Immobilienlexikon

A - Abgeschlossenheitsbescheinigung bis Aufteilungsplan

Bestätigung der Baubehörde, dass eine Wohneinheit hinreichend von anderen Gebäudeteilen (z.B. Nachbarwohnungen) getrennt ist. Erforderlich, falls der Immobilienbesitzer z. B. ein Mehrfamilienhaus aufteilen und dieses als separate Eigentumswohnungen verkaufen möchte.

Mehr zur Abgeschlossenheitsbescheinigung.

Ackerland ist landwirtschaftlich genutztes Land. Es unterscheidet sich zu Bauland.

Mehr zu den verschiedenen Arten von Bauland.

Im Maklerrecht der Begriff für einen Vertrag zwischen Klient und Makler, der sicherstellt, dass nur der beauftragte Makler das Recht erhält, die betroffene Immobilie zu betreuen.

Mehr zum Alleinauftrag.

Altlasten bezeichnet die Ansammlung giftiger oder umweltgefährdender Stoffe im Boden, die zum Beispiel das Grundwasser kontaminieren könnten. Etwa wenn auf dem Grundstück vorher Mülldeponien, Tankstellen oder alte Fabrikgelände erbaut waren.

Als Altbau werden grundsätzlich Wohngebäude bezeichnet, die bis 1949 errichtet worden sind. Die meisten Altbauten sind durch für die in dieser Zeitperiode üblichen Beschaffungen und Bauweisen zu erkennen. Bei Wohnungen in Altbauten wurden üblicherweise Mauerwerkswände, Holzbalkendecken und Kastenfenster verwendet.

Mehr zu Altbauwohnungen und deren Verkauf.

Ein vom beurkundenden Notar temporär eingerichtetes Sonderbankkonto. Die Kaufpreissumme bleibt auf dem Konto, bis alle Verpflichtungen aus dem Vertrag erfüllt sind.

Ein Darlehen, dass mit konstanten Rückzahlungsbeträgen getilgt wird. Die monatliche Rate bleibt also über die gesamte Laufzeit gleich- Die monatliche Rate beinhaltet Zinsanteil und Tilgungsanteil, beide werden so aufgerechnet, dass über die gesamte Laufzeit die Rate unverändert bleibt.

Mehr zum Annuitätendarlehen.

Damit wird die Übertragung des Eigentums am Grundstück sichergestellt, da eine unmittelbare Auflassung (Übereignung) nicht oder nur selten möglich ist.

Bauzeichnung, aus der hervorgeht, welche Gebäudeteile einer in Gemeinschaftseigentum befindlichen Immobilie welchen Eigentümern gehören.

B - Bauerwartungsland bis Brandschutz

Bauerwartungsland ist ein Grundstück, bei dem in Zukunft mit einer Bebaubarkeit zu rechnen ist. Anhaltspunkte dafür, ob ein Grundstück Bauerwartungsland ist, finden Grundstückseigentümer im Flächennutzungsplan, wo das entsprechende Gebiet beispielsweise als allgemeines Wohngebiet gekennzeichnet sein kann.

Mehr zum Bauerwartungsland.

Verwendungszweckorientierte Finanzierung für den Bau oder Erwerb von Immobilien.

Mehr zur Baufinanzierung.

Bauland bezeichnet eine Fläche, die im Flächennutzungsplan bereits gekennzeichnet wurde und für die bereits ein Bebauungsplan vorliegt.

Mehr zum Bauland und dessen Verkauf.

Umfasst Einschränkungen in Bezug auf die Bebaubarkeit oder anderweitige Nutzbarkeit von Grundstücken. Entsteht durch die Abgabe einer Erklärung des Grundstückseigentümers zur Übernahme einer öffentlich-rechtlichen Verpflichtung für das Grundstück.

Abweichung des aktuellen Ist-Zustandes eines Bauwerks vom vereinbarten Sollzustand. Fehler, die dem Gebäude von Anfang an anhaften.

Der Bauplan ist eine Bauzeichnung, also eine grafische Darstellung aller Räume und Anbauten, die geometrische und statische Informationen für die spätere Bauausführung beinhalten.

Bauträger kaufen Grundstücke (egal, ob beispielsweise von Gemeinden oder Privatpersonen), bauen darauf Ein- oder Mehrfamilienhäuser und verkaufen diese dann mitsamt Grundstück an private Käufer. Ein Bauträger plant das gesamte Bauvorhaben, führt aber nicht immer alles selbstständig aus.

Mehr zu Bauträgern.

Vorgezogene Entscheidung der Baubehörde über die Bebaubarkeit eines Grundstückes.

Vorgezogene Entscheidung der Baubehörde über die Bebaubarkeit eines Grundstücks, die nicht zuletzt klärt, ob ein Bauentwurf bauplanungsrechtlich überhaupt auf dem Grundstück durchführbar ist.

Technisch geprägter Bauriss der Bauplanung, die für die darauf folgende Bauausführung benötigt wird.

Regelt innerhalb eines Gemeindegebiets, auf welche Weise Grundstücke bebaut werden dürfen. Unter anderem werden im Bebauungsplan die maximal erlaubte Fläche, die überbaut werden darf, aber auch die Zahl der erlaubten Geschosse einer Immobilie ausgewiesen.

Mehr zum Bebauungplan.

Auch Wohnungs- oder Immobilienbesichtigung genannt, bei der Käufer und Verkäufer vor Ort die zum Verkauf stehende Immobilie begutachten.

Lesen Sie hier, worauf Sie bei der Besichtigung achten sollten.

Das Bestellerprinzip ist eine Regelung der Provision für Immobilienmakler. Hier wird der Vermittler von demjenigen bezahlt, der die Leistung des Maklers bestellt.

Laufende Kosten einer Immobilie, darunter Grundsteuer und Versicherungen sowie die Kosten für Strom, Wasser, Heizung, Straßenreinigung, Müllbeseitigung sowie etwaige Ausgaben für einen Hausmeister, die Gartenpflege, Personen- und Lastenaufzüge, Beleuchtung und Schornsteinreinigung.

Mehr zur Betriebskostenabrechnung.

Bei der Bewertung – oder auch Immobilienbewertung – wird der Wert Ihrer Immobilie ermittelt.

Mehr zur Immobiliembewertung.

Im Unterschied zur Zwangsversteigerung ein Verfahren beim Hausverkauf, bei dem ein Grundpreis definiert wird, den mögliche Interessenten überbieten sollen. Der Eigentümer ist hier nicht verpflichtet, die Immobilie an einen bestimmten Interessenten oder zu einem bestimmten Preis zu verkaufen.

Mehr zum Bieterverfahren.

Durchschnittswert für einen Quadratmeter unbebauten Bodens, der der Wertermittlung von Immobilien dient und sich aus den Grundstücksverkäufen in der betrachteten Region ableitet.

Mehr zum Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert wird aus dem durchschnittlichen Verkaufspreis ähnlicher Grundstücke in einer Bodenrichtwertzone über eine bestimmte Dauer abgeleitet.

Mehr zur Bodenrichtwertzone.

Wert eines unbebauten Grundstücks. Steht auf einem Grundstück bereits ein Gebäude, wird bei der Wertermittlung des Bodenwerts unterstellt, dass das Grundstück frei wäre.

Mehr zum Bodenwert.

Für Brandschäden benötigen Sie eine Wohngebäudeversicherung. Diese Versicherung schützt im Normalfall vor Feuer, Wasser, Sturm und Hagel. Sie können die Versicherung ggf. auch erweitern. Die Versicherungssumme sollte den Wert Ihrer Immobilie realistisch widerspiegeln.

Mehr zum Brandschutz.

C - Courtage bis Checklist

Der Begriff „Courtage“ wird synonym mit dem der Provision verwendet und bezeichnet die Vergütung für die Vermittlung eines Geschäfts, das durch einen Dritten zwischen zwei Parteien geschlossen wird. Diese Parteien können beispielsweise Verkäufer und Käufer sein oder Vermieter und Mieter. Der vermittelnde Dritte kann ein Makler, eine Agentur oder ein Handelsvertreter sein.

Die Außenprovision wird grundsätzlich erst bei Zustandekommen des Vertrages zwischen den Parteien geschuldet. Unterschieden werden muss zwischen der Wohnraumvermittlung zur Miete und dem Immobilienverkauf. In Deutschland gilt seit dem 1.6.2015 im Bereich der Wohnraumvermittlung zur Miete das sogenannte „Bestellerprinzip“, welches im Grundsatz besagt, dass derjenige der den Makler bestellt, ihn auch bezahlen soll.

Beim Immobilienverkauf muss seit Dezember 2020 der Verkäufer mindesten 50 % der Maklerprovision übernehmen.

Mehr zu Maklerprovisionen hier.

Checklisten für Immobilieneigentümer und Vermieter erleichtern den Ablauf der Administration und Organisation von Immobilien.

Hier finden Sie unsere Checklisten zu diversen Themen.

D - Denkmalschutz

Eine Verordnung, die dem Schutz von Kulturdenkmalen dient. Wer sich für Immobilien interessiert, die unter Denkmalschutz stehen, sollte sich vor dem Kauf ausgiebig über die Vor- und Nachteile informieren. Als Kapitalanlage kann eine denkmalgeschützte Immobilie durchaus von Vorteil sein, allerdings verpflichtet sich der neue Besitzer oft zu kostenintensiven Instandhaltungen.

Mehr zum Denkmalschutz bei Immobilien.

E - Effektiver Jahreszins bis Exposé

Im Gegensatz zum Sollzins beinhaltet der effektive Jahreszins sämtliche Kosten, die bei einer Kreditvergabe anfallen. Neben dem Sollzins sind das auch Kontoführungs- oder Bearbeitungsgebühren und sonstige Kosten.

Ein Ehevertrag ist eine privatrechtliche Übereinkunft beider Parteien über die gesetzliche Regelungen zu Güterstand, Unterhalt und Versorgungsausgleich abgeändert oder ausgeschlossen werden können.

Mehr zum Ehevertrag.

Bekanntester Grund für die Aufkündigung eines Mietvertrags durch den Vermieter, die streng nach §573 Absatz 2 Nr. 2 BGB geregelt wird. Die Einforderung zwecks Eigenbedarf ist nur erlaubt, wenn der Vermieter die vermietete Immobilie für sich selbst oder Familienangehörige benötigt.

Mehr zur Anmeldung von Eigenbedarf.

Bei einem Immobilienverkauf lässt sich der Verkäufer in der Regel einen Eigenkapitalnachweis in Form eines Kontoauszuges oder eine Finanzierungsbestätigung einer Bank vorlegen.

Tritt erst ein, wenn der Käufer (durch den Notar) in das Grundbuch eingetragen wurde.

Die Eigentümerquote bezeichnet den Anteil der von Eigentümerinnen und Eigentümern selbst bewohnten Wohnungen an allen bewohnten Wohnungen in Wohngebäuden, wenn der Käufer in das Grundbuch eingetragen wurde.

Mehr zur Eigentümerquote in Deutschland.

Versammlung der Wohneigentümer einer gemeinschaftlich genutzten Immobilie, bei der über die Verwaltung des gemeinsamen Wohneigentums entschieden wird. Geregelt wird diese Versammlung durch das Wohneigentumsgesetz (WEG).

Mehr zur Eigentümerversammlung.

Heute zumeist veraltete Bemessungsgrundlage zur Besteuerung einer Immobilie.

Mehr Informationen zum Einheitswert gibt es hier.

Ein Einkommensnachweis gibt Auskunft über die tragbare finanzielle Belastung einer Person.

Die Einkommensteuer in Deutschland ist eine Gemeinschaftssteuer, die auf das Einkommen individueller Personen erhoben wird.

Nach § 21 Abs. 1 und 3 Einkommensteuergesetz: Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung von unbeweglichem Vermögen insbesondere von Grundstücken, Gebäuden, Gebäudeteilen, Schiffen, die in ein Schiffsregister eingetragen sind, und Rechten, die den Vorschriften des bürgerlichen Rechts über Grundstücke unterliegen.

Mehr zur Versteuerung von Mieteinnahmen.

Der Energieausweis liefert Daten über die Energieeffizienz eines Gebäudes, die seit 2014 in Energieklassen angegeben werden. Der Energieausweis ist Pflicht für Immobilien.

Mehr zu Arten des Energieausweises, Energieklassen und Gültigkeit.

In Deutschland stehen knapp 5 Prozent der Wohnflächen auf erbbaurechtlichen Grundstücken. Das Erbbaurecht soll dazu führen, dass Bevölkerungsschichten mit geringerem Einkommen ebenso die Möglichkeiten erhalten zu bauen wie Mehrverdiener.

Mehr zum Erbbaurecht in Deutschland.

Wenn einer Gruppe von Personen gemeinschaftlich ein Erbe hinterlassen wird, so ist dies eine Erbengemeinschaft. Die Betroffenen werden in diesem Fall als Miterben im Unterschied zu Alleinerben bezeichnet.

Mehr zur Erbengemeinschaft.

Alle Bestandteile des aktiven und passiven Vermögens eines Verstorbenen.

Mehr zum Nachlass.

In Deutschland gesetzlich geregelter Steuersatz bei der Vererbung von vermögenswirksamen Nachlassenschaften.

Mehr zur Erbschaftssteuer.

Der gesetzliche Erbteil ist der Anteil am Nachlass, den ein Familienangehöriger nach der gesetzlichen Erbfolge bekommt. Oft werden vererbte Häuser verkauft, weil kein Interesse an der privaten Nutzung besteht oder bei mehreren Parteien keine Einigung gefunden werden konnte.

Mehr zum Verkauf von geerbten Häusern.

Bestimmt den Verkehrswert einer Immobilie. Beinhaltet nicht nur den Bauwert, sondern auch den Gewinn aus Einkünften über die zu erwartende Restnutzungsdauer, die mit einer Immobilie zu erzielen sind.

Mehr zum Ertragswertverfahren.

Ausführliche Beschreibung einer Immobilie, zum Beispiel über den Zustand, die Ausstattung oder die Umgebung. Für die Visualisierung sind auch (professionelle) Bilder der Immobilie enthalten. Das Exposé ist entscheidend für einen erfolgreichen Verkauf, da anhand dieser Unterlagen die Interessenten entscheiden, ob Sie am Kauf Interesse haben und die Immobilie besichtigen möchten.

Mehr zum Immobilienexposé.

F - Ferienhaus bis Forward-Darlehen

Unter einem Ferienhaus versteht man im Allgemeinen eine Immobilie, in der Gäste gegen ein Entgelt für einen bestimmten Zeitraum ihren Urlaub verbringen können. Teilweise wird ein solches Haus ausschließlich für die zeitweilige Vermietung an Gäste betrieben, in manchen Fällen wird es auch allein für die Vermietung gebaut.

Mehr zu Ferienhäuser und deren Verkauf.

Wohnung in Urlaubsgebieten, welche ggfs. auch vermietet wird.

Mehr zu Ferienwohnungen.

Fertigbauland ist Bauland, welches für die Bebauung bereit ist. Erschließungskosten sind in der Fläche bereits enthalten.

Mehr zu den Arten von Bauland.

Übersicht über Eigen- und Fremdfinanzierungsanteile sowie einen detaillierten Zeitplan der Rückzahlungen von Darlehen.

Mehr zum Finanzierungsplan.

Zusage einer Bank, wenn der Kaufpreis vom Käufer nicht nur mit Eigen- sondern auch mit Fremdmitteln beglichen werden soll.

Auch Liegenschafts- oder Katasterkarte genannt, die als amtlichen Beweis Lage, Flurnummer und Bebauungsdaten eines Grundstücks enthält.

Mehr zur Flurkarte.

Das Forward-Darlehen ist eine besondere Form der Anschlussfinanzierung. Es ist ein ganz normales Annuitätendarlehen, mit immer gleichbleibender Darlehensrate.

Mehr zum Forward-Darlehen.

G - Gebäudeversicherung bis Gutachterausschuss

Versicherung, die die Immobilie vor Feuer-, Wasser-, Sturm- und Hagelschäden schützt.

Mehr zu Gebäudeversicherungen.

In §9 des Bewertungsgesetzes festgehalten; der gemeine Wert wird durch den Preis bestimmt, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach der Beschaffenheit des Wirtschaftsgutes bei einer Veräußerung zu erzielen wäre. Dabei sind alle Umstände zu berücksichtigen, die den Preis beeinflussen. Das Ergebnis ist also ein Brutto-Wert inklusive der Umsatzsteuer.

Eigentum an einer von mehreren Eigentümern beanspruchten Immobilie (z.B. Wohnhaus mit mehreren Eigentumswohnungen), das nicht einzelnen Besitzern zugeordnet werden kann. Zum Gemeinschaftseigentum zählen üblicherweise Dach, Treppenhaus, Eingangstüren, Fahrstuhl, Innenhöfe etc.

Mehr zu Sonder- und Gemeinschaftseigentum.

Die Geschossflächenzahl ist eine Kennzahl der baulichen Nutzung eines Grundstücks. Sie gibt vor, wie viele Quadratmeter Stockwerksfläche je Quadratmeter ihres Grundstücks gebaut werden dürfen.

Die Gewährleistung (Mängelhaftung) umfasst die Rechte, die ein Käufer im Rahmen eines Kaufvertrages erwirbt. Die Gewährleistung garantiert, dass eine verkaufte Sache frei von Sach- und Rechtsmängel sein muss. Die Gewährleistungsansprüche bestehen gegenüber dem Verkäufer, nicht dem Hersteller der Ware.

Damit eine Immobilie als Gewerbeimmobilie klassifiziert wird, muss ihre Hauptnutzung gewerblicher Natur sein. Laut Gesetzgeber liegt dies vor, wenn die Immobilie zu mehr als 80 Prozent gewerblichen Zwecken dient und nicht Teileigentum ist. Die Nutzung eines Gebäudes zu öffentlichen Zwecken, beispielsweise Behörden, fällt ebenfalls unter eine gewerbliche Nutzung.

Mehr zu gewerblichen Immobilien.

Ein auf Gewerbeimmobilien spezialisierter Makler.

Mehr zu Gewerbemaklern.

Durch das Finanzamt erhobene ertragsabhängige Steuer, die Gewerbetreibende an ihre Gemeinde abführen müssen.

Der Verkauf von Gewerbeimmobilien unterscheidet sich sehr von dem Verkauf einer privaten Immobilie. In der Regel haben sich Makler für Gewerbeimmobilien auf diese auch spezialisiert.

Mehr zum Verkauf von Gewerbeimmobilien.

Gegenteil von privatem Grundstückshandel; Kriterium für die Abgrenzung zwischen privatem und gewerblichem Grundstückshandel ist die 3-Objekt-Grenze: Ein Eigentümer, der mehr als drei Immobilien innerhalb von fünf Jahren erwirbt/baut und veräußert, handelt gewerblich.

Mehr zu gewerblichem Grundstückshandel.

Amtliches öffentliches Verzeichnis, in dem die Eigentumsverhältnisse an Grundstücken, die auf ihnen liegenden Lasten sowie die mit dem Eigentum verbundenen Rechte verzeichnet sind.

Registergericht eines Amtsgerichts, das für die Führung des Grundbuchs die Verantwortung trägt.

Auszug aus dem Grundbuch, welches beim zuständigen Amtsgericht einsehbar ist. Einsicht ist nach §12 der Grundbuchverordnung (GBO) nur bei einem sogenannten berechtigten Interesse möglich.

Mehr zum Grundbuchauszug.

Das amtliche öffentliche Verzeichnis ist am örtlich zuständigen Gericht ausgelegt und enthält Informationen über die Eigentumsverhältnisse von Grundstücken.

Kosten, die – zusammen mit den Notarkosten - beim Kauf von Immobilien anfallen und die die Grundbuchämter anhand der Höhe des Kaufpreises ausrichten.

Nach deutschem Sachenrecht eine Belastung eines Grundstücks zugunsten des Eigentümers eines anderen Grundstücks (siehe §1018 BGB).

Mehr zur Grunddienstbarkeit.

Besitzer einer Immobilie oder eines Grundstücks.

Steuer, die für den Erwerb einer Immobilie anfällt, bei der der Kaufpreis als Bemessungsgrundlage herangezogen wird. Je nach Bundesland sind das zwischen 3,5 und 6,5 Prozent.

Mehr zur Grunderwerbsteuer.

Auch als GRZ bezeichnet; Flächenanteil eines Baugrundstücks, der überbaut werden darf; wird mit ein oder zwei Dezimalstellen angegeben.

Zeichnerisch zweidimensional dargestellte Abbildung einer Immobilie, die Aufschluss über die Größen- und Raumdimensionen eines Objekts gibt.

Mehr zum Grundriss einer Immobilie.

Bei einem Immobilienkauf lässt der Gläubiger die Schuld im Grundbuch eintragen. Damit erwirbt er das Recht, die Zahlung eines bestimmten Geldbetrages zu fordern. Verkauft man eine Immobilie, die abbezahlt und mit einer Grundschuld belastet ist, so kann man als Eigentümer die Grundschuld löschen lassen.

Steuer, die für das Eigentum an Grundstücken erhoben wird, und die je nach Kommune schwanken kann. Dabei wird der Wert des Grundstücks als Bemessungsgrundlage betrachtet.

Mehr zur Grundsteuer.

Der auf dem Markt zu erzielende Preis eines Grundstücks, der sich an Lage, Bebaubarkeit und Art der Bebauung ausrichtet.

Der Grundstückswert setzt sich aus dem eigentlichen Bodenwert und in der Regel auch aus den Erschließungskosten zusammen. Er variiert aufgrund der Art und Lage, der Größe und des Grundstückszuschnittes, der Bodenbeschaffenheit und der Baubeschränkungen. Fachbegriffe, die Sie bei der Grundstücksbewertung kennen sollten.

Gremium in Städten und Gemeinden, das anhand aller abgeschlossenen Immobilienkaufverträge in der ihm unterstellten Region Marktberichte verfasst. Diese enthalten unter anderem Angaben über den aktuellen Verkehrswert von bebauten und unbebauten Grundstücken.

H - Hammerschlagsrecht bis Hypothekenzinsen

Das Hammerschlagsrecht kommt zum Einsatz, wenn Sanierungsarbeiten am eigenen Grundstück nur von angrenzenden, fremden Grundstücken ausgeführt werden können und diese dadurch betreten werden müssen.

Mehr zum Hammerschlagsrecht.

Räumung eines Haushalts vom Hausrat des Wohnungsinhabers.

Mehr zur Haushaltsauflösung.

Unter Hausgeld werden die Vorauszahlungen der Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft auf die Betriebskosten des Gemeinschaftseigentums bezeichnet.

Mehr zum Hausgeld.

Regelt das gemeinschaftliche Zusammenleben von Bewohnern, meistens in vermieteten Wohngebäuden.

Hier gibt es mehr Informationen zur Hausordnung, inklusive Mustervorlage.

Verwaltet vermietete Wohnhäuser, Wohnanlagen, Eigentumswohnungen und Gewerbeobjekte.

Mehr zu den Aufgaben der Hausverwaltung.

Synonym für Verkehrswert. Er wird im Baugesetzbuch §194 definiert als der Preis, der sich bei normalen Gegebenheiten und Umständen ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse bei normaler Marktlage zu erzielen wäre

Mehr zum Verkehrswert gibt es hier.

Die Heizkostenabrechnung ist Teil der Betriebskostenabrechnung eines vermieteten Gebäudes oder einer Eigentümergemeinschaft und umfasst die Kosten, die durch die Wärme- und Warmwasserlieferung entstehen.

Mehr zur Heizkostenabrechnung.

Die unterschiedlichen Heizungsarten werden nach ihren jeweiligen Energiequellen differenziert. Hierzu zählen neben den klassischen Brennstoffen (wie Heizöl, Erdgas, Kohle, Holz) auch Strom und erneuerbare Energiequellen (wie Erdwärme und Solarthermie).

Mehr zu den verschiedenen Heizungsarten.

Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) ist eine Verordnung der Bundesregierung zur Regelung der Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen in Deutschland.

Eine Immobilie wird von ihrer besten Seite präsentiert und so möglichst vorteilhaft "in Szene" gesetzt, in dem sie von beispielsweise Architekten oder Dekorateuren professionell adaptiert wird.

Mehr zum Home Staging.

Ein Grundpfandrecht, bei dem der Hypothekengeber Rechte an einer Immobilie abtritt, um im Gegenzug Geld zu erhalten. Üblich bei der Besicherung von Immobiliendarlehen.

Hypothekendarlehen ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Darlehen, die durch Grundpfandrechte auf mindestens einer Immobilie besichert sind. Ein Hypothekendarlehen ist die häufigste Form der Immobilienfinanzierung. Auch wenn heute weiterhin von Hypothekendarlehen gesprochen wird: Kaum eine Bank nutzt heute noch die Hypothek zur Sicherung eines Kredits.

Mehr zum Hypothekendarlehen.

Zinsen, die für das Darlehen an die Bank oder Bausparkasse gezahlt werden.

Mehr zu Hypothekenzinsen.

I - Immobilienbewertung bis Insolvenzverfahren

Prozess der Findung des Marktwertes einer Immobilie anhand der Größe und Lage, als auch bestimmter Eigenschaften und Charakteristiken des Objekts.

Mehr zur Immobilienbewertung.

Der Begriff Immobilienmakler ist in Deutschland nicht geschützt, es ist also kein fachlicher Nachweis vor Ausübung des Berufes erforderlich. Angehende Immobilienverkäufer sollten daher im Vorfeld genau prüfen, ob der Makler nachweislich über Erfahrungen und Qualifikationen verfügt.

Mehr zu den Aufgaben eines Immobilienmaklers.

Sachverständiger für die Festlegung des Verkehrswerts einer Immobilie.

Mehr zum Immobiliengutachter.

Verwendungszweckorientierte Finanzierung für den Bau oder Erwerb von Immobilien.

Lesen sie mehr zur Immobilienfinanzierung.

Vertrag, durch den ein Käufer von einem Verkäufer eine Immobilie erwirbt, wofür der Käufer als Gegenleistung einen Kaufpreis zu entrichten hat.

Mehr zum Immobilienkaufvertrag.

Kredit zur Finanzierung von Immobilien.

Mehr zu Immobilienkrediten.

Strategien für die bestmögliche Vermarktung einer Immobilie auf Immobilienportalen oder Printmedien.

Verfahren zur Konfliktlösung beim Immobilienverkauf.

Mehr zur Immobilienmediation hier.

Internet-Portale, die zunehmend herkömmliche Medien (wie Zeitungen) beim Kauf und Verkauf von Immobilien ablösen. Der Begriff kann auch für ein Online Immobilien-Magazin stehen, also eine Anlaufstelle für Informationen aus dem Immobilienbereich im Netz.

Der Immobilienpreis bezeichnet den Marktwert einer Immobilie. Inwieweit Markt- und Verkehrswert voneinander abweichen können und warum das der Fall ist erfahren Sie hier.

Je nach Stadt bzw. Stadtteil erstellter Preisspiegel, der Aufschluss über die tatsächlich am Markt realisierten Preise für (vergleichbare) Immobilien bietet. Siehe Mietspiegel.

Der Immobilientausch bieter für Eigentümer eine Möglichkeit, ihre Wohnsituation zu ändern, ohne eine Immobilie kaufen oder verkaufen zu müssen.

Absicherung gegen Schäden oder anderweitiger Zerstörung des Gebäudes für ein Entgelt.

Mehr zur Immobilienversicherung.

Verkauf der eigenen Immobilie mit weiterhin bestehendem Wohnrecht.

Mehr zur Immobilienverrentung.

Die Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) stellt die gesetzlichen Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken dar.

An Indizes gekoppelte Form der Mietpreisgestaltung von Immobilien. Hier wird die Miete in regelmäßigen Abständen an die Lebenshaltungskosten oder andere Preisindizes angepasst.

Finanzielle Aufwendungen, die erbracht werden müssen, um Alterung, Witterung oder Abnutzung von Immobilien durch Wartung, Inspektion und Instandsetzung entgegenzutreten.

Gesetzlich vorgeschriebene finanzielle Rücklage für notwendige Instandsetzungen am Gemeinschaftseigentum einer Immobilie.

Mehr zur Instandhaltungsrücklage.

Vorgang der Entschuldung, wenn Schuldner Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Gläubigern nicht mehr nachkommen können.

Mehr zum Insolvenzverfahren.

K - Kapitalanlage bis Kreditzinsen

Einsatz von Geldmitteln in Sachwerten oder anderweitiger Beteiligung zur Erzielung von Profit. Immobilien sind eine der beliebtesten Kapitalanlagen in Deutschland.

Mehr zu Immobilien als Kapitalanlage.

Kreditnehmer werden als kapitaldienstfähig bezeichnet, wenn sie künftig ausreichend Cashflow generieren können, um die gewährten Kredite auch bedienen zu können.

Gesetzliche Regelung zur maximalen Mietpreissteigerung eines Objekts in einem bestimmten Zeitraum. In Städten, in denen Wohnraummangel besteht liegt die Kappungsgrenze bei 15 Prozent über den Zeitraum von 3 Jahren.

Kommunale oder staatliche Behörde, die mit dem amtlichen Vermessungswesen betraut ist.

Ob eine Immobilie besser vermietet oder verkauft werden sollte hängt von vielen Faktoren ab. Auch persönliche Umstände und Gegebenheiten haben Einfluss auf diese Entscheidung. Grundsätzlich lässt sich am Mietpreismultiplikator ablesen, ob Verkauf oder Vermietung finanziell die bessere Lösung darstellen.

Mehr Informationen dazu hier.

Alle zusätzlichen Kosten, die beim Erwerb einer Immobilie anfallen, worunter unter anderem die Aufwendungen für Notar, Makler und Grunderwerbsteuer zu verstehen sind.

Mehr zu den Kaufnebenkosten.

Wichtiger Indikator für die Preiswürdigkeit eines Angebots; in sehr guten Lagen werden hohe Kaufpreisfaktoren aufgerufen (teilweise über das 20-fache höher als die Jahresnettomiete).

Ein Kaufpreisspiegel liefert eine Übersicht über den üblichen Kaufpreis einer Immobilie. Beziehen kann man diese über Banken, Bauträger, Marktforschungsinstitute, Verwaltungen u.ä.

Die Käufercourtage ist eine Sonderform der Maklercourtage, die Verwendung findet, wenn die Provision des Maklers vom Käufer selbst bezahlt wird.

Mehr zu Maklerprovisionen hier.

Vertrag samt notarieller Beurkundung, der alle Details des Eigentumsübergangs zwischen altem und neuem Immobilienbesitzer enthält.

Mehr zum Immobilienkaufvertrag.

Prozess der Findung von bestmöglichen Konditionen eines Kreditangebotes bei mehreren Kreditanbietern.

Mehr zum Kreditvergleich.

Die Höhe der Kreditzinsen ist für Immobilienkäufer und verkaufsinteressierte Eigentümer sehr wichtig. Soll zum Beispiel durch den Immobilienverkauf ein Darlehen vorzeitig abgelöst werden, erhebt das Kreditinstitut oft eine Vorfälligkeitsentschädigung. Diese fällt umso höher aus, je niedriger das aktuelle Zinsniveau ist.

Mehr zur Zinsentwicklung.

L - Lage bis Löschungsbewilligung

Standortmerkmal einer Immobilie, die entscheidend über den Wert selbiger bestimmt. Wird in die Kategorien Makrolage und Mikrolage unterschieden.

Mehr zu den Faktoren der Immobilienbewertung.

Immobilien sind dann lastenfrei, wenn für den Käufer keine Grundschulden, Hypotheken oder Ausübungsverbote mit diesen verbunden sind, darunter auch etwaige Wohnrechte Dritter.

Form der Immobilienverrentung. Bei der Leibrente wird die Immobilie an eine Bank oder ein Kreditinstitut verkauft. Dafür erhalten die Bewohner eine monatliche Rente und ein mietfreies Wohnrecht, meist lebenslang.

Mehr zur Leibrente.

Rechengröße, die immer dann benötigt wird, wenn der Wert einer Immobilie im Ertragswertverfahren bestimmt werden soll.

Bewilligung des Gläubigers (i.d.R. die Bank, Sparkasse), dass die Grundschulden aus dem Grundbuch gelöscht werden. Ein Eigentümer einer Immobilie, der sein aufgenommenes Darlehen zurückgezahlt hat, benötigt diese Löschungsbewilligung, um die eingetragene Grundschuld aus dem Grundbuch löschen zu lassen.

Mehr zum Thema Grundschuld löschen.

M - Maklerauftrag bis Mustervorlagen

Auftragsform des Maklers zum Kauf oder Verkauf einer Immobilie.

Mehr zum Maklerauftrag.

Der Begriff „Courtage“ wird synonym mit dem der Provision verwendet und bezeichnet die Vergütung für die Vermittlung eines Geschäfts, das durch einen Dritten zwischen zwei Parteien geschlossen wird. Diese Parteien können beispielsweise Verkäufer und Käufer sein oder Vermieter und Mieter. Der vermittelnde Dritte kann ein Makler, eine Agentur oder ein Handelsvertreter sein.

Die Provision wird grundsätzlich erst bei Zustandekommen des Vertrages zwischen den Parteien geschuldet. Unterschieden werden muss zwischen der Wohnraumvermittlung zur Miete und dem Immobilienverkauf.

In Deutschland gilt seit dem 1.6.2015 im Bereich der Wohnraumvermittlung zur Miete das sogenannte „Bestellerprinzip“, welches im Grundsatz besagt, dass derjenige der den Makler bestellt, ihn auch bezahlen soll.

Beim Immobilienverkauf muss seit Dezember 2020 der Verkäufer mindestens 50 % der Maklerprovision übernehmen.

Mehr zu Maklerprovisionen hier.

Ansatz zur Auswahl eines geeigneten Makler für den Immobilienverkauf.

Mehr zum Maklervergleich.

Privatvertragsrechtliche Bindung an die Zahlung einer Maklerprovision bei erfolgreichem Abschluss des Verkaufsprozesses.

Mehr zum Maklervertrag.

Die Makrolage beschreibt, in welcher Region das Objekt liegt und wie wirtschafts- und zukunftsstark diese ist.

Korrekturfaktor, der im Sachwertverfahren zur Immobilienbewertung zur Anwendung kommt, wenn der vorläufig ermittelte Sachwert noch nicht dem Verkehrswert der Immobilie entspricht.

Der Marktwert einer Immobilie wird als der aktuell am Immobilienmarkt erzielbare Wert verstanden und im Rahmen der Verkehrswertermittlung bestimmt. Laut Baugesetzbuch kann der Begriff Marktwert synonym für den Begriff Verkehrswert verwendet werden.

Im Gegensatz zum Einfamilienhaus ist ein Mehrfamilienhaus, auch Mehrfamilienwohnhaus, ein Wohngebäude, das für das Zusammenleben mehrere Familien oder Mietparteien konzipiert ist. Die einzelnen Wohnungen eines Mehrfamilienwohnhauses können auf mehrere Geschosse verteilt sein.

Mehr zu Mehrfamilienhäusern und deren Veräußerung.

Schriftliche Einigung von Mieter und Vermieter zur vorzeitigen Beendigung des Mietverhältnisses.

Mehr zum Mietaufhebungsvertrag.

Risiko einer Ertragsminderung, welches durch den Ausfall von Mieten entstehen kann.

Der Mietkauf ist ein spezialisierter Mietvertrag, bei dem der Mieter die Möglichkeit hat, das gemietete Objekt käuflich zu erwerben.

Die Mietkaution oder auch die Mietsicherheit ist die Leistung eines Geldbetrages des Mieters an den Vermieter zur Absicherung gegen aus dem Mietverhältnis entstehende Forderungen des Vermieters. In Deutschland ist die maximale Höhe der Mietkaution gesetzlich auf drei Kaltmieten beschränkt.

Mehr zur Mietkaution.

Kürzung der Miete durch signifikante Mängel an der Wohnung oder an dem Gebäude, welche die Nutzbarkeit spürbar beeinträchtigen und nicht selbst vom Mieter verursacht worden sind.

Mehr zur Mietminderung.

Bezeichnung für Mieter, welche von vornherein nicht die Absicht haben, den vereinbarten Mietpreis zu entrichten. Oft müssen Räumungsklagen und weitere rechtliche Schritte eingeleitet werden.

Mehr zu Mietnomaden.

Seit 2015 bestehende gesetzliche Regelung zur maximalen Mieterhöhung bei Wiedervermietung in mehr als 300 Städten in Deutschland.

Mehr zur Mietpreisbremse.

Gesetzlich vorgesehenes Mittel zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete. Referenzpunkt für Mieterhöhungen.

Mietpreisspiegel der deutschen Großstädte im Vergleich.

Die Mikrolage betrachtet das direkte Umfeld einer Immobilie, also die Infrastruktur (Geschäfte, Ärzte), Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, Parkmöglichkeiten etc.

Werden fällig, wenn die Immobilie baulich verbessert oder ausgebaut wird, oder wenn dadurch die Kosten für Wasser- und Energieverbrauch gesenkt werden können.

Mehr zur Modernisierung von Immobilien.

Einseitige Umlegung von Modernisierungskosten des Vermieters auf den Mieter.

Mehr zum Modernisierungszuschlag.

Eine Muskelhypothek ist die umgangssprachliche Bezeichnung der Leistungen, die ein Bauherr Beim Bau oder Kauf einer Immobilie selbst einbringt. Diese Eigenleistungen reduzieren die Baukosten und steigern die Eigenkapitalquote.

Musterdokumente und -vorlagen für Immobilieneigentümer und Vermieter erleichtern die Administration und Organisation von Immobilien. Zu den Mustervorlagen gehören zum Beispiel Mietverträge, Wohnflächenberechnung oder Hausordnung.

N - Nachbarschaftsrecht bis Notarkosten

Im Nachbarschaftsrecht werden die Beziehungen von Grundstückseigentümern geregelt. Grundsätzlich gilt immer das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme.

Mehr zum Nachbarschaftsrecht.

Abrechnung aller Kosten, die regelmäßig für ein Mietobjekt anfallen und auf den Mieter umgelegt werden können.

Mehr zur Nebenkostenabrechnung.

Juristisch wird mit diesem Begriff ganz allgemein das Nutzungsrecht an einer Sache verstanden.

Mehr zum Niebrauch bei Verkauf und Erbe.

Die Normalherstellungskosten ergeben sich aus Baukostentabellen, welche die durchschnittlichen Baukosten pro Gebäudeart und Fläche ausweisen. Dabei sind die jeweiligen Gebäudestandards je Flächeneinheit zu berücksichtigen.

Ein Notar vermag rechtswirksame Beglaubigungen und Beurkundungen durchzuführen. Seine Kerntätigkeit bezieht sich auf die Rechtsgebiete Grundstücksrecht, Erbrecht, Familienrecht und Gesellschaftsrecht. Für die Einbindung des Notars beim Immobilienverkauf fallen Notarkosten an.

Mehr zum Notartermin.

Ein vom Notar treuhänderisch geführtes Konto, auf dem der Käufer einer Immobilie den verlangten Preis für das Objekt einzahlt und das dem Verkäufer die Sicherheit gibt, dass der Käufer zahlungsfähig ist.

Mehr zum Notaranderkonto.

Einige Willenserklärungen oder Verträge sind in Deutschland erst wirksam, wenn diese von einem Notar beurkundet wurden. Gesetzlich vorgeschrieben ist diese notarielle Beurkundung auch bei einem Immobilienkaufvertrag zwischen Verkäufer und Käufer. (siehe BGB § 311b Absatz 1)

Die Notargebühren sind die Kosten, die durch die Beanspruchung eines Notars anfallen. Sie richten sich nach dem Kaufpreis der immobilie.

Mehr zu Notarkosten beim Immobilienverkauf.

P - Pflegeimmobilie bis Provisionsfreiheit

Von einem Betreiber verwaltete Einrichtungen, in denen pflegebedürftige Menschen betreut werden. Durch den demografischen Wandel kommt diesen Einrichtungen immer mehr an Bedeutung zu.

Mehr zu Pflegeimmobilien als Kapitalanlage.

Mehr zum Verkauf von Pflegeimmobilien.

Wird ein Erbe in Deutschland nicht in Form der gesetzlichen Erbfolge verteilt, sondern aufgrund eines Testaments, kann es einen Pflichtteil geben. Er wird nahen Angehörigen des Erblassers zugeschrieben, die er in seinem letzten Willen nicht bedacht hat. Die Höhe des Pflichtteils beläuft sich stets auf 50 % des regulären, gesetzlichen Erbteils.

Mehr zum Pflichtteil beim Erbe.

Vermietung von Zimmern oder Wohnungen von privaten Personen als Nebenerwerb.

Mehr zur Privatvermietung.

Ganz allgemein bezeichnet Prolongation die Verlängerung der Laufzeit eines Vertrages. Bei Krediten handelt es sich meist um eine Anschlussfinanzierung eines bestehenden Kredites.

Mehr zur Prolongation hier.

Synonym für Courtage. Das Entgelt für eine verkäuferische oder vermittelnde Tätigkeit.

Recht auf Forderung eines Entgelts für eine erfolgreiche Verkaufsvermittlung.

Mehr zum Provisionanspruch.

Wird eine Immobilie provisionsfrei zum Kauf angeboten, so muss der Käufer keine Maklerprovision zahlen.

Q - Quadratmeterpreis

Preis eines Quadratmeters Wohn- oder Grundstücksfläche in einer bestimmten Region oder Lage, die gern zum Vergleich mit anderen Wohnlagen herangezogen wird.

R - Rauchmelderpflicht bis Restnutzungsdauer

Bundesweite gesetzliche Regelung zur Anbringung von Rauchmeldern in vorgegebenen Räumen einer Wohnung oder eines Hauses. Auch bei Bestandsbauten besteht seit 2021 in allen Bundesländern, außer Sachsen, die Rauchmelderpflicht.

Mehr zur Rauchmelderpflicht.

Eine Reallast beschreibt das Recht einer Person, aus einem Grundstück unter gewissen Umständen wiederkehrende Leistungen zu beziehen. Im Gegensatz zur Hypothek müssen die Leistungen nicht zwingend aus finanziellen Mitteln bestehen: Es können jegliche Dienst- und Sachleistungen angerechnet werden.

Verfahren, bei dem ein Grundstück so geteilt wird, dass zwei neue Grundstücke mit jeweils eigenständigen Grundbucheinträgen entstehen.

Schriftliche Einigung beim Immobilienverkauf zur späteren Bindung an die Durchführung des Verkaufs.

Mehr zur Reservierungsvereinbarung.

Die verbleibende Lebensdauer einer Immobilie ist, in der diese noch für wirtschaftliche Zwecke genutzt werden kann.

Mehr zur Restnutzungsdauer.

S - Sachkundenachweis bis Steuererklärung

Nachweis fachlicher Qualifikation für Immobilienmakler.

Mehr zum Sachkundenachweis bei Immobilienmaklern.

Verfahren zur Ermittlung des Sachwertes einer Immobilie, bei der der Wert anhand von Bodenrichtwert als auch der Herstellungskosten der Bebauung berechnet wird.

Mehr zum Sachwertverfahren.

Der inflationsbereinigte Gebrauchswert von Wirtschaftsgütern wie z.B. Häusern und Grundstücken.

Aufarbeitung und Instandsetzungen von Gebäuden oder Wohnungen, oft energetischer Natur.

Mehr zur energetischen Sanierung.

Einigung zweier Parteien zu einer unentgeltlichen Zuwendung zur Bereicherung von Vermögen. Es können sowohl Sachwerte als auch Geldwerte geschenkt werden.

Mehr zur Schenkung von Immobilien.

Anfallender Steuersatz bei der Schenkung von Geld- oder Sachwerten.

Mehr zur Schenkungssteuer bei Immobilien.

Die SCHUFA ist der größte Auskunftgeber in Deutschland über die Kreditwürdigkeit privater Schuldner. Anhand des Zahlungsverhaltens einer Person in der Vergangenheit werden bei der Schufa Prognosen über zukünftiges Zahlungsverhalten getroffen.

Meist kurzfristig vermieteter Lagerplatz oder Lagereinheiten zur Aufbewahrung von Gegenständen und Objekten.

Mehr zum Selfstorage.

Eine Selbstauskunft ist im Finanzwesen die von einem künftigen Kreditnehmer abgegebene und dem Kreditgeber zur Verfügung gestellte Auskunft über die persönlichen finanziellen Gegebenheiten.

Mehr zur Selbstauskunft des Mieters.

Der Wechsel des Wohnsitzes von Senioren in eine neue Wohnung oder ein neues Haus.

Mehr Informationen zum Seniorenumzug.

Anlagen zur thermischen Umwandlung von Sonnenenergie.

Tipps zur Nutzung von Solaranlagen.

Solarthermie, umgangssprachlich oft Solarwärme, bezeichnet die thermische Umwandlung von Sonnenenergie in nutzbare erneuerbare Energie.

Mehr zu Förderung von Solarthermie bei Immobilien.

Im Gegensatz zum Gemeinschaftseigentum umfasst Sondereigentum jenen Teil am Wohnungseigentum, der sich zweifelsfrei einem Eigentümer zuordnen lässt. Zum Sondereigentum gehören daher im Allgemeinen die Räume der Wohnung und ggf. weitere Räume wie Keller oder Dachboden. Die Unterscheidung zwischen Sonder- und Gemeinschaftseigentum spielt bei Instandsetzungs- oder Sanierungsmaßnahmen oder bei anderen rechtlichen Belangen eine Rolle.

Mehr zum Sonder- und Gemeinschaftseigentum.

Außerordentliches Kündigungsrecht ein bestehendes Rechtsverhältnis außerhalb der vereinbarten Fristen zu kündigen.

Mehr zum Sonderkündigungsrecht.

Ein besonderes Nutzungsrecht, das im Rahmen einer Wohneigentümergemeinschaft einem einzelnen Eigentümer eingeräumt werden kann (z.B. Parkplätze, Nutzung der Gartenfläche etc.).

Besteuerung von Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften mit Wirtschaftsgütern, zum Beispiel mit Immobilien

Zeitraum, in dem ein Eigentümer das bestehende Mietverhältnis nicht kündigen darf. Dies kommt vor allem bei Eigentümerwechsel von Mietwohnungen vor. Möchte der Eigentümer Eigenbedarf anmelden, muss er diese vertraglich geregelte Sperrfrist abwarten.

Mehr dazu finden Sie hier.

Periodisch steigende Miete, die bereits im vorhinein bei Vertragsabschluss vereinbart wurde.

Überwiegend schriftliche Erklärung einer steuerpflichtigen Person über ihre Einkommens-, Umsatz- oder Vermögensverhältnisse gegenüber des Finanzamtes.

Mehr zur Steuerklärung bei Immobilien.

Damit beim Verkauf einer Immobilie keine Steuern anfallen, muss der Eigentümer die Immobilie seit der Übernahme ausschließlich selbst bewohnt haben.

Mehr zu Steuern beim Immobilienverkauf.

T - Teilungserklärung bis Testament

Die Teilungserklärung ist eine Vereinbarung, die erklärt, welcher Teil einer Immobilie oder eines Grundstücks allen Eigentümern und welcher einzelnen Eigentümer gehört. Siehe auch Gemeinschaftseigentum und Sondereigentum.

Mehr zur Teilungserklärung.

Die Teilungsversteigerung ist eine besondere Form der Zwangsversteigerung. Sie wird durchgeführt, wenn sich Erben innerhalb einer Erbengemeinschaft oder Ex-Partner nach einer Scheidung über den Verbleib der gemeinsamen Immobilie nicht einig werden.

Mehr zur Teilungsversteigerung.

Der Teilverkauf von Immobilien ist eine Form der Immobilienverrentung. Beim Teilverkauf wird nur ein Anteil der Immobilie verkauft.

Mehr zum Teilverkauf bei Immobilien.

Rechtliche Verfügung zum Erbe und zur Aufteilung von Vermögenswerten nach dem Todesfall.

Mehr zum Testament für Immobilieneigentümern.

U - Übergabeprotokoll bis Unwetterschäden

Protokoll, in dem sämtliche Aspekte bei der Übergabe einer Immobilie vom Verkäufer an den Käufer festgehalten werden, angefangen beim Zustand des Inventars bis zu den Zählerständen.

Kostenlose Mustervorlage zum Download.

Mehr zum Übergabeprotokoll.

Als “Umbauter Raum” wird das Volumen eines Bauobjekts bezeichnet, das sich aus den Maßen Höhe x Breite x Länge des Rohbaus ergibt. Welcher Teil eines Objekts noch als umbaut gilt und welcher nicht, ist genau definiert.

Besondere Form des Darlehens auf das eigene Haus, welche auch als Immobilienrente oder reverse mortgage bezeichnet wird. Ähnlich wie bei der Immobilienverrentung wird hier ein Kreditvertrag abgeschlossen. Dabei fungiert die Immobilie als Sicherheit, während für den Eigentümer ein lebenslanges mietfreies Wohnrecht besteht. Erst nach dem Tod des Eigentümers oder unter Umständen bei einem Umzug in ein Pflegeheim geht die Immobilie in das Eigentum des Kreditgebers über.

Mehr zur Umkehrhypothek.

Bescheinigung des Finanzamts, mit der der Käufer einer Immobilie nachweist, dass er die Grunderwerbsteuer entrichtet hat. Dies ist notwendig, um sich als neuer Eigentümer einer Immobilie in das Grundbuch eintragen zu lassen.

Privatrechtlicher Vertrag zur Untervermietung von Zimmern oder Wohnungen.

Mehr zum Untermietvertrag mit Muster.

Unwetterschäden werden meist durch Starkregen oder Stürme verursacht. Solche Schäden führen zum Beispiel dazu, dass Regenwasser in Häuser eindringt oder Dächer beschädigt werden.

Mehr zu Unwetterschäden bei Immobilien.

V - Vergleichswertverfahren bis Vorkaufsrecht

Verfahren zur Ermittlung des Verkehrswertes einer Immobilie, bei der der Wert anhand von Kaufpreisen vergleichbarer Immobilien bzw. Grundstücken ermittelt wird. Je mehr Vergleichsobjekte zur Verfügung stehen, desto genauer ist dieser Wert.

Mehr zum Vergleichswertverfahren.

Entgelt, das ein Eigentümer beim Verkauf seiner Immobilie dem dafür beauftragten Makler für seine Vermittlungstätigkeit zahlt. Siehe Courtage.

Tatsächlich erzielter Preis für eine Immobilie, der mitunter vom Verkehrswert einer Immobilie abweichen kann. Auch oft als Marktpreis bezeichnet.

Mehr zum Markt- und Verkaufspreis.

Voraussichtlich am Markt zu erzielender Preis für ein Grundstück oder eine Immobilie.

Mehr zum Verkehrswert und dessen Ermittlung.

Ob Sie Ihre Immobilie besser vermieten oder verkaufen sollten hängt meist von persönlichen Umständen und der Rendite beider Optionen ab.

Hier erfahren Sie, welche Verpflichtungen und welcher Zeitaufwand auf Sie zukommen und wann sich ein Verkauf lohnt.

Auch Wohnungsgeberbestätigung, offizielle Bescheinigung des Vermieters zum Einzug einer Person. Die Wohnungsgeberbestätigung wird für die Meldung beim zuständigen Einwohnermeldeamt benötigt.

Mehr zur Wohnungsgeberbestätigung.

Rechtsschutzversicherung für Vermieter im Fall von gerichtlichen Auseinandersetzungen.

Mehr zum Vermieterrechtsschutz.

Beim Verkauf einer Mietwohnung oder eines Mietshauses tritt der neue Eigentümer grundsätzlich in die bestehenden Mietverträge mit ein. Für Vermieter gilt nämlich der gesetzliche Grundsatz: "Kauf bricht nicht Miete”.

Hier erfahren Sie mehr zum Verkauf von vermieteten Wohnungen.

Mehr Informationen zum Verkauf eines vermieteten Hauses gibt es hier.

Zeitweilige Überlassung einer Sache oder Immobilie gegen Entgelt.

Hier gibt es Informationen und Tipps zur optimalen Vermietung.

Im Gegensatz zu offensichtlichen (Bau-)Mängeln an einer Immobilie, solche Mängel, die für einen Dritten nicht sofort ersichtlich sind – oft Fenster, Heizungsanlage, Dach, Sanitärbereich oder Keller betreffend. Auch diese müssen beim Immobilienverkauf offengelegt werden, will der Verkäufer nicht riskieren, dass der Kaufvertrag später als nichtig erklärt und/oder er sogar zu Schadensersatzzahlungen herangezogen wird.

Eine im Wohnungseigentümergesetz verankerte Klausel, die den Verkäufer einer Eigentumswohnung dazu anhält, vor dem Verkauf die Zustimmung des Verwalters einer Wohnung einzuholen. Dieser Akt soll die Eigentümergemeinschaft vor zahlungsunfähigen oder unseriösen Neu-Eigentümern schützen. Die Zustimmung darf vom Verwalter allerdings nur dann verweigert werden, wenn dieser klare Gefahren für die Wohnungseigentümergemeinschaft erkennt.

Rechtlich begründete Vertretungsmacht einer Person gegenüber dem Vollmachtgeber. Eine dritte Person wird für die Abwicklung eines Immobilienverkaufs beauftragt. Der Vollmachtgeber erteilt dieser eine Vollmacht bzw. eine Verkaufsvollmacht. Der Vollmachtnehmer agiert dementsprechend als der Stellvertreter im Namen des Vollmachtgebers gegenüber Unternehmen, Behörden und Privatpersonen.

Mehr zur Vollmacht beim Immobilienverkauf.

Ein Erblasser kann eine Vorerbschaft und Nacherbschaft angeordnet haben. Sie beziehen sich stets auf die Reihenfolge und die Nutzungsdauer des Nachlasses von den jeweiligen Erben.

Mehr Informationen zu Vor- und Nacherbe.

Betrag, den ein Darlehensnehmer an die Bank zahlen muss, wenn er ein Festzins-Darlehen vor Ablauf der vereinbarten Zinsfestschreibungszeit kündigt.

Mehr zur Vorfälligkeitsentschädigung.

Bei einem Vorkaufsrecht kann der Berechtigte in einen Kaufvertrag einsteigen. Will z.B. ein Immobilienbesitzer seine Immobilie an einen interessierten Käufer verkaufen und es besteht ein Vorkaufsrecht einem anderen gegenüber (z.B. ein bestehender Mieter), kann dieser auf seinem Recht bestehen, die Immobilie zu den gleichen Bedingungen zu erwerben.

Mehr zum Vorkaufsrecht bei Immobilien.

W - Wasserschaden bis Wohnungsverkauf

Wasserbedingte Schäden an oder in Gebäuden sowie Grundstücken durch Rohbrüche, Baumängel oder anderweitige Unfallursachen.

Mehr zu Wasserschäden.

Recht, einen Weg über ein fremdes Grundstück nur zum Zwecke des Durchganges / der Durchfahrt zu nutzen.

Ein kostenpflichtiges, von Architekten oder Ingenieuren erstellbares Gutachten, das im Erb- oder Scheidungsfall Aufklärung über den Immobilienwert gibt. Gerichtsfeste Gutachten von speziellen Immobilien-Sachverständigen können deutlich teurer ausfallen.

Mehr zum Wertgutachten bei Immobilien.

Der Widerruf bezeichnet ein Gestaltungsrecht des Verbrauchers, nach dessen Ausübung der Verbraucher und der Unternehmer an ihre auf den Abschluss eines Verbrauchervertrags gerichteten Willenserklärungen nicht mehr gebunden sind.

Summe der anrechenbaren Grundfläche von Räumen einer Immobilie, die fast immer geringer ausfällt als die gesamte Grundfläche. So gelten als anrechenbar nur Räume mit einer lichten Höhe von zwei Metern. Räume, deren Höhe geringer ausfällt, dürfen nur zur Hälfte angerechnet werden. Ähnliche Ausnahmen gelten ggf. für Balkone, Terrassen, Dachgärten, Schwimmbäder und andere Räume und Wohnflächen. Um etwaigen Schadenersatzansprüchen bei falscher Wohnflächenermittlung zuvorzukommen, sollte man hierbei möglichst die Hilfe eines Experten in Anspruch nehmen.

Mehr zur Wohnflächenberechnung.

Methode zur korrekten Berechnung der Wohnfläche nach Wohnflächenverordnung.

Mehr zur Wohnflächenberechnung.

Einmal im Jahr von der Hausverwaltung aufgestellte Kostenaufschlüsselung, in der – berechnet nach Eigentumsanteil - alle von der Gemeinschaft zu tragenden Kosten verzeichnet sind.

Zusammenlebendes Kollektiv an Personen in einem gemeinsam genutzten Wohnquartier, ohne familiären Bezug zueinander.

Mehr zu Wohngemeinschaften.

Recht, eine Immobilie oder einen Teil einer Immobilie zu bewohnen, ohne dass man selbst Eigentümer ist (§ 1093 BGB).

Mehr zum Wohnrecht.

Räumung einer Wohnung vom Hausrat des Wohnungsinhabers.

Mehr zur Wohnungsauflösung.

Bestandteil der staatlichen Förderung des Bausparens und der Vermögensbildung.

Mehr zur Wohnungsbauprämie.

Auch Immobilienbesichtigung genannt, bei der Käufer und Verkäufer vor Ort die zum Verkauf stehende Immobilie begutachten.

Lesen Sie hier, worauf Sie bei der Besichtigung achten sollten.

Verfahren der Wertermittlung für Wohnungseinheiten eines Gebäudes.

Mehr zur Wohnungsbewertung.

Eigentum an einer einzelnen Wohnung (Sondereigentum).

Regelt das Wohnungseigentumsrecht und enthält die gesetzlichen Bestimmungen zur Entstehung von Wohnungseigentum, zum Gemeinschafts- und Sondereigentum, zur Verwaltung, zur Wohnungseigentümerversammlung und die Beschlussfassung.

Mehr zum Wohnungseigentumsgesetz.

Die Gesamtheit der Teil- und Wohnungseigentümer einer Wohnungseigentumsanlage.

Mehr zur Wohnungseigentümergemeinschaft.

Offizielle Bescheinigung des Vermieters zum Einzug einer Person. Die Wohnungsgeberbestätigung wird für die Meldung beim zuständigen Einwohnermeldeamt benötigt.

Mehr zur Wohnungsgeberbestätigung.

Letzter Schritt beim Verkauf oder bei der Vermietung von Immobilien, bei dem die Wohnung an den neuen Mieter übergeben wird.

Mehr zur Wohnungsübergabe.

Angefertigtes Protokoll bei der Wohnungsübergabe.

Mehr Informationen zum Wohnungsübergabeprotokoll.

Prozess der Veräußerung einer Wohnung innerhalb eines Wohngebäudes.

Mehr zum Wohnungsverkauf.

Z - Zinsentwicklung bis Zwischenfinanzierung

Hauptsächlich durch die Europäische Zentralbank (EZB) beeinflusste Entwicklung des Preises für das Leihen von Geld.

Mehr zur Zinsentwicklung.

Der Zugewinnausgleich ist ein Begriff aus dem deutschen Eherecht, der den während der Ehe eingetretenen Vermögenszuwachs beschreibt und diesen bei Beendigung der Ehe für beide Parteien erfasst und verteilt.

Die Zugewinngemeinschaft ist in Deutschland der üblichste Güterstand und ist auch bekannt als “gesetzlicher Güterstand”. Gibt es bei der Eheschließung keine Vereinbarung bzw. keinen gesetzlichen Ehevertrag, tritt automatisch die Zugewinngemeinschaft in Kraft.

Mehr zur Zugewinngemeinschaft.

Vollstreckungsverfahren, bei dem z.B. eine Immobilie oder ein Grundstück mittels Versteigerung zwangsweise veräußert wird, um mit dem Verkaufserlös z.B. die Rückzahlungsansprüche eines Darlehens bedienen zu können.

Mehr zur Zwangsversteigerung.

Gesetzlich geregeltes Verfahren, das mit staatlicher Gewalt privatrechtliche Ansprüche gegenüber einem Schuldner durchsetzt.

Der Zweit- oder Nebenwohnsitz ist im Melderecht eine privat genutzte Immobilie, die nicht als Hauptwohnsitz genutzt wird.

Im juristischen Sinne ist eine Zwischeneintragung eine Vormerkung. Wenn es etwa beim Kauf einer Immobilie zwischen dem Zeitpunkt, in dem man den Kaufvertrag schließt und dem, an dem der Kaufpreis gezahlt wird eine Eintragung im Grundbuch gibt, ist diese neue Eintragung eine Zwischeneintragung.

Zwischenfinanzierung mit kurzer Laufzeit, die (beispielsweise) zwischen dem Verkauf der alten und dem Kauf einer neuen Immobilie abgeschlossen wird.