Wenn Sie Ihre Immobilie mit einem Makler verkaufen, dann stehen die Chancen gut, dass Sie für Ihr Objekt einen realistischen und den bestmöglichen Verkaufspreis erzielen. So vielfältig das Angebot an seriösen Maklern auch ist, einige Verfahrensschritte im Verlauf der Zusammenarbeit sind immer gleich. Wir erklären Ihnen, nach welchem Schema der Verkauf ablaufen wird und welchen Pflichten Sie und Ihr Makler nachkommen müssen.

Charakteristika des deutschen Immobilienmarktes

Einige Punkte gelten für die Immobilie verkaufengesamte Immobilienbranche in Deutschland, wenn es um den Vertragsabschluss mit einem Makler geht. So werden Maklerverträge größtenteils als Exklusivmandat abgeschlossen. Dies bedeutet, dass Sie als Auftraggeber sich ganz in die Hände „Ihres Maklers“ begeben. Je nach Absprache können Sie sich ebenfalls an der Interessentensuche beteiligen oder diese vertrauensvoll und vollständig dem Immobilienvermarkter überlassen. Übliche Maklervergütungen sind inklusive Mehrwertsteuer Provisionen zwischen 4,76 % und 7,14 % des Verkaufspreises und variiert von Bundesland zu Bundesland, teilweise von Stadt zu Stadt. Wie hoch die Beteiligung letzten Endes ausfällt, unterliegt dem Grundsatz der Angemessenheit.

Der Maklervertrag – verbindliche Grundlage der Zusammenarbeit

Möchten Sie eine Immobilie mit einem Makler verkaufen, steht ganz am Anfang der Abschluss eines Maklervertrages. Darin können Sie mit den Maklern entweder den Nachweis von Vertragsabschlussmöglichkeiten oder die Vermittlung eines Abschlussvertrages festhalten. Weiterhin wird auch der Grad der Exklusivität festgelegt. Maklerverträge können unter Umständen auch mündlich oder stillschweigend getroffen werden. Letzteres ist zum Beispiel der Fall, wenn jemand eine Maklertätigkeit ausübt und der Objekteigner dies duldet.

Die Pflichten des Auftraggebers

Wie bei jedem Vertragsabschluss, so müssen auch bei einem Maklervertrag beide Parteien verschiedenen Pflichten nachkommen. Als Auftraggeber müssen Sie laut Vertrag – und auch um eine fruchtbare und erfolgreiche Zusammenarbeit zu ermöglichen – folgendes leisten:

  • Die Treuepflicht besagt, dass Sie gegenüber dem Makler in einem Treueverhältnis stehen und ihn vollständig und wahrheitsgemäß über den Vertragsgegenstand, also Ihre Immobilie, informieren müssen.
  • Natürlich sollten und werden Sie als Auftraggeber auch eine echte Verkaufsabsicht haben. Der Makler wird sich vergewissern wollen, dass es Ihnen nicht nur darum geht, den Wert des Objektes zu testen.
  • Das Maklerprovision wird fällig, wenn der geschlossene Vertrag erfüllt ist. Dabei kann es sich um den Abschluss eines Kaufvertrages oder auch um die Vermittlung eines Kaufinteressenten handeln.
  • Wird ein qualifizierter Alleinauftrag vereinbart, verpflichten Sie sich, die Vermittlung keinem anderen zu übergeben.

Im Gegenzug wird der Makler bemüht sein, Ihre Immobilie so gewinnbringend wie möglich zu verkaufen. Denn ein guter Verkaufspreis kommt auch ihm zugute, nämlich in Form einer höheren Provision.

Kaufinteressenten vom Immobilienmakler

Was häufig unterschätzt wird, Immobilienmaklersind die Netzwerke der Immobilienmakler. Jeder Makler, der sich im Immobiliengeschäft etabliert hat, kennt Kaufinteressenten aus verschiedenen Zielgruppen und kann durch seine Kontakte auch indirekte Vermarktungsstrategien anwenden. Sie als Verkäufer der Immobilie bekommen von diesen Aktivitäten nur wenig mit, denn was zählt, ist der erfolgreiche Vertragsabschluss. Vertrauen Sie auf die Erfahrung und die Netzwerke unserer Immobilienmakler! Je nach Nutzungsmöglichkeit, Standort, Wert und Zustand Ihrer zum Verkauf stehenden Immobilie wird der Makler Interessenten aus der passenden Zielgruppe auswählen und sie mit Ihnen in Kontakt bringen. Für die Sicherstellung einer erfolgreichen Vermarktung Ihres Immobilienobjektes sollten Sie daher einen ortsansässigen Makler beauftragen.

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