Immobilienverkauf: Privat oder mit einem Makler?

Immobilienverkauf: Privat oder mit einem Makler?

Wer seine Immobilie privat verkaufen möchten, also nicht mit der Unterstützung eines Maklers, der sollte dafür viel Zeit einplanen. Denn ein erfolgreicher Immobilienverkauf muss nicht nur gut vorbereitet werden, auch die Vermarktung und der Verkauf selbst sind mit viel Arbeit verbunden. HAUSGOLD stellt Ihnen den groben Ablauf eines privaten Immobilienverkaufs vor.

Sie wollen Ihre Immobilie selbstständig verkaufen? Dann überlegen Sie als erstes, wie Sie den Verkauf kommunizieren wollen. Wer sich nicht allein auf Rufwerbung im Bekanntenkreis verlassen will, der sollte Werbung schalten, im Internet und/oder in einer Zeitung. Die Immobilienanzeige sollte präzise formuliert, informativ und anschaulich sein. Außerdem müssen Sie in der Anzeige den Energie-Effizienzstandard Ihrer Immobilie nennen.

Bereiten Sie den Immobilienverkauf gut vor

Bevor Sie Anzeigen für Ihren privaten Immobilienverkauf schalten, müssen Sie im Vorfeld alle Verkaufsdaten recherchieren und eine Immobilienbewertung durchführen. Nur wenn Sie den Wert Ihrer Immobilie kennen, können Sie einen realistischen Verkaufspreis definieren. Fertigen Sie anschauliche Fotos von Ihrer Immobilie an und erstellen Sie ein ansprechendes Immobilien-Exposé. Zudem sollten Sie einen Grundriss der Immobilie anfertigen lassen. Der Grundriss und die Fotos sollten in digitaler Form vorliegen. Dann können Sie sie an Interessenten per E-Mail senden und in Internetportalen hochladen. Das Ganze soll so günstig wie möglich sein? Überlegen Sie sich das genau, und sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Unattraktive Anzeigen verzögern nachweislich den Verkauf!

Anzeigengestaltung – besonders effektiv durch Grundrisse und Exposés

Je aussagekräftiger die Verkaufsanzeige für eine Immobilie gestaltet ist, desto wirksamer ist sie. Grundrisse, Exposés und Energiedaten liefern den Kaufinteressenten wichtige Informationen, die ihr Interesse wecken. Wenn Ihr Haus/Wohnung oder Grundstück schon älter ist, müssen Sie Grundrisszeichnungen neu anfertigen lassen oder selbst erstellen. Ebenso wichtig wie die Grundrisse sind hochwertige und aussagekräftige Fotos vom Objekt selbst wie auch von der Umgebung. Soll ein Grundstück veräußert werden, dann sollten die Bilder zusammen mit einem Lageplan in der Anzeige abgebildet werden. Sollten Sie selbst keine gute Kamera besitzen, die Fotos in guter Qualität abliefert, dann lohnt sich durchaus die Investition in einen professionellen Fotografen, oder Sie bitten einen Bekannten um Unterstützung. Fotos in schlechter Qualität werten das Gebäude ab.
Die Ergänzung der Ausschreibung mit Bildern und Zeichnungen ist in der Regel nur für Online-Anzeigen möglich. Wird die Immobilie über eine Zeitungsanzeige beworben, sollte zusätzlich ein Exposé für Interessenten vorliegen. Auch hier kommt es auf eine ansprechende und aussagekräftige Gestaltung an – für den Laien ist dies nicht immer ganz leicht. Folgende Bestandteile eines Exposés oder auch einer Internetanzeige können über deren Erfolg entscheiden:

  • Der Exposétitel muss aussagekräftig und wesentlich sein.
  • Der Text sollte kurz, gehaltvoll und fehlerfrei sein, sich aufs Wesentliche beschränken, aber auch nichts auslassen.
  • Das Titelbild muss besonders aussagekräftig und ansprechend wirken. Dies gilt insbesondere auch für die Bewerbung auf den diversen Immobilienportalen.

Besichtigungen und Kaufpreis

Sind die ersten Interessenten gefunden, steht die Besichtigung des Objektes an. Jetzt ist Ihr Präsentationsgeschick entscheidend. Vor der Besichtigung sollten Sie die Innenräume so ansprechend wie möglich herrichten. Während der Besichtigung ist es von großem Vorteil, wenn Sie sachkundig und redegewandt auftreten und selbstbewusst die Vorzüge gerade dieser Immobilie hervorstellen. Das alles sollten Sie im Vorfeld üben und eventuell mit einer Person Ihres Vertrauens einmal durchspielen.
Auch was den Kaufpreis angeht, sollten Sie so souverän wie möglich agieren und sich vorab genau über den Verkehrswert der Immobilie informieren. Bei den Preisverhandlungen zahlt sich gute Menschenkenntnis aus. Wenn Sie den Käufertyp einschätzen können, dann können Sie mit Ihrer Argumentation auch genau auf dessen versteckte Bedürfnisse eingehen und erhöhen so die Erfolgschancen.

Notartermin

Wer in Deutschland eine Immobilie verkaufen will, benötigt einen Notar. In der Regel entwirft der Notar den Kaufvertrag und stellt ihn vorab den Beteiligten zur Verfügung. Sie sollten den Vertragstext vor der Unterzeichnung genau unter die Lupe nehmen. Der Notar stellt zwar sicher, dass der Vertrag juristisch einwandfrei ist, er kann aber Ihre Vereinbarungen mit dem Käufer nicht im Detail kennen. Deshalb prüfen Sie, ob sich im Text alles so wiederfindet wie besprochen. Erst dann können Sie in Ruhe zur Unterzeichnung schreiten und Ihre Immobilie verkaufen.

Oder doch lieber einen Makler einschalten?

Wer einmal eine Immobilie privat verkaufen wollte, der weiß, welche vielfältigen Aufgaben und Anforderungen sowie Zeit und Nerven damit verbunden sind und wie anspruchsvoll es ist, zu einem zufriedenstellenden Geschäftsabschluss zu kommen. Auch besteht die Gefahr, dass Ihnen beim Immobilienverkauf Fehler unterlaufen.

Unser Tipp: Lassen Sie sich von einem Makler professionell beim Immobilienverkauf unterstützen. HAUSGOLD empfiehlt Ihnen seriöse Makler aus einem großen Netzwerk und unterstützen Sie bei Ihrer Maklersuche. Die von uns empfohlenen Makler kennen alle Anforderungen und Hürden im Immobiliengeschäft und können in Ihrem Sinne erfolgsorientiert agieren.