Kommunen Grundsteuer

Kommunen und die Grundsteuer: Wird mehr Geld von Immobilienbesitzern gefordert?

Jedes Jahr fließt sehr viel Geld in die Taschen der Kommunen. Dafür ist die Grundsteuer verantwortlich. Einige Kommunen wollen jetzt die Grundsteuer eventuell erhöhen.

Die Grundsteuer ist eine wichtige Einnahmequelle für die Gemeinden und Städte. Geschätzte 38 Prozent der Kommunen planen eventuell die Hebesätze für die Grundsteuer zu erhöhen. Diese Informationen gehen aus einer Studie von Ernst & Young (E&Y) aus dem letzten Jahr hervor, wie „süddeutsche.de“ berichtet. Allerdings können solche Pläne auch negative Faktoren hervorrufen. Unter anderem können Unternehmen aus der Region abwandern und somit die Attraktivität eines Standorts verringern.

Anstieg der Grundsteuer ist wahrscheinlich

„Vor allem in Regionen mit einer großen Zahl finanzschwacher Kommunen wurden in den vergangenen Jahren vermehrt die Steuern erhöht. Auch in den kommenden Jahren müssen sich Gewerbetreibende, Haus- und Wohnungseigentümer und Mieter auf eine weiter steigende Steuerbelastung einstellen – vor allem in solchen Kommunen, die Finanzhilfen der Bundesländer in Anspruch nehmen“, sagt Hans-Peter Busson, Partner bei EY und Leiter des Bereichs Government & Public Sector für Deutschland, die Schweiz und Österreich. Das Zitat geht aus einer Pressemitteilung von E&Y aus dem Jahr 2015 hervor. Es hängt vom Hebesatz der jeweiligen Kommune ab, wie viel jeder einzelne Immobilienbesitzer zahlen muss. Man wird wahrscheinlich weiter beobachten müssen, ob die Hebesätze weiter steigen. Erst dann wird sich zeigen, wie sich die Attraktivität einzelner Standorte eventuell verändert.

Quelle: Pressemitteilung Ernst & Young (2015)

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