drei personen schauen sich eine haus verkaufen checkliste an

Haus verkaufen Checkliste

Nicht selten gehen Eigenheimbesitzer völlig unvorbereitet an den Verkauf ihrer Immobilie heran. Sie überschätzen den Preis, den ihr Haus wert ist oder unterschätzen die Zeit, die es dauern kann, bis sich Interessenten melden. Damit Sie Ihr Haus so unkompliziert wie möglich verkaufen, haben wir eine Haus verkaufen Checkliste mit zwölf praktischen Tipps erstellt.

Die oben genannten Fehleinschätzungen sowie viele weitere Faktoren können bei einem Hausverkauf dazu beitragen, dass er sich unnötig und unverhältnismäßig in die Länge zieht. Fehler kosten Nerven und Geld! Eigentümer, die mit dem Gedanken spielen, ihre Immobilie zu verkaufen, sollten sich darum frühzeitig umfassend informieren und beispielsweise mithilfe einer Haus verkaufen Checkliste alle wichtigen Kriterien abchecken.

Die Haus verkaufen Checkliste hilft Ihnen

Maklersuche, Immobilienbewertung, Energieausweis, Unterlagen- und Dokumenten-Beschaffung, Fotoshooting, Exposé-Erstellung, Besichtigungstermine, Notartermin, Übergabeprotokoll… Die Dinge, die ein Immobilienverkäufer vorzubereiten, zu koordinieren und umzusetzen hat, lässt sich noch fortsetzen. HAUSGOLD stellt Ihnen jetzt eine Haus verkaufen Checkliste vor.

1. Ziele definieren

Ganz oben auf unserer Haus verkaufen Checkliste steht das Thema „Ziele“. Werden Sie sich über Ihre Ziele, die Sie mit dem Verkauf verfolgen, im Klaren. Es gibt viele Gründe, eine Immobilie zu verkaufen. Diese können beruflicher, privater oder finanzieller Natur sein.

  • Welchen Verkaufspreis möchten oder müssen Sie für Ihre Immobilie erzielen, zum Beispiel, um ein Darlehen zu tilgen?
  • Gibt es eine Deadline, bis wann Verkauf und Umzug abgewickelt sein müssen?
  • Wann können Sie frühestens ausziehen?
  • Bis wann benötigen Sie das Geld, zum Beispiel zur Finanzierung eines neuen Hauses?
  • Wollen Sie Einrichtungsteile (Küche, Schränke) mit verkaufen

2. Wertermittlung der Immobilie

Wie viel ist Ihre Immobilie wert? Diese Frage ist für Immobilieneigentümer oft nur schwer zu beantworten, aber sie ist ungemein wichtig. Denn wer den Kaufpreis zu hoch ansetzt, läuft Gefahr, auf seiner Immobilie sitzen zu bleiben. Wer zu wenig verlangt, hat am Ende finanzielle Einbußen. Diese Probleme lassen sich schon im Vorfeld eines Verkaufs mit einer guten Immobilienbewertung umgehen. Ein Makler kann für Sie eine Immobilienbewertung vornehmen und einen realistischen Verkaufspreis definieren.

Und damit sind wir in unserer Haus verkaufen Checkliste schon beim dritten und vierten Punkt angelangt: Wollen Sie Ihre Haus selbst vermarkten oder einen Makler damit beauftragen? Und wie findet man eigentlich einen guten und passenden Makler?

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3. Eigenvermarktung oder Makler beauftragen?

Unsere Empfehlung lautet: Beauftragen Sie einen Makler. Diesen Tipp wollen wir auch gern begründen. Viele Eigentümer, die an einen Hausverkauf denken, wollen die Vermarktung selbst in die Hand nehmen. „Ein Haus verkaufen, das kann doch nicht so schwert sein“, denken sie. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Eigentümer nicht selten enttäuscht sind, wenn ihre Erwartungen nicht erfüllt werden. Oft dauert es länger als gedacht, bis das Objekt einen Käufer findet und manche Kaufpreisvorstellung erweist sich als unrealistisch. Spätestens dann stellt sich die Erkenntnis ein, dass es doch besser gewesen wäre, einen Immobilienmakler einzuschalten. Denn ein Immobilienverkauf ist in der Tat sehr zeitaufwändig und arbeitsintensiv. Zeit und Arbeit, die sich mit einem Immobilienmakler an Ihrer Seite deutlich minimieren. Gute Makler warten mit Marktkenntnissen und Fachwissen auf und übernehmen viele wichtige Arbeitsschritte für Sie, wie Sie nachfolgend der Haus verkaufen Checkliste entnehmen werden.

4. Maklersuche

Die Wahl des richtigen Maklers gleicht in Deutschland  einem Glücksspiel. Es gibt gut 130.000 Makler. Weder ist der Begriff Makler geschützt, noch ist eine adäquate Ausbildung erforderlich. Entsprechend sind die Leistungsfähigkeit und die Service-Qualität der Anbieter sehr uneinheitlich. Hier bietet HAUSGOLD Orientierungshilfe. In nur drei Schritten lernen Sie mit HAUSGOLD den passenden Makler kennen:

  1. Sie nehmen Kontakt zu uns auf.
  2. Es folgt telefonische Bedarfsanalyse durch unsere Immobilienberater.
  3. Wir stellen Ihnen einen passenden Makler vor.

5. Zusammenstellung der verkaufsrelevanten Unterlagen

Als Verkäufer einer Immobilie sind Sie verpflichtet, bestimmte Unterlagen für den Verkauf vorzulegen. Dazu zählen, je nach Immobilie, unter anderem:

  • Energieausweis
  • Grundbuchauszug
  • Lageplan/Flurkarte
  • Bebauungsplan
  • Grundriss
  • Wohn- und Nutzflächenberechnung
  • Miet- und Pachtverträge
  • Betriebskosten
  • Gebäudeversicherungsnachweis
  • Grundsteuerbescheid
  • Liste bekannter Mängel
  • Liste Modernisierungen
  • Auszug aus dem Baulastenverzeichnis
  • Grundschuldbrief bzw. Löschungsbewilligung der Bank
  • Teilungserklärung und Protokolle der Eigentümerversammlungen (bei Mehrfamilienhäusern)
  • Aufstellung Ist-Miete und Soll-Miete (bei Mietobjekten)

HAUSGOLD Makler helfen Ihnen und wissen, welche Unterlagen Sie speziell benötigen und wo Sie die Unterlagen erhalten.

6. Bewerbung der Immobilie

Wenn Sie wissen, was Sie beim Hausverkauf erreichen wollen, müssen Sie eine zielführende Vermarktungsstrategie entwickeln. Welche Kaufinteressenten wollen Sie ansprechen? Was können Sie ihnen bieten? Wie erreichen Sie die Kaufinteressenten am besten? Ein Makler entwickelt hierfür eine persönliche Vermarktungsstrategie. Dabei bestimmt er nicht nur die Inhalte Ihrer „Werbebotschaft“, sondern auch die Vertriebskanäle. Der Makler sorgt auch für ein ansprechendes Exposé und gute Fotos.

7. Die Immobilie für den Verkauf vorbereiten

Der erste Eindruck zählt. Eine saubere, aufgeräumte und ordentliche Immobilie mit ansprechend gestalteten Räumen hinterlässt bei der Besichtigung einen positiven Eindruck und wird automatisch mehr Interesse wecken. Es lohnt sich, vor den Besichtigungsterminen das Haus oder die Wohnung auf Mängel zu checken. Versuchen Sie, Ihr Haus mit Abstand zu betrachten: Was ist positiv? Welche Aspekte sollten besonders hervorgehoben werden? Welche Merkmale könnten preismindernd ausgelegt werden? Kleinere Schönheitsfehler sollte man direkt ausbessern, bei größeren wägen Sie Kosten und Nutzen ab.

8. Besichtigungstermine

Die Organisation und Durchführung von Besichtigungen wird von Eigentümern, die ihr Haus verkaufen wollen, oft unterschätzt. Bereiten Sie sich gut vor. Sie präsentieren nicht nur Ihr Haus, sondern Sie sollten bei Fragen auch kompetente Antworten geben können. Stellen sie sich darauf ein, dass Interessenten Besichtigungen berufsbedingt oft nur an Wochenenden oder Feiertagen wahrnehmen können. Betonen Sie im Gespräch die Stärken der Immobilie. Informieren Sie über nahe Schulen, Einkaufsmöglichkeiten etc. Weisen Sie aber auch offen auf Mängel hin. Das schafft Vertrauen und Sie nehmen Käufern vorab den Wind aus den Segeln für spätere Preisverhandlungen. Dass das Haus sauber und aufgeräumt sein sollte, versteht sich von selbst. Vergessen Sie nicht, nach Terminen systematisch nachzufassen, wenn Interessenten sich nicht mehr von sich aus melden. Für einen Makler sind solche Termine dagegen Alltag. Er weiß genau, wie Besichtigungstermine verlaufen.

9. Preisverhandlungen

Die Preisverhandlungen nehmen einen wichtigen Posten in der Haus verkaufen Checkliste ein. Für Laien sind diese Gespräche aber oft unangenehm. Hinzu kommt, dass nicht jeder, der sich nach Kaufangeboten erkundigt, auch wirklich kaufen will. Viele Menschen wollen nur den Markt sondieren und sich orientieren. Erfahrene Makler haben in der Regel ein sehr gutes Gespür, welche Interessenten es wirklich ernst meinen. Mit diesen Interessenten gilt es, in Verhandlungen zu treten.

Vergessen Sie dabei nicht, die Bonität zu prüfen. Viele, die ein Haus verkaufen möchten, scheuen entsprechende Fragen, weil sie um den Abschluss fürchten. Ein interessierter Käufer, der nicht solvent ist, nutzt Ihnen aber nichts. Seriöse Interessenten werden Ihnen für den Hausverkauf gerne die Finanzierungsbestätigung einer Bank und/oder vorhandenes Eigenkapital nachweisen. Neben einer klaren und begründbaren Kaufpreisvorstellung sollten Sie sich bereits im Vorfeld gut überlegen, ob und womit Sie dem Käufer ggf. entgegenkommen wollen – und wo nicht. Das macht Ihre Verhandlungsführung sicherer. Wenn Sie mit einem Makler Ihr Haus verkaufen, begleitet er die Preisverhandlungen.

10. Kaufvertragsentwurf

Wenn alle grundlegenden Eckpunkte geklärt sind, ist es Zeit für den Kaufvertragsentwurf. Dieser wird gemeinsam mit einem Notar erstellt. Wenn ein Makler diese elementare Aufgabe aus der Haus verkaufen Checkliste übernimmt, sollten Sie als Verkäufer dennoch dabei sein, um möglicherweise nötig werdende Änderungen zu vermeiden. Die Kosten für den Notar übernimmt in der Regel der Käufer. Beide Parteien erhalten den Entwurf zur Einsicht, mögliche Änderungen können noch verhandelt werden.

11. Der Notar-Termin

Wenn sich Verkäufer und Käufer über den Vertrag einig sind, steht der Notartermin an. Bei diesem Termin sind beide Parteien persönlich anwesend und unterschreiben den Immobilienkaufvertrag.

Danach veranlasst der Notar die Umschreibung des Grundbuchs beim Grundbuchamt, und er stellt die Zahlungsaufforderung an den Käufer. Im Falle einer in der Realität häufig notwendigen Kreditfinanzierung muss der Notar auch eine Grundschuldeintragung vornehmen lassen. Ist das Geld vom Käufer beziehungsweise seiner Bank überwiesen, wird der Notar die endgültige Eigentumsumschreibung auf den Käufer veranlassen.

12. Die Übergabe an den neuen Eigentümer

Für die Immobilienübergabe machen Sie gemeinsam mit dem neuen Eigentümer einen festen Termin aus. Der Immobilienmakler ist in der Regel ebenfalls dabei. Gemeinsam machen Sie einen Rundgang durch die komplette Immobilie, lassen auch Grundstück, Garage, Schuppen etc. nicht aus. Eine große Hilfe ist ein Übergabeprotokoll, welches Sie (oder der Makler) während des gemeinsamen Rundgangs erstellen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Immobilienverkauf mit unserer Haus verkaufen Checkliste!

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