Ein Wertgutachten ist im Gegensatz zur kostenlosenImmobiliengutachter Immobilienbewertung immer kostenpflichtig. Grundsätzlich kann ein solches Gutachten für jede Immobilie erstellt werden, um den Verkehrswert zu ermitteln. Für einen Immobilienverkauf ist allerdings nicht unbedingt ein Immobiliengutachter notwendig. In anderen Fällen ist ein Wertgutachten empfehlenswert, bei gerichtlichen Auseinandersetzungen ist es zum Teil sogar unabdingbar, weil nur ein Gutachten von einem offiziellen Immobiliengutachter vor Gericht Bestand hat. Ein kostenpflichtiges Wertgutachten eines Sachverständigen empfiehlt sich, wenn

  • Sie sich in einem Scheidungsverfahren gerichtlich auseinandersetzen
  • Sie eine Erbstreitigkeit vor Gericht klären lassen wollen
  • Sie eine Immobilie kaufen und hierfür eine objektive Einschätzung möchten
  • Sie den Verkehrswert einer Immobilie gegenüber dem Finanzamt dokumentieren möchten
  • Sie Ihr Betriebsvermögen feststellen lassen möchten
  • eine Zwangsversteigerung ansteht

Der Immobiliengutachter

Die Berufsbezeichnung Immobiliengutachter ist nicht an bestimmte Qualifikationen geknüpft, sondern setzt einen besonderen Sachverstand voraus. Häufig handelt es sich um Bauingenieure oder Architekten, die neben technischen Qualifikationen auch viel Berufserfahrung mitbringen.

Es existieren drei Formen von Immobiliengutachtern:

  • Es gibt freie Sachverständige, die Bewertungen sowohl für Immobilienkäufe als auch für Immobilienverkäufe vornehmen. Deren Gutachten werden aber nicht von Behörden oder Gerichten anerkannt.
  • Dann gibt es den öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen, dieser Begriff ist gesetzlich geschützt. Vereidigte Immobiliengutachter werden durch die Industrie- und Handelskammern geprüft und ernannt.
  • Ein Teil der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen ist auch staatlich anerkannter Immobiliengutachter. Diese werden von den Landesbehörden beaufsichtigt und erstellen auch im Auftrag von Behörden Immobiliengutachten.

Unterschiede bei Wertgutachten

Wertgutachten gibt Auskunft über den Marktwert Immobiliengutachterund die Beschaffenheit einer Immobilie. Der Immobiliengutachter beschreibt hierbei die Eigenschaften und eventuellen Mängel der Immobilie und berechnet daraus den Verkehrswert. Immobiliengutachter bieten oft unterschiedlich detaillierte Gutachten für verschiedene Zwecke an.

Zudem gibt es noch das gerichtsfeste Vollgutachten, das bei gerichtlichen Auseinandersetzungen oder im Umgang mit Behörden benötigt wird. Diese Gutachten müssen von öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen erstellt werden. Besprechen Sie daher mit Ihrem Immobiliengutachter vorab, wofür Sie das Gutachten oder die Bewertung benötigen und welchen Umfang es haben soll. So vermeiden Sie unnötige Kosten.

Kosten variieren je nach Art des Gutachtens

Je nach Umfang und Aufwand kostet ein Immobiliengutachten einige hundert Euro bis zu 1,5 Prozent des Immobilienwertes. Die Kosten für gerichtsfeste Gutachten bestimmen sich nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure; es können aber auch abweichende Preise vereinbart werden.

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Tipp: Wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten, ist ein Wertgutachten nicht unbedingt notwendig. Sofern sich alle Eigentümer über den Verkauf einig sind, können Sie auch auf eine kostenlose Immobilienbewertung zurückgreifen. Ein professioneller Makler aus dem Pool von HAUSGOLD kann für Sie kostenlos eine Immobilienbewertung durchführen.

Wie wird das Wertgutachten erstellt?

Für die Erstellung eines Wertgutachtens gibt es drei unterschiedliche Methoden:

  1. Das Vergleichswertverfahren
    Bei der Immobilienbewertung mit dem Vergleichswertverfahren werden vergleichbare Immobilien zur Bewertung herangezogen. Dieses funktioniert sowohl für Häuser, Wohnungen als auch für Grundstücke. Je ähnlicher die verglichenen Objekte und je aktueller die Daten sind, desto genauer kann der Wert des zu verkaufenden Objektes ermittelt werden. Allerdings kommt es vor, dass sich nicht ausreichend ähnliche Objekte finden lassen, was das Vergleichswertverfahren erschwert oder gar unmöglich machen kann.
  2. Das Ertragswertverfahren
    Vereinfacht dargestellt, wird bei der Immobilienbewertung mit dem Ertragswertverfahren der zukünftige finanzielle Ertrag abzüglich der notwendigen Bewirtschaftungskosten des Objektes ermittelt, um den Wert der Immobilie zu ermitteln. Je nachdem, welche Verzinsung der Käufer der Immobilie auf sein eingesetztes Kapital erwartet, kann mit dieser Methode der Preis recht präzise ermittelt werden. Die Methode eignet sich in erster Linie für vermietete Objekte.
  3. Das Sachwertverfahren
    Die Immobilienbewertung nach dem Sachwertverfahren bietet sich bei selbstgenutzten Immobilien an. Hierbei werden der Gebäude- und Grundstückswert anhand der Herstellungskosten ermittelt. Wichtig ist, dass der Gebäudewert entsprechend des Alters und der bisherigen Abnutzung gemindert wird. Für die Ermittlung des Grundstückswertes wird zumeist das Vergleichswertverfahren oder der von der Gemeinde veröffentlichte Bodenwert herangezogen.

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