steigende zinsen Darstellung Haus, Geld und Wecker

Steigende Zinsen in 2018?

Derzeit sind die Zinsen für Baufinanzierungen sehr niedrig. Bleibt das so, oder sollte man den Wirtschafts- und Finanzexperten glauben, die steigende Zinsen im neuen Jahr erwarten? Welche Folgen könnten steigende Zinsen für Immobilienverkäufer haben? Sollten sie jetzt aktiv werden und ihr Haus oder ihre Wohnung schnellstmöglich auf den Markt bringen?

Das eigene Zuhause: Viele Menschen in Deutschland träumen davon, sich ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen. Für die Verwirklichung dieses Traumes – egal ob es sich um einen Neubau oder um eine Bestandsimmobilie handelt – wird in den allermeisten Fällen ein Kredit aufgenommen. Aktuell sind die Zinsen für Baufinanzierungen sehr niedrig. Sie liegen zum Teil bei nur rund 1,3 Prozent für zehnjährige Darlehen. Das ist nicht nur für Kaufinteressenten von Vorteil, auch Immobilienverkäufer profitieren davon, denn mit guten Finanzierungsmöglichkeiten steigt das Interesse am Hauskauf. Das wiederum hat zur Folge, dass die Nachfrage nach Immobilien wächst.

Fallende Zinsen – steigende Immobilienpreise?

Die Finanzierung einer Immobilie zählt für viele Menschen zu den größten finanziellen Herausforderungen im Leben. Doch auch bei niedrigen Zinsen sollten sie wohlüberlegt an die Immobilienfinanzierung herangehen. Die Kreditzinsen allein machen noch keine gelungene Baufinanzierung aus. Mindestens genauso wichtig ist es, dass der Kredit in puncto Tilgung, Sicherheit und Flexibilität zum Kreditnehmer passt.

Für Immobilienverkäufer sind fallende Zinsen insofern von Vorteil, da es einen Zusammenhang zwischen Zinsentwicklung und Immobilienpreisen gibt. In den vergangenen Jahren sind die Immobilienpreise stark gestiegen. Das liegt unter anderem an den günstigen Zinsen, weil die Immobilienfinanzierung so günstig ist wie nie. Angesichts der Niedrigzinsphase lohnt es sich für Sparer kaum, Geld auf ein Sparkonto zu legen. Sie legen ihr Geld lieber in Sachwerte an. Das führt zu einer insgesamt steigenden Nachfrage nach Immobilien.

Steigende Zinsen – fallende Immobilienpreise?

Nachdem die US-amerikanische Fed (Federal Reserve System = das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten, das allgemein auch US-Notenbank genannt wird) den Leitzins mehrfach in Folge erhöht hat, vermuten Experten schon seit längerem, dass die Phase des billigen Zinses sich allmählich dem Ende zuneigen könne und dass möglicherweise die Europäische Zentralbank nachziehe, um die Inflation zu bremsen. Die Erhöhung des Leitzinses hätte dann steigende Zinsen für Kredite und Darlehen zur Folge. Die Nachfrage nach Wohnraum könnte bei steigenden Preisen sinken, so dass man davon ausgehen kann, dass bei steigenden Zinsen die Immobilienpreise sinken werden. Interessant ist für Immobilienverkäufer darum die Antwort auf die Frage: Wann steigen die Zinsen bzw. wann kommt die Zinswende?

Wann kommt die Zinswende?

Langfristige Prognosen zur Zinswende werden immer schwerer. Das Portal tagesgeldvergleich.net hat verschiedene Banken und Verbände um ihre Einschätzung gebeten und zieht aus den Antworten das Fazit, dass die Zinswende auf sich warten lässt.

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Einschätzungen von Banken und Verbänden

Wann kommt die Zinswende? Nachfolgend zitieren wir Antworten verschiedener Finanzexperten.

Bundesverband Deutscher Banken: „Die langfristigen Zinsen werden in Deutschland wohl nur langsam und in sehr kleinen Schritten steigen. Mit schnell und stark steigenden Zinsen sollten Anleger noch nicht rechnen.“

Dr. Ulrich Stephan, Deutsche Bank: „Mit einer Leitzinserhöhung rechne ich nicht vor dem Jahr 2019.“

Dr. Marco Bargel, Postbank: „Wahrscheinlich wird sie (die EZB) die Anleihekäufe beginnend im Januar 2018 weiter sukzessive reduzieren und sie dann erst zur Jahresmitte 2018 ganz einstellen. Damit wäre der Weg für eine Leitzinserhöhung und dementsprechend steigende Sparzinsen theoretisch frei, wobei wir aber frühestens 2018 mit höheren Leitzinsen im Euroraum rechnen.“

Quelle: www.tagesgeldvergleich.net/veroeffentlichungen/wann-kommt-die-zinswende.html

Immobilientrends für 2018

Alles in allem gehen Experten nicht davon aus, dass der „Immobilienboom“ 2018 einbricht. Sie rechnen nicht mit einer abrupten Zinswende. Und so bleiben die Prognosen für den Immobilienmarkt positiv. Die Wirtschaft ist stark, die Zinsen dürften absehbar niedrig bleiben, Geld ist im Markt vorhanden. Gerade in Großstädten sind Immobilien sehr beliebt, denn der Trend zum Wohnen in den Innenstädten ist ungebrochen. Parallel steigen die Einwohnerzahlen in den deutschen Metropolen und der aktuelle Bedarf an Wohnbauten kann nicht schnell genug bedient werden. Investoren haben außerdem erkannt, dass der Immobilienmarkt in den wichtigsten deutschen Metropolen hart umkämpft ist. Sie verlegen daher ihren Fokus auf mittelgroße Städte oder sogenannte B-Städte wie Braunschweig Karlsruhe oder Wiesbaden, so dass auch jenseits der Metropolen die Nachfrage anhält.

Der Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland dürfte sich daher auch 2018 fortsetzen, möglicherweise aber an Dynamik verlieren.

Die richtige Vermarktung ist relevant

Ob fallende oder steigende Zinsen – auch ein begehrtes Haus in bester Lage sollte professionell vermarktet und verkauft werden. Warum? Zum einen, damit keine Fehler unterlaufen. Zum anderen, damit der Verkäufer den optimalen Preis für seine Immobilie erhält. Tatsächlich denken viele Menschen, dass sie in Zeiten eines Immobilienbooms auf einen Makler verzichten können. Aber gelingt es ihnen auch, die Immobilie zum optimalen Preis zu verkaufen, ohne dabei zu viel Zeit, Mühe und Geld zu investieren?

Ein guter, professioneller und erfahrener Makler ist in jedem Fall eine große Hilfe beim Immobilienverkauf. Selbst, wenn es sich um eine Immobilie handelt, für die es viele Kaufinteressenten gibt. Der Makler nimmt eine realistische Immobilienbewertung vor. Er bewirbt die Immobilie gezielt und trägt die Kosten für die Vermarktung. Außerdem erstellt der Immobilienmakler das Exposé, organisiert die Besichtigungen und führt geschickt Verkaufsverhandlungen. Dabei steht er sowohl dem Verkäufer als auch dem Verkäufer beratend zur Seite und begleitet den Verkaufsprozess beim Notar. Seine Provision erhält der Makler nur im Erfolgsfall.

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