sind alle Fächer im Kühlschrank vorhanden? Ist die Küchenzeile beschädigt? Auch diese Mängel gehören ins Übergabeprotokoll. Sofern möglich, sollte auch überprüft werden, ob alle Heizkörper funktionieren.

Von Vorteil ist es, wenn nicht nur Kreuzchen auf einer Liste gemacht, sondern ganze, detaillierte Sätze formuliert werden. Eine genaue Bevschreibung der Schäden mit Angabe der Länge und Größe der Mängel sollte Pflicht sein. Außerdem ist es hilfreich, einen Zeugen zur Wohnungsbesichtigung mitzunehmen, der bei einem eventuellen späteren Gerichtsverfahren eine Aussage tätigen kann. So wappnen Sie sich gegen alle potentiellen Schwierigkeiten.

Die Entscheidung, ein Wohnungsübergabeprotokoll anzufertigen, ist sinnvoll für alle Beteiligten. Mieter und Vermieter sollten sich hier über das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen im Klaren sein. Denn die Erstellung eines Wohnungsübergabeprotokolls kostet lediglich Zeit, spart aber am Ende unter Umständen viel Geld.

Bei der Wohnungsübergabe sollten sämtliche Mängel an Wohnung, Einrichtung oder Bausubstanz im Übergabeprotokoll festgehalten werden. Sollten Sie die Kaution bei der Wohnungsübergabe bezahlen, lassen Sie sich deren Erhalt auf jeden Fall quittieren.

Es ist auch möglich die Wohnung unter Vorbehalt zu übernehmen, zum Beispiel bei starkem Schimmelbefall, dies muss natürlich ausdrücklich gefordert und vertraglich festgehalten werden. In diesem Fall bewahren Sie Ihr Recht auf eine Mietminderung oder eine nicht fristgerechte Kündigung.

Grundsätzlich gibt es für Mieter beim Auszug keine Renovierungspflicht. Ein Mieter muss die Wohnung nie in einem besseren Zustand hinterlassen als er Sie vorgefunden hat. Wenn aber deutliche Gebrauchsspuren zu sehen sind, die vorher nicht da waren oder bereits 8 - 10 Jahre nach Einzug vergangen sind muss gegebenenfalls neu gestrichen werden.

Der Mieter darf die Kaution einbehalten um Kosten für nicht bezahlte Miete, notwendige Schönheitsreparaturen oder auch Beschädigungen am Mietobjekt zu decken. Auch ein Einbehalt wegen noch abzurechnender Nebenkosten ist zulässig, hier darf jedoch nicht gesamte Kaution einbehalten werden sondern nur ein angebrachter Teilbetrag.

  • Genaue Anschrift der Immobilie
  • Eckdaten der Immobilie
  • Daten der Vertragspartner
  • Auflistung der einzelnen Räume und Anlagen
  • Detaillierter Zustand des Mietobjekts
  • Meldungen zur Mängelbeseitigung
  • Angaben zu Renovierungsarbeiten
  • Anzahl und Art der übergebenen Schlüssel
  • Zählerstände von Wasser, Strom und Gas
  • Informationen zu Nebenkosten und sonstigen Kosten
  • Aufnahme von Inventar
  • Zustand von Keller und Dachboden
  • Bei Ölheizung: Füllstand des Heizöltanks