immobilienwert erhalten

Immobilienwert erhalten: Checkliste

Hauseigentümer aufgepasst: Prüfen Sie regelmäßig wichtige Gebäudeteile wie Dach, Keller, Fassade oder Fenster auf kleine Schäden. Beheben Sie die Schäden zügig, sonst verliert Ihr Haus schnell massiv an Wert. Außerdem schießen laufende Kosten in die Höhe, wenn zum Beispiel Fenster nicht mehr richtig dicht schließen. HAUSGOLD hat für Sie eine Checkliste erstellt, wann welche Maßnahmen anstehen. So können Sie den Immobilienwert erhalten oder sogar den Wert Ihres Hauses erhöhen.

Wer sein Haus regelmäßig kontrolliert und wartet, schafft optimale Voraussetzungen für eine lange Lebensdauer. Ein Haus, das instand gehalten wurde, lässt sich außerdem besser verkaufen. Es ist für potentielle Käufer wesentlich attraktiver als ein Haus, das zahlreiche Reparaturdefizite aufweist. Nur durch regelmäßige Wartungen, Reparaturen und Modernisierungen kann der  Immobilienwert erhalten werden.

Auf Reparaturen vorbereitet sein

Wer ein eigenes Haus besitzt, muss immer auf anfallende Kosten vorbereitet sein. Neben den Standardkosten für Heizung, Strom und Wasser sollte man stets Geld für die Instandhaltung des Hauses zurücklegen. Im Laufe der Zeit ist immer wieder etwas auszubessern oder auszutauschen. Um zu erkennen, was im und am Haus an Reparaturen ansteht, sollten Eigentümer regelmäßig einen Kontrollgang machen. Ein selbst durchgeführter Kontrollgang kostet zwar Zeit, aber kein zusätzliches Geld. Am besten erstellt man sich eine Checkliste „Immobilienwert erhalten“. Mit der Liste kann man genau erkennen, wann was zu erledigen ist. So vergisst man keine wichtigen Kontrollpunkte und -zeiten. Eine Checkliste verdeutlicht, wann die unterschiedlichen Inspektionsintervalle an den unterschiedlichen Stellen des Hauses anstehen. Wann muss was geprüft werden, damit der Immobilienwert erhalten bleibt? Für alle Bauteile und Materialien eines Hauses gelten unterschiedliche Lebenszeiten.

Checkliste: Immobilienwert erhalten

Damit Hauseigentümer den Immobilienwert erhalten, hat HAUSGOLD eine Liste zusammengestellt. Die Liste beruht auf Tipps des Bauherrenschutzbundes. Je nach Bauteil und Material werden unterschiedliche Intervalle empfohlen. Ein Heizkessel ist zum Beispiel anfälliger für Schäden als Rohrleitungen. Auf eine funktionierende Dachentwässerung ist vor jedem regenreichen Herbst zu achten.

 

Checkliste für die regelmäßige Inspektion:

Jahresintervall

0,5

1 3 5

10

Dachentwässerung

x

Dachanschlüsse

x

Offene Holzkonstruktionen

x

Schornstein

x

Dachkonstruktion

x

Außenputz

x

Außenanstrich

x

Holzfenster, -türen

x

Kunststofftüren

x

Heizkessel

x

Heizkörper

x

Innenputz

x

Lichtschächte

x

Rohrleitung (Gas, Wasser, Sanitär)

x

Leichtwände

x

Fliesen, Keramik

x

Parkett, Hobeldielen

x

 

HAUSGOLD-Tipp: Jede Immobilie ist individuell. Erstellen Sie daher Ihre eigene, persönliche Liste, in der Sie alle Besonderheiten Ihres Hauses berücksichtigen. Vielleicht haben Sie einen Ofen, der gewartet werden muss? Oder Sie besitzen eine Sauna, einen Swimmingpool, Garage, Schuppen etc. Je genauer die Liste ist, desto besser. Sie müssen dann nur noch daran denken, regelmäßige Checks durchzuführen.

Legen Sie Geld für die Instandhaltung zurück

Wer ein neues Haus gebaut hat, hat in den ersten Jahren in der Regel weniger zu tun. Nach zehn bis 15 Jahren werden dann wahrscheinlich erste größere Instandhaltungsmaßnahmen erforderlich sein. Nach 20 Jahren sollte man genügend finanzielle Reserven für mögliche Reparaturen parat haben, damit der Immobilienwert erhalten bleibt. Manche Experten empfehlen sogar, Fenster einmal im Jahr warten zu lassen. Zwar halten Fenster in der Regel viele Jahre lang, aber die Anforderungen haben sich geändert. Besonders in den letzten Jahren sind die energetischen Anforderungen an ein Haus ständig gestiegen – und werden wahrscheinlich weiter steigen. Es kann sich also durchaus lohnen, Fenster auch unter diesem Gesichtspunkt zu betrachten. Eventuell sollte man auch noch funktionstüchtige Fenster austauschen.

Schon beim Bau bzw. Kauf eines Hauses sollten sich Eigntümer auf Kosten vorbereiten, die im Laufe der Jahre für kleine Reparaturen und große Modernisierungen fällig werden. Eine Faustregel lautet: Ein Prozent des Neubauwertes sollte pro Jahr für Reparaturen eingeplant werden. Diese Quote liegt bei neuen Häusern generell etwas niedriger, da Instandhaltungsmaßnahmen (zum Beispiel am Dach) in der Regel später anfallen. Je älter ein Haus ist, desto höher sollten die Rücklagen sein. Das Geld für diese Maßnahmen könnte angelegt werden, zum Beispiel in Form eines Bausparvertrags. Denken Sie außerdem daran, dass Anschaffungen in der Zukunft infolge der Inflation wahrscheinlich teuer werden.

Ausstattung steigert den Immobilienwert

Nachhaltigkeit ist wichtig. Zunehmend werden die Preise von Immobilien von der Nachhaltigkeit des Hauses bestimmt. Werterhalt und Wertsteigerung bestimmen immer mehr die Kaufsumme. Wer sein Haus verkaufen möchte, sollte das unbedingt berücksichtigen. Ob Swimmingpool, Sauna oder Wintergarten – eine exklusive Ausstattung mit vielen Extras zahlt sich beim Immobilienverkauf nur dann aus, wenn sie regelmäßig gepflegt und gewartet wurden. Eigentümer sollten ihr Haus nicht nur optisch in Schuss halten, sie sollten auch technisch mit der Zeit gehen. Den Immobilienwert erhalten Eigentümer wesentlich besser, wenn ihr Haus zum Beispiel eine zeitgemäße Heizungsanlage aufweist.

Maßnahmen zur Energieeinsparung

Am Thema Energieeffizienz kommt heutzutage kein Hauseigentümer vorbei. Und das ist auch gut so. Maßnahmen zur Energieeinsparung schönen die Umwelt und senken die laufenden Kosten von Immobilien. Damit erhöht sich die Finanzkraft des Haushalts. Wenn beim Hausbau oder zu einem späteren Zeitpunkt Aspekte der Energieeffizienz berücksichtigt werden, gilt eine Immobilie gegenüber Objekten, bei denen die Energieersparnis eine geringere Rolle spielte, als zukunftstauglicher. Denn energetische Effizienz wirkt sich in Zeiten steigender Energiepreise direkt auf den Immobilienwert aus.

Reparaturen schnell vornehmen

Notwendige Reparaturen sollten nicht aufgeschoben werden. Werden Reparaturen aufgeschoben, dann kann es später erheblich teurer werden. Mit wachsendem Schaden steigt der Sanierungsaufwand.

HAUSGOLD-Tipp: Wenn Sie einen Schaden erkannt haben, beheben Sie ihn so schnell wie möglich. Wer zu lange mit den Reparaturen wartet, muss bei einem eventuellen Verkauf entweder sehr viel Geld investieren, um das Haus wieder marktfähig zu machen, oder deutliche Abstriche beim Verkaufserlös hinnehmen.

Immobilienwert erhalten – Steuern sparen

Mit Instandhaltungsmaßnahmen rund ums Haus lassen sich Steuern sparen. In Deutschland können Ausgaben, die dazu dienen, ein Gebäude in einem ordnungsgemäßen Zustand zu erhalten, als sogenannte Erhaltungsaufwendungen von der Steuer abgesetzt werden. Für Vermieter gilt diese Regelung komplett. Bei Selbstnutzern gilt sie nur in einem eingeschränkten Umfang. Das Finanzamt berücksichtigt 20 Prozent der Handwerkerrechnungen in einer Höhe bis zu 6.000 Euro. Hier zählen allerdings keine Materialkosten, sondern nur Arbeits- und Fahrtkosten. Pro Jahr kann das bis zu 1.200 Euro Steuerersparnis ausmachen. Immobilieneigentümer können die effektiven Kosten für die Instandhaltung des Hauses so immerhin ein wenig reduzieren.

HAUSGOLD-Tipp: Immobilie regelmäßig auf Schäden prüfen, und den Immobilienwert erhalten!