Ranking: Die 10 teuersten Städte der Welt

Sie haben schon immer vom auswandern geträumt? Vielleicht mit dem Kauf einer eigenen Immobilie im Ausland geliebäugelt? Dann halten Sie sich jetzt fest, denn in diesem Artikel werden Sie erfahren, wo man ganz besonders tief in die Tasche greifen muss. Wohnen, ist ja nicht gleich wohnen und Portokasse definiert auch jeder etwas anders. Eigentum ist da wahrscheinlich nicht immer möglich.

Metropolen sind in nationalen und internationalen Gebieten sehr gefragt. Besonders in Metropolen dieser Welt steigt die Nachfrage nach Immobilien in der Regel weiter an. Investoren, aber auch Privatleute interessieren sich für ein Leben im Ausland und den Erwerb einer Immobilie im internationalen Immobiliendschungel. In der Vergangenheit haben sich solche Investitionen durchaus bezahlt gemacht.

Allerdings kommt nicht jeder Mensch in den Genuss von Eigentum. Viele Menschen interessieren sich daher auch für Mietwohnungen im Ausland. Die Beratungsfirma Mercer veröffentlicht jedes Jahr eine Liste mit den zehn teuersten Städten für Ausländer bzw. ausländische Fachkräfte. Dabei untersucht Mercer die Lebenshaltungskosten für Ausländer in 200 Städten auf der ganzen Welt.

Metropolen dieser Welt und die Lebenshaltungskosten

Platz 10: Platz zehn kann sich Peking sichern. Alleine zwei Semester für ein Studium sollten mit ca. 5000 Euro plus Studiengebühren geplant werden. Die Situation hat sich auch für die Einheimischen extremst geändert. Ein Bericht von „Zeit Online“ aus dem Jahr 2014 berichtet, dass zu Beginn der 90er-Jahre ein Lohn von 100 Euro zum Leben völlig ausgereicht hat. Mittlerweile hat sich die Situation massiv verändert. Zwar sind auch die Löhne gestiegen, aber nicht im Verhältnis zu den steigenden Lebenshaltungskosten. So wird zum Beispiel für eine Drei-Zimmer-Wohnung am Stadtrand eine Miete von ca. 600 Euro fällig. Ein großer Unterschied zu Großstädten in Deutschland besteht somit nicht mehr.

Platz 9: Den neunten Platz kann sich die Stadt N’Djamena. Große Kosten entstehen hier, wenn ein Leben im westlichen Stil geführt werden soll. Dazu gehört natürlich auch eine passende Wohnung. Einheimische, welche ohne westlichen Lebensstil leben, haben es da meistens deutlich leichter. Außerdem müssen beliebte Konsumgüter aufwendig importiert werden. Das treibt die Kosten noch mal zusätzlich nach oben.

Platz 8: Auf der Nummer acht findet sich die schweizer Metropole Genf am Genfer See wieder. Teure Mieten und vergleichsweise kleinen Wohnraum findet man hier sehr häufig. Der Internetseite „comparis.ch“ zufolge, darf man durchschnittlich gut 33 Franken für eine Mietswohnung pro Quadratmeter investieren (aktuell knapp über 30 Euro). Die Durchschnittsgröße einer Wohnung in Genf beträgt 61 Quadratmeter. Eine Wohnung mit drei Wohnräumen sei ungewöhnlich klein und macht daher schon die 61 Quadratmeter aus, wie „comparis.ch“ weiter berichtet.

Platz 7: Langsam nähern wir uns den Höhepunkten. Platz sieben geht an Shanghai. Für China ist Shanghai einer der wichtigsten Industriestädte des Landes und gleichzeitig ist Shanghai einer der größten Städte der Welt. Da ist es fast schon so sicher, wie das „Amen“ in der Kirche, dass man hier etwas tiefer in den Geldbeutel greifen darf. In Shanghai gibt es viele Möglichkeiten zu wohnen. Vom „Serviced Apartment“ bis zum Billig-Hostel ist alles dabei. Aber in Shanghai hat alles seinen Preis. Da Shanghai so groß ist, spielt häufig auch der anvisierte Bezirk eine große Rolle bei der preislichen Gestaltung.

Das Leben in Metropolen hat seinen Preis

Platz 6: Ein wenig konfus wirkt Platz sechs, denn da ist die Stadt Kinshasa zu finden (Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo). Wer hier ein Leben nach westlicher Tradition führen will, der darf offenbar auch ganz besonders tief in die Tasche greifen.

Platz 5: Platz fünf sichert sich die riesige Metropole Tokio in Japan. Ursprünglich auf Platz elf sichert sich Tokio nun den fünften Platz. Das Leben pulsiert in dieser Stadt rund um die Uhr, und zwar an sieben Tagen in der Woche. Einem Bericht von „welt.de“ aus dem Jahr 2010 zufolge werden für eine Wohnung mit 3 Zimmern durchschnittlich 3000 Euro Kaltmiete pro Monat fällig. Ein stolzer Preis für eine Stadt am Puls der Zeit.

Platz 4: Das Siegertreppchen rückt in greifbare Nähe. Platz Nummer vier geht an Singapur. Nicht nur für Ausländer sind die hohen Lebenshaltungskosten ein Problem. Auch die Einheimischen kämpfen gegen die stark erhöhten Lebenshaltungskosten. Viele Menschen in Singapur leben in einer WG mit drei bis vier anderen Menschen zusammen. Für die WG-Miete könnte man sich in Deutschland eine Wohnung mit zwei Zimmern in einer Großstadt leisten.

Siegertreppchen der teuersten Metropolen der Welt

Platz 3: Jetzt wird es spannend. Bronze und Platz drei sichert sich Zürich. Auf den ersten Blick kann man sich gar nicht vorstellen, dass sich diese Stadt unter den drei teuersten Städten dieser Welt befindet. Allerdings steht Zürich schon seit einer Ganzen weile gut im Kurs, sodass diese Information von der Beratungsfirma Mercer kaum verwundert. Einem Bericht von „comparis.ch“ aus dem Jahr 2015 zufolge, liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis für eine Mietswohnung bei 30 Franken. Mit einer Durchschnittsgröße von 82 Quadratmeter gibt es somit mehr Wohnraum als in Genf.

Platz 2: Silber geht an die Stadt Luanda in Angola. Jetzt fragt man sich natürlich, weshalb eine Stadt in Afrika solche hohen Lebenshaltungskosten beherbergt. Mercer errechnet, wie viel ein Unternehmen zahlen muss, um Mitarbeiter in eine bestimmte Stadt zu schicken und dort nach westlicher Lebensart unterzubringen. Ein Liter Milch kostet zum Beispiel fast drei Euro. Eine Wohnung in angenehmer Nachbarschaft nach westlicher Lebensart kann mit gut 6000 Euro berechnet werden. Einige Waren, welche Mercer als Berechnungsgrundlage nutzt, sind in Angola nicht verfügbar. Heißt, dass teure Importe durchgeführt werden müssen, um diese Waren verfügbar zu machen. Höhere Kosten entstehen.

Platz 1: Gold und den ersten Platz sichert sich Hongkong. Hongkong ist aber auch eine schöne Stadt. Neben vielen Wolkenkratzern gibt es in Hongkong auch viel Natur zu bewundern. Vielleicht erinnert man sich noch an Filmklassiker wie „James Bond“ oder auch „Plattfuß in Hongkong“, welche immer wieder längere Szenen in Hongkong zeigen. Grund für die hohen Lebenshaltungskosten für Ausländer in Hongkong sind die Wechselkursschwankungen. Der Hongkong-Dollar ist an den US-Dollar gebunden und dieser ist in den letzten Monaten immer wieder gestiegen. Ein Besuch ist deshalb für Besucher aus Euro-Staaten und aus Deutschland ziemlich teuer.

Quelle des Rankings: Mercer


 

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