Wertermittlung von ImmobilienSie möchten wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist und was Sie im Falle eines Verkaufs für einen Kaufpreis ansetzen können? Dann sollten Sie eine Wertermittlung für Ihre Immobilie vornehmen lassen. Denn nur mit einer versierten Wertermittlung kann ein realistischer Verkaufspreis definiert werden.
Wer den Wert einer Immobilie wissen will, kann sich an Online-Portale, einen Immobiliengutachter oder auch an einen qualifizierten Makler wenden. Je nachdem, wofür, wie umfangreich und genau die Bewertung sein soll und ob eine kostenlose Wertermittlung gewünscht ist.

Wann wird der Wert einer Immobilie ermittelt?

Vor allem wenn eine Immobilie den Besitzer wechselt, ist es erforderlich, den Wert einer Immobilie zu kennen. Dies ist beim Kauf und Verkauf der Fall, aber auch bei Scheidungsverfahren, Erbauseinandersetzungen, Vermögensaufteilungen oder Zwangsversteigerungen sollte der Wert einer Immobilie bekannt sein.

Kauf und Verkauf

Den Wert einer Immobilie sollten Sie bei Immobilienkauf und -verkauf kennen. Die Immobilienbewertung dient dabei als Entscheidungshilfe und als Richtwert zum Festlegen des Verkaufspreises. Sie ist eine Absicherung für beide Parteien, damit die Immobilie nicht unter beziehungsweise über Wert verkauft oder gekauft wird.

Scheidung

Auch bei einer Scheidung ist es wichtig, den Wert einer Immobilie zu erfahren. Denn nach einer Scheidung kommt es häufig zu einem Zugewinnausgleich. Beim Zugewinnausgleich wird der erwirtschaftete Gewinn innerhalb des Ehezeitraums auf beide Ehepartner zu gleichen Teilen aufgeteilt. Da erworbene Immobilien genauso wie das vorhandene Vermögen beider Parteien in den Zugewinnausgleich eingerechnet werden, ist die Immobilienbewertung unverzichtbar.

Erbschaft und Schenkung

Aus steuerlichen Gründen ist es sowohl bei Erbübertragungen als auch bei Schenkungen  wichtig, den Wert einer Immobilie zu kennen.

Sorgerecht und Vormundschaft

Darüber hinaus wird bei Sorgerechtsangelegenheiten, wenn das Vormundschaftsgericht für einen pflegebedürftigen Eigentümer den Verkauf übernimmt, oft der Wert einer Immobilie ermittelt. So stellt das Gericht sicher, das Bestmögliche für den Betreuten herauszuholen.

Verlängerung von Hypotheken

Den Wert einer Immobilie sollte man auch kennen, wenn die Verlängerung von Hypotheken ansteht. Ist die Zinsfestschreibung für ein Darlehen etwa nach zehn Jahren abgelaufen, dann kann zum Beispiel auf Grundlage eines Gutachtens über verbesserte Finanzierungskonditionen mit der Bank verhandelt werden. Banken ermitteln bei einer Finanzierung in der Regel von sich aus den Immobilienwert.

Die Online-Bewertung für das Haus oder die Wohnung

Sie wünschen eine schnelle Einschätzung, wie viel Ihr Haus oder Ihre Wohnung wert ist? Dann könnten Sie für rund 30 Euro eine Online-Bewertung im Internet vornehmen lassen. Das Ergebnis dieser Wertermittlung ist allerdings nur ein grob geschätzter Wert. Als Grundlage zur Ermittlung eines realistischen Kaufpreises ist eine Online-Bewertung nicht zu empfehlen. Viele wichtige Faktoren, die den Wert einer Immobilie mitbestimmen, bleiben bei einer Online-Wertermittlung nämlich unberücksichtigt. Bedenken Sie außerdem, dass jede Immobilie einzigartig ist. Die feinen Unterschiede in Lage oder Ausstattung können nicht über das Internet, sondern nur vor Ort ermittelt werden. Sie können am Ende aber mehrere 1000 Euro Preisunterschied ausmachen.

Die Wertermittlung durch einen Gutachter

Wenn Sie die Immobilienbewertung für eine Auseinandersetzung vor Gericht oder das Finanzamt brauchen, ist die Verkehrswertermittlung (auch Marktwert genannt) eines Gutachters notwendig. Nur seine Immobilienbewertung hat vor Gericht Bestand. Der Verkehrswert bezeichnet lautet Baugesetzbuch „… den Preis, den der Eigentümer zum Bewertungsstichtag bei dem Verkauf seiner Immobilie im gewöhnlichen Geschäftsverkehr erlangen würde.“ (§ 194, BauGB). Einen Gutachter für die Wertermittlung zu beauftragen könnte auch sinnvoll sein, wenn Ihre Immobilie Baumängel aufweist. Die Wertermittlung eines Gutachters ist in der Regel sehr detailliert, umfangreich (das Gutachten umfasst rund 30 Seiten) und mit höheren Kosten verbunden. Planen Sie für diese Art der Wertermittlung ca. 1,2 Prozent des Objektwertes ein.
Gutachter greifen bei ihrer Wertermittlung in der Regel auf drei normierte Verfahren zurück: das Vergleichswert-, das Ertragswert- und das Sachwertverfahren. Je nach Art der Immobilie und des Marktumfeldes bietet sich ein anderes Bewertungsverfahren oder die Kombination mehrerer Verfahren an, um den Verkehrswert korrekt zu ermitteln.

Das Vergleichswertverfahren

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppelhaushälften, Wohnungen und baugleichen Reihenhäusern bietet sich für deren Wertermittlung das Vergleichswertverfahren an. Vergleichbare Objekte werden für die Wertermittlung miteinander verglichen. Je mehr Vergleichsobjekte herangezogen werden und je ähnlicher diese sind, desto genauer ist das Ergebnis. Diese Methode scheitert jedoch häufig daran, dass sich nicht ausreichend vergleichbare Objekte in ähnlicher Lage finden lassen, die kürzlich veräußert wurden.

Das Ertragswertverfahren

Das Ertragswertverfahren wird angewandt, wenn nicht Eigennutzung, sondern Renditen im Vordergrund stehen, wie bei Mehrfamilienhäusern, vermietete Wohnungen und Gewerbeimmobilien. Bei diesen Immobilien steht nicht der Sachwert im Mittelpunkt der Wertermittlung, sondern welchen Ertrag der Eigentümer mit der Immobilie erzielen kann. Das heißt, es werden die zu erwartenden Mieteinnahmen abzüglich der Nebenkosten berechnet. Die Berechnung orientiert sich am Verkehrswert und zieht auch potentielle Wertsteigerungen zur Berechnung hinzu.

Das Sachwertverfahren

Wenn die Wertermittlung für ein Haus durch Vergleichswerte oder das Ertragswertverfahren nicht möglich ist, wird das Sachwertverfahren angewandt. Der Sachwert bemisst sich an den Wiederherstellungskosten und setzt sich im Wesentlichen aus zwei Aspekten zusammen: den Wert des Grundstücks und den Wert des darauf errichteten Gebäudes. Das Sachwertverfahren ist vor allem bei einer gewünschten Beleihung von neu errichteten Immobilien geeignet, da die Neubaukosten gut und schnell zu ermitteln sind. Handelt es sich um ein älteres Objekt, wird bei der Wertermittlung die Gebrauchsdauer und der Zustand der Immobilie subtrahiert.

Kostenlose Wertermittlung durch einen Makler

Wer eine Immobilienbewertung für einen anstehenden Verkauf benötigt, braucht kein so umfangreiches Wertgutachten wie oben beschrieben. In diesem Fall ist eine Immobilienbewertung durch einen qualifizierten Makler vollkommen ausreichend. Mit der kostenlosen Immobilienbewertung von HAUSGOLD haben Sie als Verkäufer einer Immobilie gleich mehrere Vorteile:

  • HAUSGOLD empfiehlt Ihnen einen leistungsstarken und qualifizierten Makler, der auf Ihre Region und Ihren Objekttyp spezialisiert ist
  • Sie sparen sich die mühsame Suche nach einem qualifizierten Makler in Ihrer Stadt
  • Der Makler führt kostenlos und unverbindlich eine Immobilienbewertung bei Ihnen vor Ort durch
  • Wenn Sie mit dem Makler zufrieden waren, können Sie ihn nach der Immobilienbewertung auch mit der Vermarktung Ihrer Immobilie beauftragen

Die von HAUSGOLD vermittelten Immobilienmakler ermitteln zuverlässig den Wert Ihrer Immobilie unter Berücksichtigung vielfältiger Gesichtspunkte. Neben Lage, Ausstattung, objektspezifischen Grundstücksmerkmalen und Bodenrichtwerten werden auch Faktoren wie Quadratmeterpreise, objektbezogene Liegenschaftszinssätze, Sachwert-Marktanpassungsfaktoren sowie Infrastruktur und lokale Besonderheiten herangezogen. Nur so kann ein realistischer und nachvollziehbarer Verkaufspreis definiert werden.

Jetzt kostenlose Immobilienbewertung anfordern. Ganz ohne Risiko.